UN-Bericht: Alle 20 Ziele für Artenschutz wurden verfehlt

Ajit Niranjan (GR)

Die Weltgemeinschaft hat sämtliche Ziele für die biologische Vielfalt 2020 verfehlt, das zeigt der neueste UN-Bericht. Doch: ohne Schutz würden drei- bis viermal mehr Tiere und Pflanzen aussterben. Was nun?

Die Tier- und Pflanzenwelt sollte 2020 wieder gesünder und artenreich sein. Unser lebenswichtiges Ökosystem sollte weniger unter Druck stehen und geschützt sein.

Diese Ziele wurden 2010 wurden von den Vereinten Nationen gesetzt. Doch die Realität ist davon heute weit entfernt. Laut dem aktuellen Global Biodiversiy Outlook ( GBO – www.cbd.int/gbo/ ) hat die Weltgemeinschaft keines der 20 festgelegten Ziele zum Erhalt der biologischen Vielfalt vollständig erreicht und nur sechs davon teilweise. Bei einem Ziel – dem Schutz der Korallenriffe – bewegt sich die Welt sogar in die entgegengesetzte Richtung. …

Deutsche Welle – 15.09.2020
www.dw.com/de/artensterben-ins…

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Antwort auf Samstagsbrief: “Wir im Circus sind die Tierschützer”

Eike Lenz

Im Winter gastiert der Circus Krone in Würzburg – ohne wilde Tiere. Das aber liegt nicht am Verbot der Stadt, wie die Krone-Chefin in ihrer Replik auf unseren Samstagsbrief schreibt.

Tiere im Zirkus – ist das noch zeitgemäß? War es das je? Die Frage spaltet die Nation und die Region, wie an den Reaktionen auf den Samstagsbrief dieser Redaktion an den Circus Krone (14. August) zu spüren war. Kommenden Winter will der nach eigenen Angaben weltgrößte Zirkus sein Quartier wieder in Würzburg aufschlagen – ohne wilde Tiere. Unser Autor bezog seinerzeit klar Position für den Auftritt von Tieren in der Manege. Hier die Antwort von Circus-Krone-Chefin Jana Lacey-Krone: …

Main-Post – 15.09.2020; 13:54 Uhr
www.mainpost.de/regional/wuerz…

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Arztbesuch für Cara, Jill und Sahib // In der VIER PFOTEN Großkatzenstation TIERART wurden die Tiger umfangreich untersucht und zahnmedizinisch behandelt

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 15.09.2020

Hamburg/Pirmasens, 15. September 2020 – Große Visite für Cara, Jill und Sahib. Zwei Ärzte-Teams besuchten in diesen Tagen die Großkatzenstation TIERART von VIER PFOTEN bei Maßweiler in Rheinland-Pfalz, um bei den drei Tigern umfangreiche Gesundheitschecks durchzuführen. Während es für Tiger-Dame Cara schon ein Routinebesuch war, wurden die beiden ehemaligen Zirkus-Tiger Jill und Sahib nach ihrer Rettung vor zwei Monaten von den Spezialisten zum ersten Mal ausgiebig untersucht.

Als erstes wurde Tigerdame Cara in Narkose gelegt und von Tierärztin Julia Bohner und Team geröntgt. Es folgten Ultraschall, Gastroskopie und Augenuntersuchung, anschließend wurden Blut-, Urin- und Gewebeproben entnommen. Währenddessen versorgte das dänische Team aus Zahnspezialisten um Dr. Jens Ruhnau Caras abgebrochenen rechten Fangzahn mit einer Wurzelbehandlung.

Auch Tiger Sahib musste von den Zahnspezialisten behandelt werden. „Sahibs Gebiss ist in einem schlimmen Zustand. Drei seiner vier Fangzähne mussten eine Wurzelbehandlung bekommen, einige Schneidezähne sind gebrochen und müssen in einer späteren Sitzung gezogen werden“, berichtet Eva Lindenschmidt, Diplom-Biologin bei VIER PFOTEN TIERART. „Die tierärztlichen Untersuchungen ergaben, dass Sahib außerdem an einer Zyste in der Niere, sowie einer Entzündung der Magenschleimhaut leidet. Dies könnte die Erklärung dafür sein, dass er zu schwach bemuskelt ist und nicht zunimmt“, erklärt Lindenschmidt.

