Wolfsschützer nehmen Gegner ins Visier

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Von Marco Hertzfeld

Verein verteidigt ausgelobte Belohnung nach illegalem Abschuss eines Tieres bei Burg.

Burg – „Wir wollen keine Menschenjagd im Jerichower Land und schon gar nicht irgendwelche radikalen Tierschützer dazu ermuntern, den illegal getöteten Wolf zu rächen“, beteuert Prof. Peter Schmiedtchen. Er habe Anzeige erstattet. Den Täter zu finden, sei allein Aufgabe der Polizei. Die von der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe ausgelobten 3.000 Euro sollen den Ermittlern den entscheidenden Hinweis bescheren. „Die Bevölkerung im Landkreis darf nicht dulden, dass Einzelne das Gesetz in die eigene Hand nehmen und einfach so zur Waffe greifen. Das ist Wildwest des 19. Jahrhunderts“, meint der zweite Vorsitzende der bundesweit organisierten Wolfsschützer. „Dabei spielt es auch keine Rolle, ob womöglich eine familiäre Verbindung den Schießwütigen schützt oder sogar die Kameradschaft unter Jägern.“ Kreisweit gibt es 950 Jäger. Unter Generalverdacht wolle er sie natürlich nicht stellen. …

Volksstimme – 09.08.2018
www.volksstimme.de/lokal/burg/…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 09.08.2018
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