PRESSESPIEGEL (10.01.2019)

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Tierschutz: “Einige Menschen sind einfach grausam”

Nach den Feiertagen landen verschenkte Haustiere mitunter einfach in der Mülltonne. Klingt brutal? Sven Fraaß vom Hamburger Tierschutzverein kennt noch ganz andere Fälle.

Ein flauschiges Kaninchen in einer Box, Schleife drum – fertig ist das Weihnachtsgeschenk. Doch nach ein paar Tagen erweist sich das süße Tierchen als lästig, es macht Mist und überall hin. Gekauft war es schnell – entsorgt wird es von manchen Menschen dann ebenso schnell.

Interview: Annika Lasarzik

ZEIT ONLINE – 10.01.2019; 17:17 Uhr
www.zeit.de/hamburg/2019-01/ti…

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Schweinehaltung: Tierschutz kontra Realität

Udo Renner

Tierschutzgesetz und Praxis klaffen bei der Schweinehaltung mitunter weit auseinander. Dies hat eine Tagung an der HfWU gezeigt.

Mit dem Tierschutz ist es in Deutschland zum Besten bestellt. So die Theorie. Aber: „Vieles in der Nutztierhaltung wird in der Praxis routinemäßig gemacht, obwohl es vom Tierschutzgesetz nicht gedeckt ist“, stellte Dr. Julia Stubenbord zum Auftakt der Fachtagung an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Nürtingen-Geislingen klar. Die baden-württembergische Landesbeauftragte für Tierschutz verwies auf den ins Grundgesetz als Staatsziel aufgenommenen Tierschutz. Demnach hat der Tierschutz den gleichen Rang wie die Grundrechte der Menschen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, so die Formulierung im Paragraf 1 des Tierschutzgesetzes. „Das steht im krassen Gegensatz zur Praxis“, sagte Stubenbord. Ein Fünftel aller Schweine, fast 14 Millionen, verendeten jährlich vor der Schlachtung.“ …

SWP – 10.01.2019
www.swp.de/suedwesten/staedte/…

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10. Januar 2019: Tübinger Affenversuche belegen Versagen des Rechtsstaats bei Tierschutzverstößen

Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. – Pressemitteilung vom 10.01.2019

Die Einstellung des Ermittlungsverfahrens im Fall der Tübinger Affenversuche belegt nach Ansicht des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte ein Versagen der Strafverfolgung bei Tierschutzvergehen. Wie schon in Münster, Jena und Bad Nauheim werden Tierschutz-Verstöße im Labor nicht konsequent verfolgt. In einem 4-Punkte-Plan stellt der Verband vor, was passieren muss, damit Tiere zuverlässig geschützt werden. Am Samstag findet eine Großdemonstration gegen die Einstellung des Verfahrens in Tübingen statt.

Im Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen wurden über Jahre schwer belastende Affenversuche in der Hirnforschung durchgeführt. Durch Undercover-Filmaufnahmen im Auftrag zweier Tierschutzorganisationen konnte unter anderem belegt werden, dass festgelegte Kriterien zur Einschläferung ignoriert und Affenversuche zu spät beendet wurden. Das Tierschutzgesetz sieht für Tiermisshandlung durch Unterlassen Geldstrafen und bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe vor. In der Folge wurden drei verantwortliche Mitarbeiter zu Geldstrafen verurteilt. Die Max-Planck-Gesellschaft entschied zudem, dass der Bereichsleiter Prof. Nikos Logothetis bis zum Abschluss des Verfahrens keine Tierversuche durchführen oder anleiten dürfte. Aufgrund des öffentlichen Drucks stellte das Institut seine Affenversuche ein.

Gutachten: “Es liegen keine Misshandlungen vor”
Der Gerichtsprozess sollte am 7. Januar beginnen. Allerdings wurde das Verfahren gegen die Mitarbeiter am 20. Dezember 2018 vorläufig eingestellt. Die Staatsanwaltschaft Tübingen kam wegen eines Gutachtens der Verteidigung zu dem Schluss, dass keine Misshandlungen vorlagen. Es ist möglich, dass Prof. Nikos Logothetis in Zukunft wieder Tierversuche durchführen darf.

