von Johanna Michel, agrarheute

Jochen Borchert hielt es in einem Pressegespräch mit dem Verband Deutscher Agrarjournalisten für möglich, dass die Bundesregierung vor der Bundestagswahl noch einen Zeitplan für die Umsetzung seiner Vorschläge vorlegen könnte. Aus Sicht des ehemaligen Landwirtschaftsministers gibt es für das Umstellen der Nutztierhaltung keine Alternative zur Empfehlung seines Kompetenznetzwerks – der Tierwohlabgabe.

Nach Auffassung von Jochen Borchert (CDU) kann unter den derzeitigen Voraussetzungen das im Artikel 20a des Grundgesetzes verankerte Staatsziel Tierschutz nicht erreicht werden.
Der Tierschutz gewinne gegenüber den wirtschaftlichen Interessen immer mehr an Bedeutung, ökologische und ethische Ziele rückten in den Mittelpunkt. Dennoch existiere eine Lücke zwischen dem Bürger, der sich mehr Tierwohl ( www.agrarheute.com/tag/tierwoh… ) wünscht, und dem Konsumenten, der zu günstigen Lebensmitteln greift.

Daher könne Tierwohl als „Produkt“ am Markt nicht ohne eine öffentliche Förderung angeboten werden – öffentliche Güter benötigten öffentliches Geld.

Sorgt der Staat nicht für mehr Tierwohl, übernehmen dies Gerichte

agrarheute.com – 06.08.2020; 12:48 Uhr
www.agrarheute.com/politik/bor…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 06.08.2020
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