Bei Tigerin Jill zeigte sich am rechten Bogen eine Schleimbeutelentzündung, beim Röntgen entdeckten die Ärzte eine darunterliegende Knochenzubildung. “Dies ist eine typische Folge von Überbelastung, zum Beispiel durch häufiges Springen beim Training und in der Manege. Dieser spitze Knochensporn wiederum führte beim Liegen auf dem harten Boden des Zirkuswagens dazu, dass das Gewebe drumherum ständig gereizt wurde und sich schließlich chronisch entzündete”, so die Expertin.

Doch bis auf die genannten Auffälligkeiten sind alle Tiger altersgemäß bei guter Gesundheit. „Wir sind froh, dass wir bei unseren Neuzugängen Jill und Sahib so zeitnah nach ihrer Ankunft bei uns umfangreiche Untersuchungen und schmerzlösende Behandlungen durchführen konnten. Beide werden sich ab jetzt durch ein artgemäßes Leben bei uns, mit gesunder Ernährung und entsprechenden Medikamenten, hoffentlich gut von ihrem Leben im Zirkus erholen. Auch Cara kann nun wieder richtig zubeißen, so Eva Lindenschmidt, Diplom-Biologin bei VIER PFOTEN TIERART.

VIER PFOTEN setzt sich weltweit für Großkatzen ein

Tiger, Löwen oder Leoparden gehören nicht in Zirkusse oder Privathände. Raubkatzen als Haustiere zu halten ist nicht nur Tierquälerei, sondern kann auch für die Halter gefährlich werden. VIER PFOTEN fordert daher gesetzliche Verbesserungen für Großkatzen in menschlicher Obhut. Die internationale Tierschutzstiftung bietet in Schutzzentren wie TIERART, FELIDA oder LIONSROCK konkrete Maßnahmen, um Tieren aus schlechten Haltungsbedingungen zu helfen. Großkatzen, die über einen längeren Zeitraum in Gefangenschaft gelebt haben, können nicht mehr in die freie Wildbahn entlassen werden. In den VIER PFOTEN Schutzzentren können sie ihre natürlichen Instinkte und Verhaltensweisen wiederentdecken und ausleben.

Weitere Informationen zum Großkatzenschutzzentrum TIERART finden Sie hier:
www.vier-pfoten.de/kampagnen-t…

Mehr über das skrupellose Geschäft mit Tigern erfahren Sie hier:
tigerhandel.vier-pfoten.de/eu-…

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Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

Arztbesuch für Cara, Jill und Sahib // In der VIER PFOTEN Großkatzenstation TIERART wurden die Tiger umfangreich untersucht und zahnmedizinisch behandelt

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Susanne von Pölnitz (15.09.2020; 13:30 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

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Teterow: Lamababys in Wanderzirkus geboren – PETA zeigt Circus Berolina wegen Tierquälerei beim Veterinäramt an

Pressekontakt:
Julia Zhorzel, +49 711 860591-536, JuliaZ@peta.de

Teterow / Stuttgart, 15. September 2020 –Tiernachwuchs im reisenden Zirkusbetrieb: Vergangenen Donnerstag wurden während des Gastspiels von Circus Berolina in Teterow zwei Lamababys geboren. Nach der Corona-Zwangspause hat der Zirkus den Tourneebetrieb wieder aufgenommen. Einem Medienbericht ( www.nordkurier.de/mecklenburgi… ) zufolge kündigte der Zirkus an, dass Lamamutter und -kinder nach diesem Gastspiel ins Winterquartier in Waltersdorf gebracht werden sollen. PETA kritisiert scharf, dass das schwangere Tier nicht bereits zuvor dort hingebracht wurde und hat beim Veterinäramt des Landkreises Rostock Anzeige gegen die Zirkusverantwortlichen erstattet. Gemäß den Tierschutzrichtlinien des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) dürfen hochschwangere und säugende Tiere ausdrücklich keinen Reisestrapazen ausgesetzt werden. Daher hat die Tierrechtsorganisation PETA die Veterinärbehörden aufgefordert, ein Bußgeldverfahren gegen den Zirkus einzuleiten und den Richtlinien folgend umgehend ein Reiseverbot für die Lamakinder und ihre Mutter zu verhängen.