Lasche Strafen untergraben Tierschutzrecht
“Es ist schlicht ein Skandal, dass das Verfahren nach langwierigen Ermittlungen kurz vor Weihnachten eingestellt wurde. Wir fordern die Veröffentlichung des Gutachtens und die Wiederaufnahme des Verfahrens. Mit der Einstellung des Verfahrens reiht sich Tübingen in die Liste der Fälle, in denen Forscher nach schweren Tierschutzvergehen mit Auflagen oder Geldbußen davonkommen. Die meisten dürfen noch immer Tierversuche durchführen. Diese laschen Strafen bei schweren Tierschutzvergehen untergraben geltendes Tierschutzrecht. Das muss sich dringend ändern,” fordert Dr. Claudia Gerlach, Fachreferentin beim Bundesverband Menschen für Tierrechte.

Gravierendes Vollzugsdefizit
Nach Ansicht des Verbandes belegt der Fall Tübingen ein gravierendes Vollzugsdefizit und ein Versagen der Strafverfolgung bei Tierschutzvergehen. Tübingen ist dabei kein Einzelfall. Weitere Beispiele sind die illegalen Tierversuche an der Universität Münster, die Tötung von 13.000 Mäusen am Leibniz-Institut für Alterforschung in Jena und die jahrelangen rechtswidrigen und besonders schmerzhaften Versuche an Mäusen und Schweinen am Franz-Groedel-Institut in Bad Nauheim.

4-Punkte-Plan: Tierschutzrecht überarbeiten und Vollzug gewährleisten
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hat jüngst einen Plan vorgelegt, der detailliert aufzeigt, was passieren muss, damit Tiere zuverlässig geschützt werden. Zum einen müssen Bundes- und Landesregierungen optimale Arbeitsvoraussetzungen für Amtstierärzte, Staatsanwälte und Richter schaffen. Zudem müssen die Schwachstellen im Vollzugs- und Rechtssystem geschlossen werden. Dazu gehört auch die Überarbeitung des Tierschutzrechts. Statt schwammigen Formulierungen und unbestimmten Rechtbegriffen, muss es konkret und gerichtsfest sein.

Online-Version der Pressemitteilung:

10. Januar 2019: Tübinger Affenversuche belegen Versagen des Rechtsstaats bei Tierschutzverstößen


Weitere Informationen:

4-Punkte-Plan:

4-Punkte-Plan: Tierschutz wirksam durchsetzen


Demonstration am Samstag, den 12.01.2019 in Tübingen:
www.facebook.com/events/185874…

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Kontakt:
Dr. Claudia Gerlach, Fachreferentin für tierversuchsfreie Methoden
Tel.: +49 (0) 3641-5549244, E-Mail: gerlach@tierrechte.de

Pressestelle:
Christina Ledermann
Tel.: 0211/16345429
Mobil: 0179/450 46 80
E-Mail: ledermann@tierrechte.de

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Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

10. Januar 2019: Tübinger Affenversuche belegen Versagen des Rechtsstaats bei Tierschutzverstößen

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Pressestelle Menschen für Tierrechte (10.01.2019; 08:00 Uhr)
ledermann@tierrechte.de

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Mit dem BUND zur Demo “Wir haben es satt!”

Mit der Bitte um Info und Verteilung an andere: MFG-Busse zur Whes 19.01. Berlin

BUND-Gruppen und Aktive aus ganz Deutschland planen bereits ihre Anreisen zur “Wir haben es satt”-Großdemonstration. Machen Sie es sich einfach und fahren Sie zusammen mit einer BUND-Gruppe zur Demonstration.

Hier finden Sie alle bisher angemeldeten Gruppenanreisen. Dieses Angebot ergänzen wir regelmäßig.

