Agatha Kremplewski

Seit dieser Woche steht die Welt in den Landkreisen Gütersloh und Warendorf wieder still: Der bisher größte Corona-Ausbruch Deutschlands im Fleischereibetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück hatte einen weiteren Lockdown zufolge, den Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) vergangenen Dienstag verkündete.

Der Fall mit über 1.500 positiv auf das Virus getesteten Tönnies-Mitarbeitern zieht nicht nur die Wut der Menschen ( www.watson.de/Menschen/ ) in den betroffenen Landkreisen auf sich, die nun bis zum 30. Juni wieder strenge anti-pandemische Maßnahmen befolgen müssen. Kritik prasselt nun auf die gesamte Fleischindustrie ein. Die teils miserablen Arbeitsbedingungen in den Betrieben werden für die schnelle Verbreitung von Krankheitserregern verantwortlich gemacht.

Dafür tragen auch Verbraucherinnen und Verbraucher Verantwortung. Denn wer billig und viel Fleisch essen will, fördert indirekt die unlauteren Produktionsbedingungen. Kritische Stimmen fordern ein Umdenken in der Fleischindustrie und im Konsum. Wie aber schaffen wir es, weniger Fleisch und tierische Produkte generell zu uns zu nehmen? Und warum essen wir überhaupt so viele Lebensmittel tierischen Ursprungs? Darüber hat watson mit Tamara Pfeiler gesprochen. Sie ist Doktorin der Psychologie ( www.watson.de/Psychologie/ ) sowie Dozentin an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, forscht zur Psychologie des Fleischessens und berät als Vegan-Coach Menschen ( tamarapfeiler.de/ ), die gerne auf tierische Lebensmittel verzichten wollen. …

Watson – 28.06.2020; 10:20 Uhr
www.watson.de/leben/gesundheit…

———-

Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 28.06.2020
twitter.com/fellbeisser

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein