Wildtierverbot wird ein Fall für den Saarbrücker Stadtrat

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Von Frank Kohler

Die Politik diskutiert über Auftrittsverbote für Zirkusse mit Wildtieren. Doch die Branche kündigt Gegenwehr an.

Zirkusse mit Wildtieren auf städtischen Festplätzen? Schluss damit, fordert die FDP-Fraktion im Saarbrücker Stadtrat und hat den entsprechenden Antrag auf den Weg gebracht (SZ vom 31. Dezember 2016).

Der Stadtrat hat das Thema am kommenden Dienstag auf der Tagesordnung. Zwischenstation ist schon am heutigen Mittwoch in nicht öffentlicher Sitzung der Rechtsausschuss. „Wir halten es für ein wichtiges Thema, wie unsere Gesellschaft mit Tieren umgeht“, sagt der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Tobias Raab. Das Verbot beträfe alle nicht domestizierten Säugetier-Arten und damit die typischen Zirkusattraktionen wie Löwen, Tiger und Elefanten. Damit nicht nur exotische Säugetiere erfasst sind, ergänzt der FDP-Antrag die Liste um Alligatoren, Amphibien, Flamingos, Greifvögel, Krokodile, Pinguine, Strauße und Riesenschlangen. Als generelle Absage an Zirkusse sei der Antrag nicht gedacht.

Das angestrebte Vermietungsverbot gefährde sie ja nicht prinzipiell. Das zeigten erfolgreiche andere Unternehmen, die nicht auf Tiere, sondern auf Komiker und Akrobaten setzen. Das sagt auch die Tierschutzorganisation PETA. …

sol.de – 01.02.2017; 17:30 Uhr
www.sol.de/neo/nachrichten/saa…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 01.02.2017
twitter.com/fellbeisser

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