Botulismus beim Hund – Heilung durch Chlordioxid

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Eine fiese und gefürchtete Krankheit ist das: Botulismus. Hervorgerufen durch den Keim Clostridium botulinum. Das Gift, was er produziert, blockiert die Synapsen der Nerven, die die Muskulatur versorgen. Nichts geht mehr. Der Patient ist gelähmt und dämmert einem unseligen Ende entgegen.

In der tierärztlichen Praxis kommt Botulismus extrem selten vor. Gerade mal „Großtierpraktiker“ erinnern sich, so etwas schon mal gesehen zu haben. In der Kleintierpraxis „gibt´s das gar nicht“.

Diese Erfahrung machte auch Claudia J., wohnhaft in Bilsen in der Nähe von Quickborn in Schleswig-Holstein.

Im Januar 2017 wurde ihr 5-jähriger Hund „Balu“ plötzlich krank: der Bordercollie/Harzer Fuchs-Mix konnte nicht mehr laufen. Innerhalb weniger Tage war er gelähmt. Er lag auf der Seite und seine Gliedmaßen zeigten kaum mehr Reflexe.

In tierärztlichen Einrichtungen wurden Röntgenaufnahmen und sogar eine Computertomographie (CT) angefertigt, Medikamente „auf Verdacht“ injiziert und – nach fast 12 Wochen wurde Familie J. der Rat zuteil, Balu einschläfern zu lassen.

Am 6. April trugen Claudia J. und ihr Mann ihren Hund in unsere Praxis. „Balu“ zeigte die klassischen Symptome des Botulismus, nachzulesen in jedem Lehrbuch über Infektionskrankheiten.

Eine intensive Behandlung mit Chlordioxid wurde angeraten. Inzwischen bekam Balu auch Ozon in Hochdosis verabreicht.
Alle 5 Stunden wurde ihm Chlordioxid in die Wangentaschen getropft. Familie J. war da eisern und verlässlich.

Heute am 10. April – das Telefonat: Balu kann wieder laufen, noch etwas wackelig zwar, aber – er nimmt wieder am Leben teil.

Inzwischen war am 5. April die Sendung Kontraste im „Ersten“ gelaufen: Millionen Fernsehzuschauer vernahmen von den Professoren Bernd Mühlbauer, Uni Bremen, und Jutta Hübner, Uni Jena, dass die Anwendung von Chlordioxid am lebenden Wesen skandalös und vom Staat zu verbieten sei. Ein FDP-Politiker witterte seine Chance und forderte „harte Maßnahmen“ gegen die Anwender von Chlordioxid.

Lieber Herr Mühlbauer, liebe Frau Hübner, was haben Sie sich dabei gedacht, ohne tiefere Kenntnis über die Anwendung dieses einfach und preiswert herzustellenden Mittels so abfällig zu sprechen?

Ganz offensichtlich haben Sie von dem medizinischen Einsatz des Chlordioxids keinen blassen Schimmer. Die Bücher von Andreas Kalcker haben Sie auch nicht gelesen.
Sind Sie gekauft worden, dummes Zeug von sich zu geben? Oder sind Sie so verkommen, ohne ausreichende Kenntnis über ein so segensreiches Hilfsmittel abfällig zu sprechen?

Wissenschaftler, die ohne ausreichende Kenntnisse „Gutachten“ von sich geben, kann man wohl ohne Furcht „Betrüger“ nennen. So sieht man es in deutschen Gerichten.

Herzliche Grüße an Balu in Bilsen.

Dirk Schrader, Hamburg

Tierärztliches Institut
für angewandte Kleintiermedizin

Rahlstedter Straße 156
22143 Hamburg
Tel.: 0049-40-677 21 44

www.tieraerzte-hamburg.com
www.kritische-tiermedizin.de

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Dirk Schrader (16.04.2018; 22:58 Uhr)
veterinarianshh@aol.com

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 17.04.2018
twitter.com/fellbeisser

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Aktualisiert am 21.04.2018:

Vorsicht Nerds! Wie die öffentliche Meinung manipuliert wird.

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1 KOMMENTAR

  1. Man müßte in Jubel ausbrechen für diese ärztliche Leistung- der erfolgreichen Botulismusbehandlung, statt wieder verunglimpfen- und Verbote einfordern- katastrophal bei dieser Erkrankung ohne Alternativen und echte Chancen; wer heilt hat Recht.
    Eine tolle Leistung, die Tierklinik habe ich mir notiert, bin selbst Ärztin.
    Botulismustoxin ist so hochwirksam und gilt auch als Kriegstoxin, zuvor hilft nur alles abkochen, das zerstört.

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