Von Konrad Wolf

Rechte Parteien wollen Tiere besser schützen – sagen sie. Häufig verbirgt sich dahinter jedoch nur eine Forderung: das ausnahmslose Verbot des Schächtens.

“Tiere sind keine Wegwerfware, sondern Lebewesen mit Empfindungen.” Der Satz, der wie die Grundsatzerklärung einer Tierschutzorganisation klingt, stammt aus dem Parteiprogramm der NPD. Die AfD schreibt in ihrem Programm, sich “für eine konsequente Umsetzung der Tierschutzgesetze” einzusetzen. “Tiere sind als Mitlebewesen anzuerkennen, zu schützen und zu behüten”, fordert die Partei Die Rechte. Und die rechtsextremistische Kleinpartei Der Dritte Weg erklärt auf ihrer Homepage: “Seit Bestehen unserer Partei ‘Der III. Weg’, setzen sich unsere Aktivisten auch für den Tierschutz ein.”

Setzen sich rechte Parteien wirklich für mehr Tierschutz ein – unabhängig ihrer sonstigen Ideologie? Tom Zimmermann vom Verein die tierbefreier hat sich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema Tierschutz von rechts beschäftigt. Der Aktivist gibt Workshops und Vorträge zum Thema. Bei seinen Recherchen hat er festgestellt, dass sich rechter Tierschutz ganz häufig auf einen einzigen Aspekt herunterbrechen lässt: auf die Forderung nach einem ausnahmslosen Verbot des Schächtens. …

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ZEIT ONLINE – 16.012021; 15:02 Uhr
www.zeit.de/zett/politik/2021-…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 16.01.2021
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