Ozontherapie – eine Wunderwelt der Heilungsergebnisse

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Ozon, das berühmte O3 (Ooohdrei) das unsere Erde vor der UV-Verbrennung schützt, wurde in den 50er Jahren von Manfred von Ardenne als „Universalheilmittel“ entdeckt. Von Ardenne hatte begriffen: Alle, aber auch alle Erkrankungen des (Säugetier-) Organismus werden günstig beeinflusst, indem dieses (künstlich) hergestellte Gas in die Körper gebracht wird. In der Bundesrepublik galt jedoch: alles, was aus der DDR und dem gescheiterten Staatssozialismus kam, war igittigitt, bäh bäh und wurde unter den Teppich gekehrt. Einige wenige Heilpraktiker machten und machen die „Blutwäsche“ mit Ozon zu einer durchaus praktikablen Therapielösung: Blut ´raus – Ozonvermischung – ozonisiertes Blut zurück in den Kreislauf. Nicht unkompliziert, aber machbar – jedoch mit begrenzten Ergebnissen.

In Vietnam und Kuba wird schon seit den Zeiten des DDR-Staatssozialismus die Ozontherapie bei akuten und chronischen Erkrankungen des Menschen völlig anders praktiziert: Ozon, aus Sauerstoff mit einer Hochspannungsanlage preiswert hergestellt, wird entweder rektal, vaginal oder intravesikal verabreicht. Darüber hinaus gibt es viele weitere Möglichkeiten Ozon anzuwenden, insbesondere in der Augenheilkunde.
Dabei ist immer wieder zu beachten: Ozon wirkt in höheren Konzentrationen in der Atemluft toxisch. Gängige Raumdesinfektionsgeräte zur Herstellung von Ozon können deshalb keine Verwendung finden.

In der Veterinärmedizin erscheint die rektale Applikation über einen Rektum-Katheter am sinnvollsten. Diese Methode wenden wir seit Jahresbeginn bei schwer kranken Patienten an: bei Infektionen und chronischen Schmerzzuständen insbesondere bei Bandscheibenentzündungen und Entzündungen des Nervengewebes. Uns ist jedoch aufgefallen, dass Ozon auch bei allen möglichen Vergiftungen eine hohe therapeutische Wirkung entfaltet.

Ein „Paradebeispiel“ scheint uns die 5-jährige Mischlingshündin Lisa der Familie F. aus Flintbek in Schleswig-Holstein zu sein.
Sie wurde zu uns gebracht mit den typischen Symptomen des Botulismus, nahezu völlständig gelähmt und auf der Seite liegend. Die Besitzer haben dem Hund 3 Wochen lang Chlordioxid eingeflößt. Schon nach drei Tagen konnte Lisa wieder laufen. Es blieb aber eine merkwürdige Bewegungsstörung, die in der Medizin als Ataxie bezeichnet wird. Allerdings waren auch Wahrnehmungsstörungen zu erkennen – und schließlich nahm sie keine Nahrung mehr zu sich. Alarm!

Lisa wurde bei uns morgens und abends mit einer Ozon-Hochdosis versorgt und bekam gleichzeitig eine Multielektrolytlösung, verwandelt zur Kopp´schen Lösung als Infusion.

Nach drei Tagen nahm sie wieder Nahrung zu sich, wobei wir in kritischen Fällen immer „Wolfsblut“ von Marengo geben. Die Ataxie verschwand nahezu vollständig. Über Pfingsten brachte Familie F. ihren Hund weiter zur Ozontherapie und – es war auffällig: Nach jeder Ozongabe besserte sich der Zustand der Hündin weiter.

Heute am Pfingstmontag 2018 erscheint Lisa wieder als ein völlig normaler Hund, bewegungsfroh und ohne Störungen.

Wie erklären wir die Wirkung des Ozons bei einer Botulismus-Vergiftung?

Bekannt ist, dass sich das Botulismus-Toxin in den motorischen Endplatten anreichert. Eine direkte Störung des nervalen Elektrolythaushalts wird auch berichtet. Das enorm hohe Oxidationspotential des Ozons scheint hier genau das zu tun, was wir auch bei Chlordioxid beobachten: Die Toxine werden „zerlegt“, wobei es einer mehr oder minder großen Zeitspanne bedarf, die Toxintrümmer zu entsorgen. Es ist tatsächlich das gleiche „Spiel“ wie bei der erfolgreichen Therapie bei Tetanus mit Chlordioxid, wobei die Anwendung dieses Gases ausreichend erscheint.

Ein weiteres Beispiel:

Der wirklich sehr betagte Hund Pauli des Herrn Manfred R. mochte nicht mehr laufen. Er schien schmerzhaft und bot einen Anblick des Jammers. Eindeutig war: die Schmerzhaftigkeit kam aus dem Rücken.

Der Hund bekam zweimal eine Ozon-Hochdosis und war danach völlig beschwerdefrei.
Ozon als „Wunderwaffe“ gegen die Beschwerden des Alters?

Scheint so.

Noch ein Beispiel:

Die kleine Mischlingshündin von Frau D. wurde vor längerem in einer tierärztlichen Einrichtung untersucht. Lt. Blutanalyse lag eine fortgeschrittene Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) vor. Wochen vergingen mit Cortisonen und Antibiotika und Antibiotika und Cortisonen. Die Kontrollblutwerte blieben „katastrophal“.

Ja wat? Ozon in Hochdosis 3 Tage und dann jeden zweiten und dritten Tag, zum Schluß einmal die Woche: Ergebnis: Pankreaswerte normal.

Was will uns das sagen?

Auch bei idiopathischen Zuständen („Keiner weiß von Nix“) scheint die Ozontherapie das Mittel der Wahl.

Herzliche Grüße aus Hamburch, näch.

Dirk Schrader
VeterinariansHH@aol.com

www.tieraerzte-hamburg.com
www.kritische-tiermedizin.de

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Dirk Schrader (21.05.2018; 17:50 Uhr)
veterinarianshh@aol.com

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 21.05.2018
twitter.com/fellbeisser

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