Alle Beiträge auf- oder zuklappen
www.bund.net/massentierhaltung…

——– Originalnachricht ——–
Betreff: MFG-Busse zur Whes 19.01. Berlin
Datum: 08.01.2019 20:33
Von: h.stuemges@yahoo.de
An: Simone Forgé s.forge@posteo.de

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Übersandt von:

Martina Patterson (09.01.2019; 18:36 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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VEGANE GESELLSCHAFT ÖSTERREICH – Newsletter vom 09.01.2019

Liebe Leser_innen,

ich freue mich sehr, dass sich mit Jahresbeginn wieder etliche Menschen für unseren veganen Monat ( www.vegan.at/der-vegane-monat?… ) angemeldet haben, um mit unserer Hilfe rein pflanzlich ins neue Jahr zu starten. Begeisterte Zuschriften bestätigen, dass unser Einstiegs-Newsletter viele ehemalige Fleischesser_innen und Vegetarier_innen dazu bewegt, die vegane Lebensweise einen Monat lang auszuprobieren – und auch maßgeblich dabei unterstützt, langfristig die Ernährung umzustellen.

Herzliche Grüße,

Mag. Felix Hnat
Obmann
Vegane Gesellschaft Österreich

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Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
newsletter.vegan.at/2019/01-09…

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Gesendet: Mittwoch, 09. Januar 2019 um 13:43 Uhr
Von: “Vegane Gesellschaft Österreich” info@vegan.at
An: pattersonmatpatt@gmx.net
Betreff: Wiener Vegan Ball | Top 10 Koch- und Backbücher | Freiwilliges Umweltjahr | Veggie Planet Linz

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Übersandt von:

Martina Patterson (09.01.2019; 18:30 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Initiative im Bundesrat: Bundesweite Videoüberwachung in Schlachthöfen

Nach Tierquälereien in zwei Schlachthöfen startet Niedersachsens Landwirtschaftsministerin im Bundesrat eine Initiative für bundesweite Videokontrollen. Doch reicht das?
www.badische-zeitung.de/wirtsc…

Leserbrief

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Durchsetzung der geltenden Tierschutz- und Arbeitsschutzgesetze ist eine durchgängige Kontrolle sowie Dokumentation mittels Videoüberwachung unabdingbar. Die in den Schlachthöfen Europas herrschenden skandalösen Missstände müssen unverzüglich behoben werden. Um dies schnellst möglich zu erreichen, sind folgende Maßnahmen erforderlich:

– Eine gesetzlich zwingend vorgeschriebene VIDEOÜBERWACHUNG zur durchgängigen Kontrolle des gesamten Schlachtprozesses, um Verstöße gegen Tierschutzgesetze und Tierschutz-Verordnungen zunächst einmal objektiv zu erfassen.
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– Erstellung einer STATISTIK über die Kontrollergebnisse und deren DOKUMENTATION.

– Durchführung und Auswertung der Kontrollen durch AMTSVETERINÄRE, deren Unabhängigkeit gewährleistet sein muss.

– AHNDUNG der Gesetzesverstöße.

– Anhebung der diesbezüglichen VERANTWORTLICHKEIT auf eine höhere Zuständigkeitsebene, auf der verbindliche tierschutzrechtliche Entscheidungen ohne Rücksicht auf “vor Ort” existierende Umstände möglich sind.

– KENNZEICHNUNG der Fleischprodukte aus videoüberwachten Schlachthöfen.

Eine Videoüberwachung ist auch im Interesse der Mitarbeiter, wenn z.B. die Transportbänder zu schnell eingestellt sind.
Und letztendlich ist eine lückenlose Dokumentation auch im Interesse der Verbraucher.

Ich bitte um Veröffentlichung meines Leserbriefes.

Mit freundlichen Grüßen,

Martina Patterson

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Gesendet: Mittwoch, 09. Januar 2019 um 18:00 Uhr
Von: “Martina Patterson” pattersonmatpatt@gmx.de
An: forum@badische-zeitung.de
Betreff: Nach Tierquälereien in zwei Schlachthöfen startet Niedersachsens Landwirtschaftsministerin im Bundesrat eine Initiative für bundesweite Videokontrollen. Doch reicht das?

