Die Tierschutzpartei am Abgrund – Kommentar von Ulrich Dittmann vom 04.01.2015

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Die Idee der Gründung einer Tierschutzpartei war richtig und wichtig – doch was nun nach vielen Jahren des bedeutungslosen Dahindümpelns letztlich daraus geworden ist, ist nicht nur ein Trauerspiel, sondern eine Katastrophe.
Warum benannte sich die Tierschutzpartei einst “Tierschutzpartei”? Eben weil sie dem Namen nach sich insbesondere dem Schutz von Tieren verpflichtet fühlen wollte. Analog eine „Familienpartei“ sich eben dem Schutz der Familie widmet.

Doch dann, mit dem Pappschild um den Hals mit der Aufschrift “Ich bin ein Möchte-gern-gut-Mensch-und-liebe-auch-Tiere” kümmerte man sich zwanghaft um alle möglichen Themen: Man band sich auch noch Probleme von Linken, Rechten, Schwulen, Lesben, Großsekten (Kirchen), Kleinsekten (Freikirchen), Transsexuellen und ähnliches um den Hals, versuchte jedermann´s Liebling zu sein. Und agierte tapfer nach dem alten Spruch – … wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man einen Arbeitskreis – eben entsprechende AK´s mit wohlklingenden Namensbezeichnungen.
Doch all diese Themen professionell anzugehen – dafür fehlten Wissen, Kapazitäten, dafür ist diese Partei einfach zu klein, zu mickerig. Das wollte man nicht einsehen: Verneigte sich nur nach allen Seiten, ohne zu merken, dass man dabei auch überall mit dem Hintern anstieß.
Dabei ist doch alles so einfach: Ernsthaft betriebener Tierschutz ist weder „links, rechts, schwul, lesbisch, transexuell noch religiös“, sondern schlichtweg geradeaus.

Doch die wichtigtuerische TSP-Umtriebigkeit wurde mit dem Bundesvorsitzenden Stefan Eck, der selbsternannten Lichtgestalt der Partei, noch schlimmer. Durch die notwendige Parteiarbeit, Redaktionsverantwortung der Vereinszeitschrift und immer mehr gegründeten „Arbeitskreisen“, war er bald total überfordert. Insbesondere da er aber wohl aus Kontrollzwängen sich verpflichtet sah, alle Vorgänge in der Partei hektisch wie ein Hütehund zu umkreisen. Und dieser aufopferungsvollen Einsatz für die Partei, wurde allen den Tierfreunden brühwarm verkauft, dass er wirklich überall unentbehrlich schien.

Erwähnt werden müssen in diesem Zusammenhang aber auch die Kübel geistiger Jauche die in diesem Zeitraum von verschiedensten, so genannten „Tierfreunden“ im „Kampfe um die „Vorherrschaft“ in der Partei auf schlicht ekelerregende Weise, über dem Bundesvorstand und besonders über S. Eck ausgeleert wurden.

Doch mit Hilfe eines loyalen TSP-Bundesvorstandes, uneigennütziger rackernder Parteimitglieder und verzweifelter Tierfreunde, („… wir tun alles für die armen Tiere) gelang wirklich das Kunststück: Stefan Eck, der sich immer schon als großer, begnadeter Politiker sah, wurde ins „European Parlament“ gewählt!

Ein großer Politiker ist er zwar nach wie vor nicht – aber seine finanzielle Situation hat sich nach dem Einzug ins EU-Parlament schlagartig gebessert.

Wem er seine sich so positiv entwickelte Lebenssituation zu verdanken hat, eben den oben Benannten, war aber schnell vergessen: Als „Dank“ trat er zum Jahreswechsel als TSP-Bundesvorstitzender zurück – und aus der Tierschutzpartei aus.
Die Mohren in der TSP, hatten ihre Schuldigkeit getan, von diesen Mohren will er nun nichts mehr wissen.
Zurück bleibt eine in den Dreck gefahrene Tierschutzpartei, ein ratloser TSP-Rest-Bundessvorstand und verzweifelte Tierschützer, die den Glauben an die Politiker-Marionetten wohl nun endgültig verloren haben.

Dieses menschlich zutiefst beschämende Verhalten von Stefan B. Eck, ist mindestens (!) genauso so widerwärtig und ekelerregend wie die üblen Verhaltensweisen seiner Kritiker.
Es scheint: Überall nur kranke Profilneurotiker, nichtsnutzige Wichtigtuer, geldgeile Abstauber etc. Auch in der TS-Szene.

Arme Tiere – von allen verlassen …

Ulrich Dittmann / 04.01.2015
(Einstmals Landesvorsitzender der Tierschutzpartei Rheinland-Pfalz)

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Ulrich Dittmann Arbeitskreis Tierschutz (04.01.2015; 20:36 Uhr)
ulrich.dittmann-arbeitskreis-t…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 04.01.2015
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