PRESSESPIEGEL (07.11.2019)

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Studie belegt: Affen ungeeignet für die Hirnforschung

Ärzte gegen Tierversuche e.V. – Pressemitteilung vom 07.11.2010

Fundamentale Unterschiede zwischen Mensch- und Affen-Gehirn erneut belegt
Affen ungeeignet für die Hirnforschung

Eine aktuelle wissenschaftliche Publikation belegt einmal mehr, was der Verein Ärzte gegen Tierversuche seit Langem kritisiert: Affen sind nicht geeignet für die Erforschung des menschlichen Gehirns. Die In-vitro-Studie zeigt anhand von im Labor gezüchteten Mini-Gehirnen, dass grundlegende neurologische Entwicklungsprozesse bei Affen und Menschen stark unterschiedlich sind. Ein weiterer Beweis dafür, dass für die biomedizinische Forschung der Zukunft moderne humanbasierte Methoden eingesetzt werden müssen, die heute bereits zur Verfügung stehen.

Der Verein Ärzte gegen Tierversuche kritisiert seit Langem die mangelnde Übertragbarkeit von Tierversuchsergebnissen auf den Menschen. Auch im Bereich der Hirnforschung gibt es dramatische Unterschiede zwischen Mensch und Tier, die nun durch eine weitere wissenschaftliche Publikation belegt wurden. Forscher aus Leipzig, Dresden, Basel und Zürich haben aus induzierten pluripotenten Stammzellen Mini-Gehirne (sog. Gehirn-Organoide) von Menschen, Schimpansen und Makakenaffen im Labor gezüchtet und detailliert miteinander verglichen. „Gerade bei Affen wird häufig argumentiert, dass sie im Bereich der Hirnforschung das beste „Modell“ für den Menschen seien, da sie diesem angeblich so stark ähneln“, sagt Dr. Tamara Zietek, Biochemikerin und Wissenschaftskoordinatorin bei Ärzte gegen Tierversuche. „Die genetische Ähnlichkeit von Affen und Menschen wird fälschlicherweise oft als Rechtfertigung für Tierversuche herangezogen. Entscheidend für die biologischen Vorgänge in einem Organismus sind jedoch nicht die Gene selbst, sondern hauptsächlich deren Regulation, also wie und wann die Gene abgelesen werden. Diese Prozesse sind bei jeder Tierart unterschiedlich, weshalb sich eben ein Affe stark von einem Menschen unterscheidet.“

Und genau das belegt die kürzlich in der Fachzeitschrift Nature erschienene Studie: Fundamentale Prozesse bei der Gehirnentwicklung und der Regulation von Genen sind bei Mensch und Affe völlig verschieden. Für diese Erkenntnisse musste kein Affe sterben oder Schmerzen erleiden, denn die Zellen für die Züchtung der Affen-Gehirn-Organoide erhielten die Forscher im Rahmen routinemäßiger Gesundheitschecks von Schimpansen und Makaken des Leipziger Zoos und eines Gnadenhofs. Es wird lediglich eine kleine Haut- oder Haarwurzelprobe benötigt, aus der die Zellen in sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen zurückprogrammiert und daraus dann die Mini-Organe gezüchtet werden. Der Verein Ärzte gegen Tierversuche steht der Zoohaltung ablehnend gegenüber, daher wäre, neben Gnadenhöfen, ein weiterer sinnvoller Ansatz, die Proben zur Züchtung tierischer Organoide beispielsweise bei Routine-Untersuchungen in Wildtier-Auffangstationen zu gewinnen.

Die Proben könnten auch Haustieren entnommen werden – mit Einverständnis der Besitzer im Rahmen tierärztlicher Untersuchungen. „Gerade bei der Entwicklung von Medikamenten für Tiere wird häufig behauptet, dass an lebenden Tieren getestet werden müsse. Das stimmt so nicht. Ein vielversprechendes In-vitro-Modell für diese Zwecke wären z.B. Multi-Organ-Chips mit tierischen Mini-Organen“, sagt Dr. Zietek.

