von Claudia Koglbauer-Schöll, Michael Pekovics

Illegal importierte Welpen finden eher neues Zuhause – auf Kosten der Tierheime. Deren Vermittlungsquote geht zurück.

Fahrzeugkontrolle beim Grenzübergang Nickelsdorf im Juli. Im Inneren des bulgarischen Lkw finden die Beamten 26 Hunde und 22 Katzen, die illegal nach Österreich gebracht werden sollten. Doch dem Fahrer wurde die Einreise verweigert, er musste zurück nach Ungarn – aus „tiersorglichen Gründen“, heißt es von der Polizei.

Fälle wie diese dürfte es laufend geben, vermutet Wolfgang Böck, Leiter des Tierschutzhauses Sonnenhof in Eisenstadt. „Auch wenn es medial um den illegalen Welpenhandel zuletzt ruhiger wurde, das Geschäft floriert, die Dunkelziffer ist riesig“, sagt Böck. Experten gehen davon aus, dass jährlich rund 200.000 Hunde aus dem Osten über Österreich in Richtung Westeuropa geschmuggelt und dann auf verschiedene Länder – vorwiegend die Niederlande, Deutschland und Frankreich – verteilt werden. …

kurier.at – 07.11.2019
kurier.at/chronik/burgenland/w…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 07.11.2019
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