Der in Schleswig-Holstein zum Abschuss freigegebene Wolf „GW924m” ist in Mecklenburg aufgetaucht. Soll er nun hier getötet werden? Umweltminister Backhaus winkt vorerst ab.

Schwerin – Ein aus Schleswig-Holstein nach Mecklenburg gewanderter Problemwolf ( www.nordkurier.de/mecklenburg-… ) sorgt im Nordosten für Streit. Schafzüchter und die agrarpolitische Sprecherin der Schweriner CDU-Landtagsfraktion Beate Schlupp forderten am Dienstag eine schnelle Tötung des Rüden, für den es in Schleswig-Holstein schon länger eine Abschussgenehmigung gibt.

Trotzdem hat der Wolf im Nordosten vorerst nichts zu befürchten, wie Umweltminister Till Backhaus (SPD) mitteilte. Grund seien die rechtlichen Bedingungen. Es wäre nach 1990 der erste Wolf, der mit amtlichem Segen im Nordosten geschossen würde. In der DDR wurden eingewanderte Wölfe gejagt.

Backhaus befürwortet Abschuss

„Prinzipiell befürworte ich den Abschuss von „GW924m”, da er eine Gefahr darstellt, egal in welchem Bundesland er sich aufhält”, erklärte der Minister. Aber sein Haus müsse sich „an Recht und Gesetz halten”. So müssten die Schweriner – ähnlich wie vorher das Umweltministerium in Kiel – wegen des EU-Schutzstatus erneut eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung erteilen. …

Nordkurier – 19.11.2019; 15:09 Uhr
www.nordkurier.de/mecklenburg-…

Siehe auch:

Sprunghafter Anstieg: Schäfer in großer Sorge: Der Wolf erobert Hessen
www.fnp.de/lokales/wiesbaden/h…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 19.11.2019
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