Diese Chips werden heute schon weltweit für die Entwicklung und Sicherheitsprüfung menschlicher Medikamente erprobt. Zur Erforschung des menschlichen Gehirns eignen sich menschliche Gehirn-Organoide oder ähnliche humane In-vitro-Systeme, ebenso bildgebende Verfahren und Computersimulationen. „Bei den grundlegenden Unterschieden der Gehirne von Menschen und Affen, die auch in der Studie gezeigt werden, wundert es nicht, dass nach jahrzehntelanger Forschung an diversen „Tiermodellen“ neurologische Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson weder aufgeklärt sind, noch erfolgreich therapiert werden können“, so Dr. Zietek. Für diese Forschungen werden hauptsächlich gentechnisch veränderte Mäuse und Ratten eingesetzt, und wenn sich schon ein Affengehirn so stark vom menschlichen unterscheidet, dann sind die Gehirne von Nagern erst recht nicht als Forschungsmodell geeignet.

Quelle:
Kanton, S. et al.: Organoid single-cell genomic atlas uncovers human-specific features of brain development. Nature 2019; 575: 418-422
www.nature.com/articles/s41586…

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Ärzte gegen Tierversuche e.V., Goethestraße 6-8, 51143 Köln, Tel.: 02203-9040990, Fax: 02203-9040991, info@aerzte-gegen-tierversuche…, www.aerzte-gegen-tierversuche….

Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V. besteht seit 1979 und ist ein bundesweiter Zusammenschluss aus Ärzten, Tierärzten und Naturwissenschaftlern, die Tierversuche aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen ablehnen. Der Verein engagiert sich für eine moderne, humane Medizin und Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten sowie der Einsatz tierversuchsfreier Forschungsmethoden im Vordergrund stehen.

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Ärzte gegen Tierversuche e.V. (07.11.2019; 16:06 Uhr)
keineantwort@aerzte-gegen-tier…

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Skandal ums Horror-Labor: Hamburg handelt viel zu zögerlich (Video)

von frank

Rund einen Monat nach Veröffentlichung der brutalen Bilder aus dem Horror-Labor LPT ( www.deine-tierwelt.de/magazin/… ) hat nun auch die Hamburger Gesundheitsbehörde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Viel zu spät, angesichts der gravierenden Vorwürfe, die gegen das Labor mit Standorten in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein erhoben werden. Und ein Beleg dafür, wie zögerlich Hamburg im Umgang mit dem Tierversuchslabor ist. Ein Kommentar. …

DeineTierwelt Blog (Blog) – 07.11.2019

Skandal ums Horror-Labor: Hamburg handelt viel zu zögerlich

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Termineinladung: Ziegen für Kleidung unter Schreien das Fell ausgerissen – PETA ZWEI-Streetteam protestiert vor Reserved-Filiale in Stuttgart gegen Kaschmir

Pressekontakt:
Lisa Kienzle, +49 711 860591-536, LisaKi@peta.de

Stuttgart, 7. November 2019 – Ziegen für Kaschmir gequält und ausgebeutet: In Betrieben in China und der Mongolei – den Hauptexportländern von Kaschmir – drücken Arbeiter Kaschmirziegen gewaltsam zu Boden, während sie ihnen die Unterwolle mit Metallkämmen ausreißen oder abschneiden. Sobald ihre Fellqualität nachlässt, werden ihnen im Schlachthof die Kehlen durchgeschnitten, meist ohne Betäubung. Obwohl dem Modekonzern LPP die systematischen Misshandlungen bekannt sind, verkauft sein Label Reserved weiterhin Kaschmir. Dagegen protestiert das freiwillige PETA ZWEI-Streetteam Stuttgart am Samstag ab 11:15 Uhr vor der Reserved-Filiale in der Königstraße. Durch ein Wollbündel miteinander verbunden und „blutverschmiert“ machen die Tierfreunde in Maleranzügen und mit Ziegenmasken auf die Missstände aufmerksam. Schilder, Flyer und Plakate unterstreichen die Botschaft und informieren über tierfreundliche Alternativen. Mit der Aktion appelliert das Streetteam an Reserved, Kaschmir aus dem Sortiment zu nehmen.

