Wahltag ist Zahltag für Politikerversagen! 

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„Die Renten sind sicher“ tönte einst Norbert Blüm (CDU). Heute vegetieren Millionen Deutsche der Kriegsgeneration mit einer Minirente dahin – als Dank, dass sie Deutschland aus Trümmern wieder aufgebaut haben. Für die Jungen ist die Lage noch prekärer: Die heutige Einzahlung eines monatlichen Rentenbeitrages von 100 € erbringt nach Auskunft der Dt. Rentenversicherung später gerade einmal eine monatliche Rente von 43 Cent! Wirtschaftsasylanten, die hier niemals einen Pfennig eingebracht haben, räkeln sich hingegen – immer mehr fordernd – in der sozialen Hängematte. Unfähige Manager belohnt man für ihr Unvermögen mit Millionenabfindungen und buttert Milliardensteuergelder in bankrotte Banken. “Nie wieder darf ein deutscher Soldat mit einer Waffe fremden Boden betreten“ beteuerten Nachkriegpolitiker. Und heute salbadert ein Peter Struck (SPD), man müsse „Deutschland am Hindukusch verteidigen“. Nicht genug, dass Deutschlands Steuerzahler den finanziellen Hauptteil des gesamten EU-Etats schultern, zahlen deutsche Soldaten mittlerweile auch noch mit ihrem Blut für Unverstand und bodenlose Unfähigkeit unserer „Volksvertreter“.

Was interessiert die Politikerkaste, warm und abgesichert im Bundestag thronend, ihr ätzendes Geschwätz von gestern, oder ihr Versagen von heute? Man setzt eben je nach Bedarf ein optimistisches Grinsen oder eine vergrämte Betroffenheitsmiene auf – und verdummt ohne Unrechtsbewusstsein das Volk ungerührt weiter mit geistiger Umweltverschmutzung nach dem Motto “ …wir haben alles im Griff – und die Erde ist eine Scheibe“.

Jetzt vor den Wahlen muss Resümee gezogen werden, was sie denn BEWIRKT haben, unsere lieben Politiker, in den letzten Jahren.-

Und das Ergebnis fällt verheerend aus, nicht nur im sozialen Bereich und der Innen- und Außenpolitik, sondern vor allem auch auf allen Ebenen des Tierschutzes. Die Tierversuchszahlen sind gestiegen, Massentierstallungen schießen trotz verzweifelter Anstrengungen der Umwelt-, Natur- und Tierschützer wie Pilze aus dem Boden, Besatzdichten werden erhöht und die Tiere immer mehr zusammengepfercht. Die Regierung kippte das „Hennen-Urteil“ des Bundesverfassungsgerichtes, versucht über die Hintertür dem Kind einen neuen Namen gebend, augenwischend übelste Hühner-KZ-Haltung als „Volierenhaltung“ im Handel zu etablieren. Man praktiziert Volksverdummung pur. In der Sache „Schächten“ gleichermaßen Versagen. Die Umsetzung des im Sommer 2007 mit gewaltiger Mehrheit von der Länderkammer eingebrachten Bundesratsbeschlusses, durch eine moderate Gesetzesänderung die Qualen der betäubungslos abgemetzelten Schächttiere etwas zu mindern, wurde von unseren Bundespolitikern mit vorgeschobenen nebulösen Ausflüchten schlicht boykottiert. Der hiermit beauftragte Ausschuss für “Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz“ praktizierte blanke Arbeitsverweigerung – denn jüdische Vertretungen husteten und unsere Bundespolitiker lagen prompt mit Lungenzündung darnieder und vertagten verängstigt weitere Entscheidungsfindungen in dieser Sache auf den St. Nimmerleinstag.

Wir sind der Willkürherrschaft fremdbestimmter, rückgratloser Politiker ausgesetzt, die gut dressiert am Nasenring der Lobbyisten und Interessenvertreter verschiedenster Couleur geführt werden. Fatal, wenn wir „gewohnheitsmäßig“ immer wieder CDU/CSU, SPD, LINKE, FDP oder GRÜNE wählen. Denn dann müssen diese doch zwangsläufig glauben, sie hätten alles richtig gemacht. Warum sollten CDU/CSU und Co. dann ihre bisherige Politik ändern? Versagen darf nicht noch durch Wählerstimmen belohnt werden! Dann unterstützt man besser mit einer Protestwahl das jeweilige Engagement der kleinen Parteien!

