Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Familie schafft sich 2012 einen Staffordshire-Terrier-Mischling an. Die Anschaffung erfolgt offenbar aus Gründen des Selbstschutzes. Die Entlassung des gewalttätigen Ex-Ehemanns steht bevor. 2006 hatte dieser seiner Frau mit einer Axt zur Invalidin gehackt. Sie sitzt seitdem im Rollstuhl. Der Sohn ist kleinwüchsig, ihm wird Drogenmissbrauch unterstellt, zwischenmenschliche Gewalt und Kriminalität sind der Hintergrund dieser Familie.

Dann der Tag im April, die Schwester erreicht ihre Angehörigen nicht telefonisch und fährt vor Ort. Sie gibt an, durch ein Fenster den leblosen Körper ihres Bruders entdeckt zu haben und informiert die Polizei.

Der Hund, erkennbar nicht mit Blut besudelt, wird von der Feuerwehr eingefangen und ins Tierheim gebracht, wo er als ängstlich und verunsichert beschrieben wird. Jedenfalls nicht als aggressiv. Freudlich wedelnd sieht man ihn Tage später, wie er an der einfachen Leine von einem Tierheimmitarbeiter gassi geführt wird.
Offenbar glaubt man selber nicht an die Geschichte von der blutrünstigen Bestie.

Blitzschnell wird der Täter ermittelt. Die Obduktion ergibt als Todesursache Verbluten durch Hundebisse.
Macht man es sicht da nicht zu einfach? Es kommt ja schon mal vor, dass nur in eine Richtung ermittelt wird, ohne andere Täter überhaupt in Erwägung zu ziehen, z.B. 2004 das Nagelbomben-Attentat in der Köln-Mülheimer Keupstraße: www.welt.de/politik/deutschlan…

Es gibt auch jetzt einige Ungereimtheiten, da müssen kritische Fragen gestellt werden.
Immerhin gibt es einen Gewalt- und Kriminalitätshintergrund, da sollte schon genauer ermittelt werden, nicht dass da am Ende ein Doppelmord übersehen wird.

1. Wurde über DNA-Abgleich sichergestellt, dass es der anwesende Hund war, der zugebissen hat?
Was hat die Spurensicherung sonst ergeben?

2. Wo steckt der Ex-Ehemann?

3. Wie ist es möglich, dass ein Hund zwei Menschen zu Tode beißt und kein Nachbar bekommt etwas mit (Schreie, Knurren, Bellen, Poltern)?

4. Wie ist es möglich, durch ein Fenster zu schauen? Die Bilder des Hauses zeigen keine Außentreppen, die das technisch ermöglichen würden.

5. Warum zeigt der Hund praktisch keine Blutspuren nach seinem vorgeblichen Massaker?

Die Öffentlichkeit und die Justiz sollte ein dringendes Interesse an der Klärung dieser wichtigen Fragen haben, damit kein evtl. Doppelmord durch einen anderen Täter ungesühnt bleibt.

Da Chico bisher ein Opfer nicht artgerechter Haltung war und im Tierheim keine Auffälligkeiten und Aggressivität zeigt, bitten wir darum, dass er zumindest die Chance einer Resozialisierung erhält.

Mit freundlichen Grüßen,

Martina & Shawn Patterson

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Martina Patterson (13.04.2018; 13:13 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.de

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 13.04.2018
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