„Für Schals, Pullover und andere Produkte wird den völlig verängstigten Kaschmirziegen unter Schreien das Fell aus der Haut gerissen oder abgeschnitten“, so Joshua Graf, Leiter des PETA ZWEI-Streetteams Stuttgart. „Es gibt kein tierfreundliches Kaschmir, ganz gleich, woher es stammt. Deshalb fordern wir alle Menschen auf, keine Kaschmirprodukte zu kaufen, und appellieren mit Nachdruck an Reserved, das Tierqualprodukt aus seinen Kollektionen zu verbannen.“ …

PETA Deutschland e.V. (Pressemitteilung) (Blog) – 07.11.2019
www.peta.de/termineinladung-pe…

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Es gibt noch Integrität und Rückrat im Tier- und Umweltschutz: Keine Bühne für Frau Klöckner! Summende Gärten lehnt den #beebetter Award ab <3

Bettina Marie Schneider

„Summende Gärten“ … Menschen mit Rückrat und Integrität, lehnten einen Preis ab, den #beebetter Award, weil Klöckner als Schirmherrin bei der Preisverleihung geladen war.<3 So viel Rückgrat hätte ich mir im letzten Jahr von den Organisatoren und Preisträgern für den deutschen Tierschutzpreis gewünscht! Jedem, der ein bisschen nachdenken kann, musste klar sein, dass damals der Versuch, Frau Klöckner als Rednerin kritisch mit ihrem Versagen zum Tierschutz zu konfrontieren, als Nullnummer enden würde und als Beleidigung für alle ehrenamtlichen, seriösen Tierschützer. Klöckner missbrauchte ihre Teilnahme an der Preisverleihung, um auf ihrer Facebook-Seite und in einer Pressemitteilung mit dieser Einladung den Eindruck zu vermitteln, sie stünde für Tierschutz. Ich finde die Entscheidung von „Summende Gärten“ bewundernswert, nicht gemeinsam mit dieser Politikerin auf einer Bühne stehen zu wollen. Sicher war der Verzicht auf das Preisgeld für ausgezeichnete ehrenamtliche und seriöse Arbeit, schmerzhaft. Aber eine klare Haltung, Glaubwürdigkeit und Integrität sind wertvoller als Geld. Nicht jeder ist käuflich! Ich hoffe, dass viele Menschen den Verlust mit einer kleinen Spende ausgleichen, dass möglichst viele Menschen honorieren, dass Ihr Eure Werte nicht verkauft habt! Danke dafür ❤ und Chapeau!!!! Hier ist das Statement dazu, von „Summende Gärten“: … guteskarmatogoblog.wordpress.c…

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Gesendet: Mittwoch, 06. November 2019 um 22:18 Uhr
Von: “Gutes Karma to go ®” comment-reply@wordpress.com
An: pattersonmatpatt@gmx.de
Betreff: [Neuer Eintrag] Es gibt noch Integrität und Rückrat im Tier- und Umweltschutz: Keine Bühne für Frau Klöckner! Summende Gärten lehnt den #beebetter Award ab <3

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Übersandt von:

Martina Patterson (07.11.2019; 13:25 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Hamburg, LPT: Behörde: Strafanzeige gegen Tierversuchsleiter (Video)

Neue Vorwürfe gegen ein Tierversuchslabor: Nach einem TV-Bericht hat die Hamburger Gesundheitsbehörde am Mittwoch Strafanzeige gegen den Leiter des “Laboratory of Pharmacology and Toxicology” (LPT) mit Sitz in Hamburg-Neugraben gestellt. Auch die Grünen-Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft, Christiane Blömeke, erstattete Anzeige.

www.ndr.de/nachrichten/hamburg…

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Übersandt von:

Martina Patterson (07.11.2019; 13:07 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Anwohner fürchten um Sicherheit

Nach Treibjagd in Neuenkirchen will Tierschützer Martin Lück Anzeige erstatten

Von Dunja Delker

Rietberg (WB) – Freizeitspaß oder Naturschutz? Beim Thema Jagd scheiden sich in Deutschland die Geister. In Neuenkirchen ist es am Montagnachmittag zu einer Auseinandersetzung zwischen Anwohnern und Jägern gekommen. Die Waidmänner sollen aus Sicht von Martin Lück, der auch Landesvorsitzender der Partei Mensch, Umwelt und Tierschutz ist, die Sicherheit vernachlässigt haben. Er will beim Kreisveterinäramt Anzeige erstatten. …

Westfalen-Blatt – 07.11.2019
www.westfalen-blatt.de/OWL/Kre…

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„Meeres- und Raubfischangeltage“ in Magdeburg: PETA übt scharfe Kritik an Messe für brutalen „Freizeitsport“

