Sehr geehrte Damen und Herren,

als langjährige aktive Tier- und Umweltschützerin setze ich mich für gravierende Änderungen in der agrarindustriellen Landwirtschaft ein.
Die Ausbeutung der sogenannten “Nutz”Tiere ist einer Zivilisation des 21. Jahrhunderts unwürdig!
Wir haben ein Tierschutzgesetz, das mit zahlreichen Ausnahmeregelungen ein unendliches Leid dieser Tiere duldet, z.B. das immer noch praktizierte millionenfache Schreddern von männlichen Küken, die nach wie vor nicht endgültig gelöste Frage der Ferkelkastration, Tiertransporte in Drittländer außerhalb der EU, Überschussproduktion von Kälbern, die mittlerweile so wenig kosten wie ein Meerschweinchen und eben die Kastenstandhaltung von Sauen sowohl im Deckzentrum als auch im Abferlkelbereich.

Die für am 14. Februar vorgesehene Entscheidung des Bundesrates über die Änderung der Tierschutznutztierhaltungsverordnung wurde verschoben, -das allerdings nicht mit der Absicht eine Verbesserung für die Tiere im Sinne des Tierschutzgesetzes zu erzielen, sondern, um den agrarindustriell tätigen Ferkelzüchtern weiterhin gesetzliche Schlupflöcher zu bieten!
Die Nutznießer der Kastenstandhaltung haben zwischenzeitlich kräftig in alle Richtungen Lobbyarbeit betrieben, um ihre Interessen durchzusetzen. Wenn ihnen das gelingt, indem sie mit massenhaften Betriebsaufgaben drohen, haben die Tiere, die Schwächsten in diesem Gerangel, auf lange Zeit verloren, was bedeutet, dass diese unwürdigen und tierquälerischen Zustände bis auf den St. Nimmerleinstag hinausgezögert werden sollen!

Ich appelliere dringend an die Entscheidungsträger sich jetzt ohne Wenn und Aber für unsere leidenden Mitgeschöpfe einsetzen, hier insbesondere für die konsequente Abschaffung der Kastenstände!
Setzen Sie sich für die Um- und Durchsetzung des Staatsziels Tierschutz ein! Stehen Sie zu Ihrem Wort von der Agrarwende, denn an Ihren Taten werden Sie sich messen lassen müssen!

Ich gebe meine Stimme der Partei, die das Staatsziel Tierschutz endlich ernsthaft um- und durchsetzt!
Tiere haben zwar keine Stimme, aber wahlberichtigte Freunde.

Mit freundlichen Grüßen,

Martina Patterson

“Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.”
Gandhi, Mahatma (1869-1948)

“Wir brauchen für Tiere keine neue Moral. Wir müssen lediglich aufhören, Tiere willkürlich aus der vorhandenen Moral auszuschließen.”
Kafka Franz

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Gesendet: Dienstag, 25. Februar 2020 um 12:36 Uhr
Von: “Martina Patterson” pattersonmatpatt@gmx.de
An: poststelle@senjusta.berlin.de, presse@stk.bayern.de, der-regierende-buergermeister@…, poststelle@stk.brandenburg.de, office@sk.bremen.de, poststelle@sk.hamburg.de, info@stk.hessen.de, poststelle@stkmv-regierung.de, poststelle@stk.niedersachsen.d…, ministerpraesident@stk.nrw.de, poststelle@stk.rlp.de, presse@staatskanzlei.saarland…., buergerbuero@sk.sachsen.de, poststelle@stk.sachsen-anhalt…., poststelle@stk.landsh.de, poststelle@tsk.thueringen.de, poststelle@mwvlw.rlp.de, poststelle@mulnv.nrw.de, poststelle@mlr.bwl.de, poststelle@stmelf.bayern.de, poststelle@senjustva.berlin.de, office@umwelt.bremen.de, poststelle@bwvi.hamburg.de, poststelle@lm.mv-regierungde, poststelle@ml.niedersachsen.de, poststelle@umwelt.saarland.de, poststelle@smul.sachsen.de, poststelle@tmil.thueringen.de, poststelle@mlul.brandenburg.de, poststelle@stm.bwl.de
Betreff: Abstimmung über Kastenstände 13.03. Bundesrat

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Martina Patterson (25.02.2020; 12:39 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 25.02.2020
twitter.com/fellbeisser

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