Von Till-Reimer Stoldt

Die Verhaltensbiologin Helene Richter forscht an Tieren und steht dafür auch in der Kritik. Im Interview spricht sie über die Doppelmoral der Tierschützer und die Gefahren durch deprimierte Nager.

Gelegentlich, wenn Helene Richter im Labor werkelt, hält sie abrupt inne, schaut eine ihrer schwarzen Forschungsmäuse an und fragt sich: „Was fühlt die?“ Mit dieser Frage ist die Verhaltensbiologin sich treu geblieben. Schon als Kind wollte sie herausfinden, was die Vögel am Himmel oder die Regenwürmer auf dem Rasen empfinden. Diesen Forschungsdrang kann sie nun weiter ausleben. Kürzlich erhielt die mit Preisen geehrte Nachwuchswissenschaftlerin den Ruf auf eine Professur der Uni Münster ( www.welt.de/themen/muenster/ ). Dort wird sie eifrig untersuchen, wie man die Stimmung von Versuchstieren erkennt – zum Nutzen von Mensch und Tier. …

DIE WELT – 22.01.2017; 08:53 Uhr
www.welt.de/regionales/nrw/art…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 22.01.2017
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