Pressekontakt:
Lisa Kienzle, +49 711 860591-536, LisaKi@peta.de

Magdeburg / Stuttgart, 7. November 2019 – Sie zappeln am Haken, ringen nach Luft und versuchen zu entkommen – vergeblich: Am Wochenende finden die „Magdeburger Meeres- und Raubfischangeltage“ in den Messehallen statt. PETA kritisiert die Veranstaltung scharf. Jahr für Jahr werden Millionen Fische an einem Haken aufgespießt, um sie an Land zu ziehen, wo sie oft qualvoll ersticken, erschlagen und teils noch bei Bewusstsein ausgenommen werden. Angelmessen verherrlichen den grausamen Umgang mit den sensiblen Tieren. Die Tierschutzorganisation setzt sich für ein Ende der Fischerei ein, fordert zudem von der Stadt eine Untersagung derartiger Veranstaltungen in den Messehallen und ruft dazu auf, die Messe zu meiden.

„Angeln ist ein grausames ‚Hobby‘, denn genau wie Hunde, Katzen und andere Tiere können auch Fische Schmerzen empfinden“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin und Fachreferentin für Fische und Meerestiere bei PETA. „Könnten Fische ihre Schmerzen durch laute Schreie ausdrücken, würde niemand mehr behaupten, Angeln sei eine Beschäftigung, die der Entspannung und Erholung dient.“

PETA Deutschland e.V. (Pressemitteilung) (Blog) – 07.11.2019
www.peta.de/meeres-und-raubfis…

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US-Senat einstimmig für Gesetz: Tierquälerei wird Kapitalverbrechen

Trumps Unterschrift fehlt noch

tiz

In einer seltenen Abstimmung, in der eine parteiübergreifende Zustimmung herrschte, haben Abgeordnete in den USA einem neuen Gesetz zugestimmt. Demnach soll Tierquälerei ab sofort als Kapitalverbrechen eingestuft werden. Lediglich die Unterschrift von Präsident Donald Trump fehlt noch. …

FOCUS Online – 07.11.2019; 12:13 Uhr
www.focus.de/wissen/natur/hund…

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VgT kritisiert Vorarlberger Regierungsprogramm (Video)

(Red.)

Ein Schredder-Verbot von Küken und keine Landesförderung mehr für Schweinemast auf Vollspaltböden oder in Kästen. Das will die Landesregierung laut Regierungsprogramm für den Tierschutz tun. Was dem “Verein gegen Tierfabriken” fehlt: Der totale Stopp der umstrittenen Kälbertransporte ins Ausland. …

VOL.AT – Vorarlberg Online – 07.11.2019; 12:09 Uhr

VgT kritisiert Vorarlberger Regierungsprogramm

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Tierschützer geschockt: Chinesen benutzen lebende Schweine für Crashtests

(mz)

Halle (Saale) – Die Tierschutzorganisation PETA protestiert gegen Verkehrsforscher aus China. Wie PETA berichtet ( www.peta.de/crashtest-schweine… ), werden am chinesischen Forschungsinstitut für Verkehrsmedizin lebende Schweine für Crashtests benutzt. Eine amerikanische Fachzeitschrift bestätigt ( downloads.hindawi.com/journals… ), dass diese Tests vorgenommen werden. Demnach soll mit den Schweinen die Unfallwirkung auf sechsjährige Kinder simuliert werden. …

Mitteldeutsche Zeitung – 07.11.2019; 11:47 Uhr
www.mz-web.de/panorama/netzfun…

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Warum eine Gans zum „Sündenbock“ wurde

Kommentar von Menschen für Tierrechte-Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e.V. zur Tradition des Martinsgansessens

„Die Gänse haben Sankt Martin verraten, dafür müssen sie jetzt braten”, heißt es im Volksmund.
Der Legende nach versteckte sich der äußerst bescheidene und zurückhaltende Martin in einem Gänsestall, um der Bischofswahl zu entgehen. Die Gänse, in ihrer Ruhe gestört, begannen zu schnattern und Martin wurde in seinem Versteck gefunden. Dieser Erzählung ist es geschuldet, dass jedes Jahr Millionen Gänse getötet und am 11. November, dem Martinstag, verspeist werden.
In den meisten Fällen stammen die „deutschen Gänsebraten“ aus Polen und Ungarn.

Die Tiere werden gemästet und zwangsernährt, so dass sie innerhalb kürzester Zeit möglichst viel an Gewicht zunehmen. Häufig werden sie im Anschluss lebendig gerupft. Für die Tiere bedeutet dies immense Qualen.

