Kurs der AFD: Tierquälerei unterstützen und Bürger belügen!

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Stefan Bernhard Eck MEP

Faktencheck / 18.03.2017

AfD – Beatrix von Storch belügt nachweislich Tierschützer*innen und unterstützt Tierquälerei!
Im Vorfeld des im EU-Parlaments heiß diskutierten Initiativ-Berichts „Mindestanforderungen für den Schutz von Nutzkaninchen“ schrieben tausende Tierschützerinnen und Tierschützer die EU-Abgeordneten an und baten sie, sich zugunsten von Tierschutzverbesserungen für Kaninchen in landwirtschaftlichen Betrieben und für eine gesetzliche Regelung auszusprechen.

Das Büro Eck wurde darüber informiert, dass auch verschiedene Tierschützer*innen einige AFD-Geschäftsstellen sowie FB-Seiten von AfD-Politiker*innen angeschrieben hatten und als Antwort Verweise auf das Grundsatzprogramm oder den Leitantrag zur Bundestagswahl mit dem wortgewaltigen Zusatz, dass „der Tierschutz bei der AfD sehr hoch gehalten würde“ bekamen. Die Lobeshymne über die eigene Tierschutzposition gipfelte mit der Behauptung, die AfD setze sich „für eine mitfühlende und würdevolle Behandlung aller Tiere ein“.

MdEP Beatrix von Storch, stellvertretende Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD) und in Berlin eine der beiden Landesvorsitzenden (sie tritt auch als Spitzenkandidatin für Berlin zur Bundestagwahl an) votierte am 14.03.2017 bei der Abstimmung im Plenum in Straßburg zum Thema „Nutz“-Kaninchen in der Landwirtschaft / tierquälerische Batteriekäfig-Haltung erst gegen den verwässernden Alternativ-Bericht der konservativen EVP-Fraktion, dann gegen die verbindliche Gesetzgebung für die Branche und zuletzt gegen den gesamten Bericht des EU-Abgeordneten Eck, der unter anderem zum Ziel hatte, das extreme Leiden der Kaninchen in der Massentierhaltung mit einem Verbot der Batteriekäfig-Haltung zu vermindern.

In ihrem Newsletter „Bericht aus Straßburg“ vom 17.03.2017, den sie an alle Tierschützer*innen ungebeten zurückschickte, die eine E-Mail an alle EU-Abgeordneten gesendet hatten, gab MdEP von Storch an, dass Tierschutz laut dem Grundsatzprogramm der AfD ein „hochsensibles und vernünftiges Anliegen sei“ und dort stark betont würde.

Wahrheitswidrig schrieb sie in ihrem Newsletter: „Ich habe mich bei der Abstimmung enthalten.“

Fakt ist: Von Storch hat gegen jedwede Verbesserung für die Haltungsbedingungen von Kaninchen gestimmt!

www.votewatch.eu/en/term8-mini…

(…)

Lesen Sie bitte den vollständigen Faktencheck online unter:

Faktencheck / 18.03.2017AfD – Beatrix von Storch belügt nachweislich Tierschützer*innen und unterstützt Tierquä…

Posted by Stefan Bernhard Eck MEP on Samstag, 18. März 2017

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Kommentar von Sonja Gollwitzer:

Fazit: Die AfD ist also ganz eindeutig – nicht nur, was ihre abzulehnenden Positionen zu den Themen Menschenrechte und Umweltschutz betrifft – keine Option für Wählerinnen und Wähler, denen der Tierschutz am Herzen liegt, denn ein Engagement für Tierschutz und Tierrechte ist bei der AfD nicht auszumachen, ganz im Gegenteil!

Lasst Euch nicht täuschen und belügen und informiert bitte auch Eure Verwandten, Freundinnen und Freunde darüber.

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Übersandt von:

Sonja Gollwitzer (18.03.2017; 17:05 Uhr)
sogoflo@icloud.com

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 18.03.2017
twitter.com/fellbeisser

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1 KOMMENTAR

  1. Frau von Storch gehört auch zu den AfD-Vorstandsmitgliedern, die Björn Höcke aus der Partei ausschließen wollen. Was von Versprechungen vor einer Wahl zu halten ist, sieht man am Fall Trump, der genau das jetzt macht, was er seiner Konkurrentin Clinton vorwarf. Trump ist der größte Wahlbetrüger der Jetztzeit und hat damit Millionen von Menschen schwer enttäuscht. Ähnlich wird es mit der AfD kommen, die immer mehr in die Hände von Typen wie Petry und Pretzell fällt, die sich nicht mit Establishment anlegen wollen, sondern dazu gehören wollen. Alles nur leere Worte, auch in punkto Tierschutz, nur um Wählerstimmen zu generieren.

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