„Es ist eine gängige Masche der Zirkusbetriebe, mit Tierbabys Besucher anzulocken“, so Biologin Dr. Yvonne Würz, PETAs Fachreferentin für Tiere in der Unterhaltungsbranche. „Die Unternehmen gehen sogar mit hochschwangeren Tieren auf Reisen – entgegen den ausdrücklichen Tierschutzbestimmungen. Auch nach der Geburt müssen Jungtier und Mutter laut Vorgaben für einige Zeit vor Reisestrapazen geschützt werden. Einmal mehr zeigt sich, dass Zirkusbetreiber Tiere nur als Betriebskapital ansehen.“ …

PETA Deutschland e.V. – 15.09.2020
www.peta.de/teterow-lamababys-…

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Gebündeltes Wissen zu Tierversuchsalternativen

Sonja von Brethorst
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
idw-online.de/de/institution90

TiHo und MHH erstellen digitale Lehr- und Lernmaterialien zum Thema Tierschutz und Alternativen zu Tierversuchen und machen sie für andere Lehrende freizugänglich.

Gute Lehre basiert auf guten Lehrmaterialien – sie zu erstellen ist zeitintensiv und aufwendig. Da an unterschiedlichen Hochschulen häufig dieselben Lerninhalte vermitteln werden, bietet es sich an, Lehrmaterialien zu bündeln und anderen Lehrenden zur Verfügung zu stellen. Das ist über die Open Educational Resources, OER, möglich. OER sind freie digitale Lehr- und Lernmaterialien mit einer offenen Lizenz, die anschließend von anderen Lehrenden genutzt und auch angepasst werden dürfen. An der TiHo werden nun genau solche Lehrinhalte zum Thema Tierschutz und Tierversuchsalternativen erstellt. Professor Dr. Bernhard Hiebl aus dem Institut für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie der TiHo leitet gemeinsam mit Dr. Marcel Mertz aus dem Institut für Geschichte, Ethik und Philosophie der Medizin der MHH das Projekt „Alternativen zum Tierversuch: Grundlagen, Beispiele und ethische Abwägung“. Gefördert wird dieses Projekt mit knapp 180.000 Euro vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK). …

Informationsdienst Wissenschaft – 15.09.2020; 11:33 Uhr
idw-online.de/de/news754116

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Schande für Wien: Zirkus gastiert mitten am Verteilerkreis (Video)

VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN – VgT.at – Pressemitteilung vom 15.09.2020

Rückfragehinweis:
Mag.a Heidi Lacroix, 0699 160 91 829, medien@vgt.at

Scharfe Kritik des VGT am Circus Safari und an der MA60

Bereits im Frühjahr hat der VGT Anzeige gegen den Circus Safari erstattet. Die Auslauffläche für die Tiere war komplett vermüllt, und das Tierleid während der Show wurde von Aktivist_innen auf Kamera gebannt ( vgt.at/presse/news/2020/news20… ).

Nun macht der Circus Safari erneut negative Schlagzeilen: mitten auf einem der meistbefahrenen Verkehrsknotenpunkte in Wien, dem Verteilerkreis Favoriten, hat der Zirkus sein Zelt aufgeschlagen. Dort müssen die Tiere neben den mehrspurigen Fahrbahnen Tag und Nacht stehen. Wenn sie nicht die stressige Vorführung über sich ergehen lassen müssen, atmen sie die Abgase von zigtausenden PKW und LKW ein. „Eine wahre Schande für Wien“, so VGT-Campaignerin Heidi Lacroix erzürnt. „Uns ist unverständlich, wie ein Zirkus so auf die Gesundheit und das Wohlergehen von Tieren pfeifen kann. Tierausbeuter_innen behaupten immer wieder, sie würden so gut auf ihre Tiere schauen. Das ist Unsinn. Der Zirkus wollte explizit am Verteilerkreis stehen! Solchen Zirkussen sollte die Aufführungs-Erlaubnis entzogen werden.“

Wie nah die Autos an den Tieren vorbeibrausen, wird in folgendem Video deutlich:

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Online-Version des Artikels:
vgt.at/presse/news/2020/news20…

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Verein Gegen Tierfabriken (15.09.2020; 11:31 Uhr)
medien@vgt.at

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Thailand engagiert sich auch inmitten einer Pandemie für Fortschritte beim Tierschutz

