Berlin, 14. 10.2020: 70 Prozent der Verluste an biologischer Vielfalt sind auf die Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln zurückzuführen, sie verursacht 27 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen, gleichzeitig leiden 700 Millionen Menschen immer noch unter chronischem Hunger und Mangelernährung. Ein neuer Report des WWF warnt nun davor, noch weitere natürliche Lebensräume für landwirtschaftliche Nutzflächen zu vernichten und drängt auf den Einstieg in eine nachhaltigere weltweite Ernährung und Nahrungsmittelerzeugung, die sich an den Belastungsgrenzen der Erde ausrichtet. „Wir belegen bereits 50 Prozent der weltweiten Landfläche für unsere Ernährung. Diese Fläche gilt es besser zu nutzen, um damit den globalen Nahrungsmittelbedarf nachhaltig und gerecht zu decken. Das geht nur, wenn wir bei unserer Ernährung umsteuern. Machen wir auch in Deutschland weiter wie bisher, dann führt dieser Raubbau an der Natur zum Zusammenbruch von Ökosystemen und befeuert die Klimakrise. Das gefährdet dann die Nahrungsmittelproduktion und somit die Nahrungsmittelsicherheit von Millionen Menschen“, so Tanja Plötz, WWF-Expertin für nachhaltige Ernährungssysteme Deutschland. …

World Wide Fund For Nature – 14.10.2020
www.wwf.de/2020/oktober/wende-…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 14.10.2020
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