Hinsichtlich der Petition “Endgültiges Pferdekutschenverbot in Berlin”, die mittlerweile über 71.900 Zeichner hat – hat sich etwas getan:

www.berliner-zeitung.de/berlin…

Nun ja, “getan” ist immer ein vielversprechendes Wort, das in diesem Falle nur ein redikulöses Treffen in der Freizeit beeinhaltet, bei dem bei einem gemütlichen Plausch am Nachmittag ein wenig über die so gepflegten Pferde des Kutschers Zachmann in Wedding philosophiert wurde.

Herr Herrmann hat sich die Mühe gemacht, tatsächlich hinaus auf´s Gehöft zu fahren – wo die Pferde bei sauberer Luft auf der Weide stehen, grasen und auf weichem Untergrund dahingaloppieren dürfen anstatt sich dem Kern der Petition zu widmen und sich die eingespannten, in der sommerlichen Hitze leidenden Tiere direkt am Brandenburger Tor anzusehen. Natürlich – Ich sehe mir auch lieber abgepackten Käse im Regal an – anstatt eine in Ständerhaltung angebundene, mit entzündetem Euter Milch-gebende Kuh. Das macht Sinn.

“Die Pferde sind mein Kapital” – sagt Herr Zachmann im Interview.
Nun, zumindest ist er so ehrlich und gibt die Degradierung eines fühlenden / leidenen Lebewesens auf einen Gegenstand der eben Geld einbringt, offen zu.

“Ein Tag des offenen Stalls, um das Vertrauen zu den Droschkenkutschern zu erhöhen”
Ja, Herr Herrmann; ging es hier jemals um die Frage, dass man aus Vertrauensgründen zum Kutscher nicht in eine Solche steigt? Interessant!
Oder anders gefragt: Sollte man denn als Tourist erst mal misstrauisch gegenüber dem Kutscher sein?
Fauxpas oder Eigentor – Jedenfalls ein noch nie erwähnter Aspekt, den man ja mal so im Raum stehen lassen kann.

Fazit: Wäre dieses Treffen Synonym für eine Abschlussarbeit im Fach Deutsch gewesen, so würde man sagen:
– Themaverfehlung.

Petentin- Julia Maier

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Julia Maier (26.05.2016; 18:24 Uhr)
winter86@gmx.net

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 26.05.2016
twitter.com/fellbeisser

1 KOMMENTAR

  1. Es ist unglaublich was sich der Berliner Senat erlaubt,das bestätigt wieder die Aussage sobald diese Abgeordneten gewählt sind haben Sie für die Wünsche der Bürger keine Zeit mehr,sondern nur dann, wenn
    den Abgeordneten einen Vorteil daraus abfällt.Aber es gibt vereinzelte Ausnahmen ich darf an dieser
    Stelle “Herr Bosbach” erwähnen!

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