BANGKOK, 15. September 2020 /PRNewswire/ — Thailand gibt als ein Land, das keine Tierquälerei toleriert, Lösungen und Möglichkeiten den Vorrang, um die Kontroversen im Zusammenhang mit den Anschuldigungen über Tierquälerei während der COVID-19-Krise anzugehen. Im vergangenen März 2020 veranlassten die steigenden Fälle lokaler COVID-19-Ansteckungen in Thailand die Regierung, partielle Lockdown-Maßnahmen umzusetzen, die die Wirtschaft des Landes und insbesondere den Dienstleistungssektor beeinträchtigten. Dieser wirtschaftliche Rückschlag wurde noch weiter durch Behauptungen über Tiermissbrauch in Thailand und daran anschließende Kampagnen verschärft, die thailändische Produkte zu verbannen drohten. Solche Kampagnen haben lokale Gemeinden in Mitleidenschaft gezogen, die bereits jetzt inmitten der Pandemie Mühe haben, ihr Überleben zu sichern. Wie das Außenministerium von Thailand erklärt, hat Thailand die Kontroversen ohne Zögern angesprochen, als Nachrichten auftauchten, dass Elefanten unter dem Rückgang des Tourismus zu leiden hätten, und als Behauptungen über den Einsatz von Affen in Thailands Kokosnussbranche aufgestellt wurden. …

finanzen.net – 15.09.2020; 10:13 Uhr
www.finanzen.net/nachricht/akt…

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Aktion: VGT lädt vor Ministerrat Regierung ein, Film zum Vollspaltenboden anzusehen

VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN – VgT.at – Pressemitteilung vom 15.09.2020

Rückfragehinweis:
DDr. Martin Balluch, 01/929 14 98, medien@vgt.at

Auf 4 großen Bildschirmen zeigen Aktivist_innen den Minister_innen am Weg ins Kanzleramt Filmaufnahmen von Schweinen, die auf Vollspaltenboden ohne Stroh leben.

Wann: Mittwoch, 16. September, 10-11 Uhr
Wo: Ballhausplatz, vor dem Bundeskanzleramt, 1010 Wien
Was: Auf 4 großen Bildschirmen zeigen Aktivist_innen den Minister_innen am Weg ins Kanzleramt Filmaufnahmen von Schweinen, die auf Vollspaltenboden ohne Stroh leben

Seit April 2019 protestiert der Tierschutz in Österreich, allen voran der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN, vehement für ein Verbot der Vollspaltenbodenhaltung von Schweinen und eine verpflichtende Stroheinstreu. Erstmals wurde die Forderung bereits 1994 laut. Nun lädt der VGT die gesamte Regierung vor dem Ministerrat dazu ein, auf 4 großen Bildschirmen am Ballhausplatz in Wien das armselige Leben der Schweine auf Vollspaltenboden anzusehen: Schweine mit Augenentzündungen, Lungenentzündungen, blutigen Kratzern am ganzen Körper, Schweine, die auf engstem Raum, über den Güllemaden, dahinvegetieren müssen. 60 % der österreichischen Schweine müssen unter derartigen Umständen leben. Dagegen wollen 96 % der österreichischen Bevölkerung, dass Schweinen zumindest Stroh eingestreut wird.

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Online-Version des Artikels:
vgt.at/presse/news/2020/news20…

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Verein Gegen Tierfabriken (15.09.2020; 10:01 Uhr)
medien@vgt.at

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Leidvolle Hitze – Tiertransporte / SOKO Tierschutz kritisiert irrsinnige Tiertransporte von Wiesenhof und Co.

Von Pressemitteilungen
www.neue-woche.com/author/pres…

SOKO Tierschutz e.V.
Bodenehr Str 20 81373 München
Tel.: 015110543834
presse@soko-tierschutz.org
Foto und Videomaterial kostenlos auf Anfrage erhältlich.

Original-Content von: SOKO Tierschutz e.V. übermittelt durch news aktuell

München (ots) – Der PHW-Konzern (Wiesenhof) betreibt in Bayern einen gewaltigen Schlachthof. SOKO Tierschutz verfolgte gezielt Tiertransporte von mehreren Massentierhaltungen für Wiesenhof-Masthühner. Die Erkenntnis: Hunderttausende Hühner werden von Süddeutschland in der Hitze des Sommers und auch der Kälte des Winters auf grausame Transporte zu einem Schlachthof im Berliner Umland gefahren.

Diese Transporte, wie z.B. aus den Landkreisen Altötting, Rottal-Inn, Alb Donau Kreis und Landshut, die statt den möglichen 1,5 Stunden um die 10 Stunden und länger benötigen, haben System. In manchen Fällen wäre der nächste Gefügelschlachthof sogar im gleichen Ort und dennoch werden die empfindlichen Tiere, die keinen Anspruch auf Trinkwasser im Transporter haben, auf lange Reisen quer durchs Land geschickt. …

Neue Woche Verlag – 15.09.2020

Leidvolle Hitze – Tiertransporte / SOKO Tierschutz kritisiert irrsinnige Tiertransporte von Wiesenhof und Co.

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 15.09.2020
twitter.com/fellbeisser

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