Von Kai Strittmatter

In Dänemark leben doppelt so viele Schweine wie Menschen. Nun will die Regierung zwei Veggiedays pro Woche in staatlichen Kantinen einführen – und die Aufregung ist natürlich groß.

Fleischfreie Tage in den Kantinen. Es war eigentlich klar, dass das ein Aufreger sein würde im Schweinezuchtland Dänemark. Dort leben noch immer doppelt so viele Schweine (mehr als zwölf Millionen) wie Menschen (5,8 Millionen) – bestimmt dazu, als knallrote Hot-Dog-Wurst zu enden oder aber als Stegt flæsk, kross gebratener Schweinebauch mit Petersiliensoße.

Kein Mensch beschwerte sich über das ökologische Klopapier oder den umweltfreundlichen Fuhrpark im Maßnahmenpaket des dänischen Finanzministers Nicolai Wammen, der am Donnerstag in Kopenhagen erklärte, wie der dänische Staat demnächst den CO2-Fußabdruck in seinen eigenen Behörden mindern möchte. Aber alle reden seither über den Plan, in Zukunft in sämtlichen staatlichen Kantinen zweimal in der Woche auf Fleischgerichte zu verzichten. …

——– Originalnachricht ——–
Betreff: SZ vom 31.10.2020: Fleischloses Dänemark
Datum: 30.10.2020 um 23:30 Uhr
Von: Fritzi Christine Rauch

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Süddeutsche Zeitung – 30.10.2020; 17:11 Uhr
www.sueddeutsche.de/panorama/v…

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Übersandt von:
Martina Patterson (31.10.2020; 13:30 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 31.10.2020
twitter.com/fellbeisser

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