Aufstehn! Wir sind das Volk! Mit der Bildzeitung in der Hand nur tüchtig am Stammtisch schimpfen, nutzt wenig. Zeigen wir unseren lieben, auf Volkes Kosten abgehoben und bräsig im Elfenbeinturm residierenden „Volksvertretern” der etablierten Parteien bei den Wahlen doch endlich einmal die rote Karte! Wählen wir nicht – wie von einem genetischen Zwang besessen – beständig die sogenannten “Volksparteien“, die dem Volk doch nur beständig in den Hintern treten. Holen wir sie herunter von ihrem Thron auf dem sie abgehoben – manchmal fast betrunken von ihrer eigenen Wichtigkeit und Selbstherrlichkeit – residieren.

In allen Parteien gibt es natürlich Einzelpersonen die sich engagiert im Sinne der Bürger einsetzen. Dies sollte im jeweiligen Wahlkreis, auf Landeslisten, natürlich vom Wähler auch individuell gewürdigt werden. Doch bei den etablierten Parteien und Fraktionen in ihrer Gesamtheit sieht es finster aus. Die Grünen, können für sich im Bereich des Tierschutzes wenigstens noch das Zitat,“… unter den Blinden ist der Einäugige König“ reklamieren.

Siehe hier auch die „Abschiedrede“ von Barbara Rütting im April 2009 betreff dem Verhalten des Bayerischen Landtages. (Im Internet eingestellt unter www.barbara-ruetting.de/) B. Rütting musste nach langen Jahren Arbeit in den politischen Gremien frustriert erkennen, wie wenig ernsthaft sich andere Politikerkollegen (insbesondere die mit dem heuchlerischen christlichen „C“ im Parteinamen) um das Wohl einer allumfassenden Mitgeschöpflichkeit kümmern. Der Spruch „ …die Wahl zwischen Pest und Cholera zu haben“ lässt grüßen: Denn die wohlformulierten Wahlprogramme, d.h. Absichtserklärungen, aller etablierten Parteien gleichen einem Einheitsbrei, nur jeweils etwas anders „gewürzt“ für die jeweilige Ziel-Wählerklientel. Die Politikermarionetten ähneln sich ohnehin wie schlechte Abziehbildchen.-

Umfrageergebnisse mit Stellungnahmen von Parteien zu verschiedenen Themen, wie sie jetzt auch von großen Tierschutzverbänden manchmal veröffentlicht werden, sind leider buchstäblich für „die Katz“. Orientieren wir uns bei unserer Stimmangabe einmal NICHT an blumigen WAHLVERSPRECHEN, sondern ausschließlich daran, was die, die jetzt freundlich dienernd um des Wählers Gunst buhlen, uns in der VERGANGENHEIT mit ihrem HANDELN an Wohl- oder Untaten beschert haben! Und hier fällt die Bilanz vernichtend aus – und entsprechend muss auch unser Wahlverhalten ausfallen. Offenbar gibt es nur zwei Arten von Politikern bei den etablierten Parteien: Die einen interessieren sich für die Wolle, die anderen für das Fleisch, doch niemand interessiert die Schafe – die sind nur “Stimmvieh”. Wahrlich, da man kann nur noch mit einem Bibelvers reagieren: “Siehe, ihr seid nichts, und euer Tun ist auch nichts, und euch (zu) wählen ist (uns) ein Greuel” (Jesaja 41,24)

V.i.S.d.P.:
Ulrich Dittmann
Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V.
E-Mail: ulrich.dittmann-arbeitskreis-t…
Internet: www.arbeitskreis-tierschutz.de

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Höflich mit dem Pack? Mit Seide näht man keinen Sack. (Goethe)
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Wahltermine:
07.06.2009: Europäisches Parlament: Alle Bundesländer
30.08.2009: Landtagswahlen: Saarland und Sachsen und Thüringen
27.09.2009: Landtagswahl: Brandenburg
27.09.2009: Bundestagswahl – alle Bundesländer
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www.arbeitskreis-tierschutz.de…

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Ulrich Dittmann Arbeitskreis Tierschutz (20.05.2009; 10:53 Uhr)
ulrich.dittmann-arbeitskreis-t…

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Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 20.Mai, 2009 geschrieben und ist unter Panorama, Termin eingestellt. Sie können Kommentare zu diesem Beitrag über den RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar, oder einen Trackback hinterlassen.

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