Ferkelkastration weiter ohne Betäubung – Tierschützer sind entsetzt

0
16

Landwirte begrüßen den Aufschub

von Judith Féaux de Lacroix

Schwalm-Eder – Ferkel dürfen weiter ohne Betäubung kastriert werden. Dies sollte in Deutschland ab 1. Januar 2019 verboten werden. Nun hat die Bundesregierung eine Fristverlängerung um zwei Jahre beschlossen.

Während Schweinehalter im Schwalm-Eder-Kreis aufatmen, kritisieren Tierschützer den Aufschub.

„Das ist Tierquälerei“, sagt Erik von Lühmann, Kreisvorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz, über das Kastrieren ohne Betäubung. Die starke Agrarlobby habe erreicht, dass das Verbot hinausgezögert werde, kritisiert er. Das Kastrieren mit Betäubung sei komplizierter und teurer, „aber das sollte es uns wert sein.“ Teurer wird die Ferkelaufzucht in jedem Fall, wenn die betäubungslose Kastration verboten wird – um etwa fünf Euro pro Tier. Die Gewinnmarge werde damit oft aufgefressen, sagt Andreas Grede aus Niedenstein. Er ist Vorstand der Aktionsgemeinschaft Agrarwende Nordhessen, die die bäuerliche, ökologische Landwirtschaft stärken will. „Es wird erbarmungslos auf Masse produziert“, sagt er. …

HNA.de – 07.12.2018; 17:00 Uhr
www.hna.de/lokales/melsungen/s…

———-

Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 07.12.2018
twitter.com/fellbeisser

Neu für Telegram-Nutzer: Fellbeisser-Channel
HinweisDie Artikel (und deren Titel) geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Sie sind ausschließlich die unverfälschte Meinung des Verfassers der Quellenartikel. Anzeigen und PR-Beiträge stellen die Meinung der Auftraggeber dar.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!

Ich akzeptiere

Please enter your name here