Schulmedizin oder Alternativmedizin – der Kampf um die Wahrheit

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40 Jahre Tierarzt in Hamburg. Alles, was die Schulmedizin uns empfohlen hat, haben wir ehrfürchtig zur Kenntnis genommen und angewendet. 40 Jahre Zweifel an dieser hehren Institution, Zweifel an den verlogenen Praktiken der Pharmaindustrie, Zweifel an dem „Muff von 1000 Jahren unter den Talaren“ haben mich dazu gebracht, Wissen über Alternative Therapien anzusammeln und anzuwenden. Besonders dann, wenn das „Übliche“ im Therapiekatalog nicht zu funktionieren schien. Und – das Übliche wirkte nicht selten nur schlecht. Das Übliche war sehr teuer und nur kurzfristig wirksam. Das Übliche war nicht selten verbunden mit unsäglichem Leid des Patienten – ohne wirkliche Heilung.

Die Alternativmedizin hält viele Wirkstoffe parat, die mit dem gebotenen Wissen und Verständnis angewendet, besonders bei Infektionen und Arthrosen sehr schnell und nachhaltig Wirkung entfalten, ohne den Patienten zu schädigen. Genau darauf kommt es an. Das Interessante: sie sind unendlich viel preisgünstiger als das, was uns die Schulmedizin und die Pharmaindustrie anbietet. Ihre Anwendung führt aber dazu, dass die „Behörden“ mit ihrem „evil eye“ in dem Arzneimittelgesetz (AMG) blättern, um herauszufinden, wie man diese Umtriebe des alternativen Denkens unterdrücken kann. Schließlich gibt es das AMG auch deshalb, um der Pharmaindustrie die erwarteten Profite zu sichern – von Staats wegen vereinbart.

Ich habe fast alle Bücher von Hannah Arendt gelesen und bin mir über den Konflikt in ihrem Buch „Die Banalität des Bösen“ weidlich im Klaren. Im Verlauf von 40 Jahren geriet ich immer wieder mit Menschen „aneinander“, die mit mäßiger Begabung und mäßiger Einsicht ausgestattet waren, ohne Verantwortung übernehmen zu müssen. Sie fällten Entscheidungen, die ihnen ausschließlich aus einer Machtbefugnis heraus möglich waren. Sie liebten es ganz offenbar, Entscheidungen zu fällen, die Ihrem Auftrag, „von oben“ entsprachen – ohne Gewissen und ohne Verantwortung – ganz normale Menschen also …?

Hochaktuell ist die Auseinandersetzung mit der Behörde für Gesundheit in Hamburg. Diese untersagt Veröffentlichungen über die Erfolge der Alternativen Medizin. Ihr Hauptargument: „Was nicht zugelassen ist, darf nicht beworben werden.“ Das bedeutet nichts anderes als: Wenn jemand herausfindet, wie die Ebola-Seuche preisgünstig und sicher zu bekämpfen ist, darf er es nicht öffentlich machen. Und wenn jemand herausfindet, wie unheilbare Krankheiten heilbar gemacht werden, darf er es nicht öffentlich machen, ohne dafür hohe Zwangsgelder in Kauf zu nehmen.

Was soll man von Behördenbediensteten halten, die sich so etwas ausdenken? Was soll man von einer Regierung halten, die solche Leute mit hohen Gehältern und satten Pensionen alimentiert?

Es stellt sich zudem die Frage: Was sage ich meinen Kunden, wenn die üblichen Medikamente nicht oder nur schlecht wirksam sind, ich aber weiß, dass mit Alternativer Medizin das Leid des Patienten unendlich kostengünstiger und viel sicherer zu beenden ist – obwohl ich die betreffenden Heilmittel bei Androhung von Zwangsgeld nicht herstellen und anwenden darf?

Was sagen die Guten Menschen dieser Gesellschaft dazu, die Vertreter der Konfessionen,
die Tierschützer und die Vertreter der Parteien in Hamburg, die wiedergewählt werden wollen?

Frohe Weihnachten allerseits!

Dirk Schrader

Tierärztliches Institut
für angewandte Kleintiermedizin

Rahlstedter Straße 156
22143 Hamburg
Tel.: 0049-40-677 21 44

www.tieraerzte-hamburg.com
www.kritische-tiermedizin.de

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VeterinariansHH (15.12.2014; 19:08 Uhr)
VeterinariansHH@aol.com

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 15.12.2014
twitter.com/fellbeisser

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