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Martina Patterson (09.01.2019; 18:02 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.de

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Löwen auf der Abschussliste

Pro Wildlife e.V. – Newsletter vom 9.01.2019

INHALT:

– Löwen: gejagt, benutzt, getötet – Petition
– CITES: “Die Katze ist aus dem Sack”
– Japan tritt aus der Walfangkommission aus
– In Kürze: Tiere als Touristenattraktion
– PAYBACK-Punkte retten Leben

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Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
us5.campaign-archive.com/?u=2b…

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Von: Christine Schorling (Pro Wildlife) mailto:mail@prowildlife.de
Gesendet: Mittwoch, 9. Januar 2019 15:34
Betreff: Löwen auf der Abschussliste

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Übersandt von:

Martina Patterson (09.01.2019; 17:47 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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2018 – ein Jahr voll bewegender Tierschutz-Momente

VIER PFOTEN ÖSTERREICH – Newsletter vom 09.01.2019

INHALT:

– Video Rückblick ansehen
– Private Braunbärenhaltung ist endgültig Geschichte
– Wiener Fiakerpferde: Raus aus der Innenstadt!
– Neue Folge: Niki fragt nach
– Vogelfütterung im Winter
– Ihre Patenschaft: Ein Geschenk für leidgeprüfte Tiere

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Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
info.vier-pfoten.at/u/gm.php?p…

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Gesendet: Mittwoch, 09. Januar 2019 um 17:01 Uhr
Von: “VIER PFOTEN Österreich” newsletter@reply.vier-pfoten.a…
An: pattersonmatpatt@gmx.de
Betreff: 2018 – ein Jahr voll bewegender Tierschutz Momente

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Übersandt von:

Martina Patterson (09.01.2019; 17:41 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Mehr als 5.500 Bürger fordern ein Ende der Treibjagd in Luxemburg

Bitte unterstützt und teilt: PETITION FORDERT VERBOT VON BEWEGUNGSJAGDEN

Hallo liebe Martina,

hier die Übersetzung des Textes zu der Petition:

Überschrift der Petition: Für ein Verbot der Treibjagd

Ziel der Petition: Die Treibjagd soll per Gesetzt permanent verboten werden.

Öffentliches Interesse:

Eine Treibjagd steht im kompletten Gegensatz zum Tierschutz und ist nicht mehr zeitgemäß. Ein Tier ist keine Sache und sollte mit Respekt behandelt werden. Bei einer Treibjagd entsteht unnötiger Stress für die Tiere, da sie vor dem Lärm flüchten. Wenn ein Tier in Bewegung ist, erschwert das dem Jäger das Anvisieren und verringert entsprechend die Zielgenauigkeit. Ganz oft werden die Tiere dadurch nicht sofort umgebracht, sondern nur angeschossen und müssen einen langen und qualvollen Tod sterben. Dies ist in einer zivilisierten Gesellschaft nicht mehr vertretbar.

Am 23.11.18 sind bei einer Treibjagd eine Herde Wildschweine auf die A7 getrieben worden. Es ist grob fahrlässig gehandelt worden, da die Konsequenz dieser Treibjagd einen gefährlichen Eingriff in den Verkehr darstellte und die Treibjagd die Sicherheit von jedem gefährdet hat, der zu dem Zeitpunkt auf dieser Autobahn unterwegs war.

Was passiert, wenn einem bei 130km/h ein 100kg schweres Wildschwein ins Auto läuft, kann jeder sich ausmalen. Schlimmstenfalls gibt es Tote zu beklagen. Wer übernimmt in diesem Fall die Verantwortung? Dies war beileibe nicht das erste Mal, dass ein Tier durch die Treibjagd auf die Straße gelaufen ist. Vor kurzem gab es einen ähnlichen Fall im Müllerthal (Osten von Luxemburg), wo ein angeschossenes Wildschwein die Straße gekreuzt hat.
Um unnötige Tierquälerei zu vermeiden und die Sicherheit aller Automobilisten zu gewährleisten, appelliere ich an die Regierung, der Treibjagd per Gesetz ein Ende zu setzen.

(…)

Lesen Sie bitte den vollständigen Beitrag online unter:

Mehr als 5.500 Bürger fordern ein Ende der Treibjagd in Luxemburg

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Übersandt von:

Martina Patterson (09.01.2019; 17:24 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Siehe auch:

Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 10.01.2019
twitter.com/fellbeisser

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