Irene Kleber

Hamster, Kaninchen und Mäuse werden beschallt, mit Kunstlicht bestrahlt – ohne Rückzugsort, klagt die Rathaus-ÖDP. Und fordert jetzt einen Verkaufsstopp.

München – Man kennt das aus Münchner Gartencentern: Zwischen Erde, Blumen, Keramiktöpfen und Insektenbekämpfungsmitteln finden sich Käfige mit Kleintieren. Da kauern sich Kaninchen oder Goldhamster zusammen, verstecken sich Meerschweinchen hintereinander. Auch Vögel, Fische, Mäuse kann man kaufen.

Das Geschäft scheint gut zu laufen. Nach Schätzungen lebten 2018 in deutschen Haushalten 34,4 Millionen Heimtiere unterschiedlichster Art.

Auf Druck der Tierschutzorganisation PETA hat der Obi-Baumarkt 2015 damit begonnen, nach und nach auf Tierverkäufe zu verzichten. Denn die Tierschützer hatten nachweisen können, dass Kleintiere in Zuchtanlagen unter schlimmsten Bedingungen für den Handel gezüchtet werden. In einigen Gartencentern gehen aber noch immer Kleintiere über den Ladentisch. …

Abendzeitung – 18.02.2020; 08:15 Uhr
www.abendzeitung-muenchen.de/i…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 18.02.2020
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