Zuerst waren es die deutschen Schlachthöfe, dann die dänischen Nerze: Seit der Pandemie wird die Kritik an der Massentierhaltung auch in Österreich lauter. Ist sie berechtigt?

Reportage Jakob Pallinger

Wer hinein will, muss sich vorbereiten: ausziehen, duschen, in einen Overall schlüpfen, Patschen anziehen und eine weiße Haube aufsetzen. “Damit Keime und andere Viecher draußen bleiben”, erklärt Franz Reinisch, “und wir weniger Impfungen und Medikamente brauchen.” Er öffnet die Tür ins Innere des Schweinebetriebs: ein langer dunkler Gang, mit dutzenden Türen auf beiden Seiten und einem beißenden, säuerlich-süßen Gestank in der Luft. “Hier sind die Mütter”, sagt Reinisch und entriegelt eine der Türen: vierzig Schweineboxen mit vierzig Schweinemüttern, mit hunderten Ferkeln. Landwirtschaftliche Idylle ist das nicht, eher industrielle Effizienz. “Nur wenn man es groß macht, macht es Sinn”, sagt Reinisch. …

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derStandard.at – 29.11.2020; 12:00 Uhr
www.derstandard.at/story/20001…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 29.11.2020
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