„Gänse gelten als wachsam, mutig und clever“, so Stephanie Kowalski, Tierärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Menschen für Tierrechte. „Meist bleiben Ganter und Gans ihr Leben lang zusammen, entsprechend gut passen sie aufeinander auf. Sie können genau unterscheiden, ob es sich um einen Eindringling handelt oder nicht und schlagen gegebenenfalls Alarm. Man müsste den Gänsen viel eher dankbar sein, denn nur durch ihre Dienste konnte der barmherzige Martin zum Bischof ernannt werden.“

Ebenso wie Sankt Martin selbst, zeichnet sich auch das Christentum durch Werte wie Barmherzigkeit, Achtung vor dem Leben und Nächstenliebe aus. Werte, die mit der Tradition des Gänseessens nicht einhergehen. Es gibt zahlreiche leckere pflanzliche Alternativen. Bitte beteiligen Sie sich nicht am Leid und Tod der Gänse.

Kontakt:
Menschen für Tierrechte –
Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e.V.
Hasenbergsteige 15
70178 Stuttgart
+49 711 – 61 61 71
info@tierrechte-bw.de

www.tierrechte-bw.de

Stephanie Kowalski, kowalski@tierrechte-bw.de

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presse@tierrechte-bw.de (07.11.2019; 09:20 Uhr)

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Reaktionen auf die Halbzeitbilanz: Agrarpolitik der Groko in der Kritik

von Stefanie Awater-Esper

Die Reaktionen auf die Groko Halbzeitbilanz fallen unterschiedlich aus. Mit dem Landwirtschaftskapitel scheint niemand so richtig zufrieden zu sein.

Die Opposition im Bundestag lässt kein gutes Haar an der Halbzeitbilanz der Groko zur Agrarpolitik. “Die Halbzeitbilanz der GroKo im Bereich Ernährung, Land- und Forstwirtschaft wirkt eher verzweifelt und zeigt die fehlende Einigkeit von SPD und Union, wenn man sich anschaut, was dort als Erfolg verkauft werden soll“, sagte der landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Gero Hocker. Antworten auf wichtige Fragen der Landwirte wie etwa zur GAP blieben aus, meint er. „Zudem ist der Ausblick eher düster, denn es werden wichtige Themen wie ein dringend benötigter fachlich fundierter Umgang mit Pflanzenschutzmitteln, die Beseitigung der Unsicherheiten zur Düngeverordnung und Zukunftshemen wie Digitalisierung und neue Züchtungsmethoden ausgelassen”, sagte er. …

top agrar online – 07.11.2019
www.topagrar.com/management-un…

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Mann tötete Tausende Hunde! So clever wurde er jetzt gestoppt (Video)

Tierschützer haben weiteren Hunde-Schlachthof dicht gemacht

Von Max Patzig

Phnom Penh (Kambodscha) – Tierschützer lassen einen Hunde-Schlachthof schließen. Der Besitzer reagiert großartig.
Das hat selbst die Tierschützer der Organisation “Vier Pfoten” überrascht: Sie befreien zusammen mit “Animal Rescue Cambodia” Hunde von einem Schlachthof in Kambodscha und der Betreiber schließt diesen direkt.
Als wäre das noch nicht genug, bedankte er sich sogar bei den Aktivisten und fand dank ihnen einen neuen Job.

“Er war vor allem dankbar für unsere Hilfe, die es ihm ermöglicht, aus der Hundefleisch-Industrie aussteigen zu können. Er hasste sie schon immer, war jedoch auf sie angewiesen, um seine Familie zu ernähren”, erklären die Tierschützer unter einem Video ( www.youtube.com/watch?v=DZUw9c… ) auf YouTube.

Der Schlachter soll jedes Jahr um die 2.000 Hunde getötet und verarbeitet haben.

Die Vierbeiner stammen oft von der Straße, streunen dort herum. Aber sie werden auch von Banden aus Familien geklaut, wenn die Tiere gerade nicht beobachtet werden ( TAG24 berichtete – www.tag24.de/nachrichten/hunde… ). …

TAG24 – 07.11.2019; 07:25 Uhr
www.tag24.de/nachrichten/hunde…

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Wie Welpenhandel dem Tierschutz zu schaffen macht (Video)

von Claudia Koglbauer-Schöll, Michael Pekovics

Illegal importierte Welpen finden eher neues Zuhause – auf Kosten der Tierheime. Deren Vermittlungsquote geht zurück.

