Im August vergangenen Jahres beförderte ein Transporteur 249 Tauben über 1.000 Kilometer von Tschechien nach Belgien.

Bei Außentemperaturen von mehr als 30 Grad waren die Tiere gezwungen, ohne Klimatisierung im völlig überfüllten Laderaum auszuharren – nicht einmal Trinkwasser war vorhanden. Die Tat flog bei einer Polizeikontrolle in Niedersachsen auf; zu diesem Zeitpunkt waren bereits 121 Tauben tot. Der nach PETAs Anzeige von der Staatsanwaltschaft Osnabrück erlassene Strafbefehl gegen den Verantwortlichen ist jetzt rechtskräftig geworden. Er muss 1.800 Euro zahlen und entkam nur knapp einer Vorstrafe. Die Tierrechtsorganisation appelliert nun an sämtliche transportgenehmigenden Behörden, den Präzedenzfall als Maßstab für künftige Entscheidungen zur Rechtmäßigkeit von Tiertransporten zu betrachten. …

———-

Wild beim Wild – 12.05.2021

Missstände auf Tiertransport erstmals strafrechtlich geahndet

———-

Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 12.05.2021
twitter.com/fellbeisser

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein