Walsrode, im November 2020 – Spätestens Ende November sind die letzten Blätter gefallen und die Laubbäume komplett kahl. Für Gartenbesitzer bedeutet das meist der Blätterflut mit Laubbläser oder Rechen zu Leibe zu rücken. Danach werden die Blätterhaufen oft in Laubsäcken entsorgt. Ökologisch ist das nicht nur unnötig, sondern auch kontraproduktiv, warnt das Team des Weltvogelparks.

Dabei bieten Laubhaufen gleich mehrere Vorteile – sowohl für die Tier- als auch für die Pflanzenwelt. So gehört Laub ähnlich wie Reisig oder Totholz in der Natur zu den beliebtesten Verstecken, zum Beispiel für Igel, um die kalten Wintermonate zu verbringen. Im Laub finden Vögel auch ein reichliches Angebot an Insekten und Würmern – die ihnen als Nahrung dienen. Weil Laub gleichzeitig hervorragend isoliert, wird es von Frühbrütern außerdem gern als Nistmaterial verwendet. „Wir empfehlen deshalb, im heimischen Garten das Laub behutsam zusammenzufegen und etwa an der Seite von Pflanzenbeeten oder unter größeren Bäumen als Haufen liegenzulassen. Dort wird es von Tausenden Kleinstlebewesen in wenigen Wochen zu wertvollem Humus verarbeitet. Für Vögel und andere Kleintiere sind solche Haufen gerade in der nahrungsarmen Winterzeit ein wahres Paradies“, verrät Janina Ehrhardt, Sprecherin des Weltvogelparks in Walsrode.

Allerdings ist das Laub nicht nur für die Tierwelt ein Segen. Laub hält auch Pflanzen warm. Werden nicht winterharte Pflanzen ausreichend mit Laub gegen Kälte isoliert, so steigert das ihre Überlebenschancen deutlich. Das wissen auch die Gärtner des Weltvogelparks und schützen so viele ihrer Pflanzen. „Wichtig ist allerdings, dass dem heimischen Laub weder mit Bläser noch Sauger zu Leibe gegangen wird. Denn diese sind nicht nur bisweilen unerträglich laut, sie töten auch Millionen von Insekten und Kleinstlebewesen vom Käfer bis zu Fröschen und Eidechsen. Denn diese können sich dem Turbinen-Saug- oder Blastornado nicht entziehen und verenden. Besser ist es ganz klassisch zum Laubrechen zu greifen“, so Ehrhardt abschließend.

Über den Weltvogelpark Walsrode:

In der Lüneburger Heide, im Dreieck zwischen Hannover, Bremen und Hamburg, liegt der Weltvogelpark Walsrode, der größte Vogelpark der Welt. Der Park beherbergt über 4.000 Vögel aus 650 verschiedenen Arten und von allen Kontinenten in einer 24 Hektar großen Garten- und Erlebnislandschaft. Besucher erleben spektakuläre Flugshows, Schaufütterungen, Vogelbabys und faszinierende Indoorattraktionen. Zudem sind sie eingeladen, spannende Themenhäuser, exotische Freiflughallen und artenreiche Vogelvolieren zu entdecken. Zwischendurch laden 320 Sitzbänke zum Entspannen und Genießen ein. Liebevoll angelegte Beete, großzügige Teichanlagen und exotische Pflanzen entführen in eine andere Welt – einfach mal die Seele baumeln und den Alltag links liegen lassen. Der magische Zauber unzähliger Baum- und Blumenarten bildet eine bunte und sich ständig verändernde Kulisse.

Für die kleinen Besucher gibt es tolle Spielplätze und für die Erwachsenen kostenlose Parkplätze. Ein Restaurant, Imbisse und Eiswagen laden für den kleinen und großen Hunger zwischendurch ein. Das gesamte Areal ist behindertengerecht gestaltet. Wird ein Rollstuhl benötigt, kann er bei vorheriger Anmeldung kostenlos ausgeliehen werden. Da Hunde in den Park nicht mitgenommen werden dürfen, gibt es zusätzlich eine kostenlose Unterbringung für die Vierbeiner.

Pressekontakt
Dederichs Reinecke & Partner
Andre Schmidt
Schulterblatt 58, 20357 Hamburg
Tel.: +49 40 20 91 98 223
Fax: +49 40 20 91 98 299
Mail: andre.schmidt@dr-p.de
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Weltvogelpark Walsrode Presse (24.11.2020; 10:01 Uhr)
andre.schmidt@dr-p.de

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 24.11.2020
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