Fahrzeugkontrolle beim Grenzübergang Nickelsdorf im Juli. Im Inneren des bulgarischen Lkw finden die Beamten 26 Hunde und 22 Katzen, die illegal nach Österreich gebracht werden sollten. Doch dem Fahrer wurde die Einreise verweigert, er musste zurück nach Ungarn – aus „tiersorglichen Gründen“, heißt es von der Polizei.

Fälle wie diese dürfte es laufend geben, vermutet Wolfgang Böck, Leiter des Tierschutzhauses Sonnenhof in Eisenstadt. „Auch wenn es medial um den illegalen Welpenhandel zuletzt ruhiger wurde, das Geschäft floriert, die Dunkelziffer ist riesig“, sagt Böck. Experten gehen davon aus, dass jährlich rund 200.000 Hunde aus dem Osten über Österreich in Richtung Westeuropa geschmuggelt und dann auf verschiedene Länder – vorwiegend die Niederlande, Deutschland und Frankreich – verteilt werden. …

kurier.at – 07.11.2019
kurier.at/chronik/burgenland/w…

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Tierquälerei: Landwirt ließ Rinder hungern und fast verdursten

Denise Märkisch

Über Monate, wenn nicht sogar Jahre, hielt ein Bauer aus dem Altkreis Annaberg seine Kühe in einem völlig verdreckten Stall, ohne genügend Futter und Wasser. Nun wurde das Ganze ein Fall für das Gericht. Doch einsichtig zeigte sich der Angeklagte nicht. …

Freie Presse – 07.11.2019
www.freiepresse.de/erzgebirge/…

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Aus Angst vor Tierschützern: Jäger haben Problem-Wolf auch nach Monaten nicht erlegt

Von Sandra Schäfer

Kreis Pinneberg – Im Raum Pinneberg gibt es bisher nur einen Wolf, doch der sorgt bei Schafhaltern für große Angst. Denn „GW 924m“ überspringt selbst Schutzzäune ( www.mopo.de/hamburg/problem-wo… ), um Schafe zu reißen. Er feiert bald seinen ersten Geburtstag als „Problem-Wolf”. Das Tier steht bereits seit Ende Januar auf der Abschussliste des Landes Schleswig-Holstein. Doch offenbar will ihn kein Jäger offen ins Visier nehmen. Grund: Viele haben Angst vor militanten Wolfsschützern ( www.mopo.de/hamburg/diskussion… ). …

Hamburger Morgenpost – 06.11.2019; 21:18 Uhr
www.mopo.de/im-norden/aus-angs…

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Tierversuche: ein Fehler – und das Vertrauen ist weg | NZZ

www.nzz.ch/meinung/tierversuch…

Wie viele Menschenopfer verlangen eigentlich positiv eingeschätzte Tierversuche so im Jahr? 10.000? 50.000? Da es sich bei uns um Pillenschlucker handelt, die man hinter jeder Ecke im Drogenladen beziehen kann, wird es sich mit Sicherheit um mehr als fünfzigtausend handeln.

Tierversuche sind eine Pseudowissenschaft, die suggeriert, dass dem Menschen für das abgeknöpfte Geld etwas Gutes vorgesetzt wird, auf das er nicht verzichten möchte. Tierversuche sind der Grund, weshalb mehr als 1 Billion DM und Euro in 70 Jahre intensivster deutscher Krebsforschung zu versenken war, ohne praktikable Ergebnisse zu erzielen. Geschweige denn die Erkenntnis der Ursachen zu verifizieren und zu vertiefen. Gekostet hat das geschätzte 70.000.000 Tierleben, die in sinnlosen Versuchen vergeudet wurden, aber zwei Generationen Humanwissenschaftler in Brot, Villa und Daimler etabliert haben.

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Gesendet: Mittwoch, 06. November 2019 um 18:16 Uhr
Von: “Bernd Wolfgang Meyer” bernd-wolfgang.meyer@t-online….
Betreff: Tierversuche: ein Fehler – und das Vertrauen ist weg | NZZ

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Übersandt von:

Martina Patterson (06.11.2019; 18:26 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.de

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 07.11.2019
twitter.com/fellbeisser

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