An: info@hubert-burda-media.com

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte um Veröffentlichung meines nachfolgenden Leserbriefes zum Thema „Fundtierstatus in der Warteschleife!“

Es ist ein kalter nebeliger Wintertag. Es weht ein kalter Wind. Unter der Brücke auf den Leisten ist der kalte Wind noch aggressiver. Wer da nicht gesund und gut ernährt ist, und ein geschlossenes Federkleid besitzt, ist den Widrigkeiten hilflos ausgesetzt. Da sitzen sie, schutzlos und ohne tierartgerechte Alternative: Die verwilderten Haustauben. Das Taubenhaus steht Ihnen zu, wird Ihnen aber politisch verweigert. In Deutschland fällt dieses nachhaltige Konzept einem rückständigen Denken zum Opfer.

Italienische und auch amerikanische Wissenschaftler haben den genetischen Nachweis erbracht, dass Stadttauben die unmittelbaren Nachkommen von Brief-_und Zuchttauben sind. Deshalb erfüllen Stadttauben auch den rechtlichen Status eines Fundtieres. Für die Versorgung von Fundtieren sind die Gemeinden in der Pflicht.

Diese Erkenntnis lässt also aufhorchen. Die Verdrängung einer zukünftigen Klärung ist nicht mehr zulässig. Die fehlenden Strukturen zur tierschutzgerechten Versorgung müssen sofort behoben werden, will man dieser Verantwortung zu ihrem Recht verhelfen. Und die befiederten Haustiere gehören nicht auf die Brückenleisten sondern in ein Taubenhaus.

„DIE HAUSTAUBENHALTUNG-EVOLUTION DURCH JAHRTAUSENDE. VON MYTHOS + ÖKONOMIE ZUM SOZIOKULTURELLEN ELEMENT DER STADT & DER WÜRDE IM AUGSBURGER MODELL“.
www.strassentaube-und-stadtleb…

Mit freundlichen Grüßen,

Martina Patterson

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Martina Patterson (26.01.2021; 10:51 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.de

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 26.01.2021
twitter.com/fellbeisser

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