St. Ottilien: Mönche lehnen ein Gespräch mit Tierschützern ab

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Mastrinderhaltung im Kloster St. Ottilien

Nach wochenlangem Warten steht es nun fest: Es wird kein Gespräch zwischen den Mönchen der Erzabtei und den Tierschützern stattfinden. Dies wurde von der  Pressesprecherin von St. Ottilien, Frau Merlin, mitgeteilt. Ein Grund für die Absage wurde nicht genannt.

Tierschützer hatten die schlechte Tierhaltung im Mastbullenstall des katholischen Klosters kritisiert. Nachdem die Mönche im Oktober des vergangenen Jahres auf die Bitten nach einer besseren Tierhaltung in keiner Weise eingegangen waren, hatte sich eine kleine Gruppe von Tierschützern zu einer Petition entschlossen, die mittlerweile über 12.700 Menschen unterstützt haben.

Die Presse berichtete darüber und das Bayerische Fernsehen kam vor Ort und interviewte sowohl die Mönche als auch die Tierschützer. In dem Fernsehbericht hieß es, dass die Mönche die Tierschützer zu einem Gespräch in den Mastbullenstall einladen wollen, dies wurde ihnen auch von dem Reporter persönlich übermittelt. Die Tierschützer wollten der Einladung nachkommen und erkundigten sich schriftlich nach einem Termin. Nach wochenlangen Bemühungen, dass das Gespräch, wie ursprünglich angekündigt, doch stattfinden könnte, kam am 15.1. nun die offizielle Absage.

Aufgeben werden die Tierschützer nicht. Die Petition St. Ottilien mit der Forderung für eine würdigere und bessere Tierhaltung, die einem christlichen Kloster angemessen wäre, wird aufrechterhalten.

Link zur Sendung im Bayerischen Fernsehen:

www.br.de/fernsehen/bayerische…

Petitionslink:

www.change.org/de/Petitionen/e…

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