Felix Werdermann

Fluter-Magazin – Hunde streicheln, Hühner essen: Die Bundeszentrale für politische Bildung thematisiert das widersprüchliche Verhältnis zu Tieren. Die Positionen sind erstaunlich radikal.

„Die Massentierhaltung ist in weiten Teilen ein Monstrum, ein permanenter Gewaltakt in Gestalt hochprofessionell technisierter, gut organisierter und rechtlich abgesicherter, aber letztlich permanent artenwidriger Verhältnisse.“ Und weiter: „Die Kombination aus Marktlogik und einer Alltagskultur der Verdrängung im Namen der Freiheit des Genusses führt ins kalte Herz der heutigen Konsumkultur.“

Diese Sätze stammen nicht etwa aus einem Pamphlet radikaler Tierschützer, sondern aus dem Editorial ( www.fluter.de/editorial-fluter… ) des Fluter-Hefts. Das Magazin der staatlichen Bundeszentrale für politische Bildung richtet sich vor allem an junge Menschen und knöpft sich in der Herbst-Ausgabe ( www.fluter.de/heft72 ) bemerkenswerter Weise unser widersprüchliches Verhältnis zu Tieren vor: Während wir Haustiere verhätscheln, müssen Millionen sogenannter Nutztiere in viel zu engen Ställen leiden, bevor sie umgebracht werden.

Tierleid, Klimawandel, Ressourcenverschwendung: Die Ernährung ist keine Frage des persönlichen Geschmacks, sie muss politisch werden. Es geht nicht um Fleischlust oder veganen Lifestyle. Es geht darum, was wir mit unseren Konsumgewohnheiten anrichten. Daher ist es so wichtig, dass die Frage von der Bundeszentrale für politische Bildung diskutiert wird. …

www.freitag.de/autoren/felix-w…

——– Originalnachricht ——–
Betreff: Bundeszentrale für politische Bildung thematisiert das widersprüchliche Verhältnis zu Tieren
Datum: 17.01.2020 um 21:18 Uhr
Von: h.stuemges

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Übersandt von:
Martina Patterson (18.01.2020; 16:59 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 18.01.2020
twitter.com/fellbeisser

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