(han)

Clara Sofie Kreutter hat sich mit ihrem ersten Auftritt als Torera einen Traum erfüllt. Nachdem sie in der Arena zwei Tiere tötete gibt es aber heftige Kritik.

Ledana – Jubel der Masse und ein toter Stier am Boden. Was für viele erstmal grausam klingt, ist für Clara Sofie Kreutter ein kleiner Lebenstraum gewesen. Und genau diesen hat sie sich jetzt erfüllt. Die 31-Jährige ist Torera. Als erste Deutsche kämpfte die gebürtig aus NRW stammende junge Frau im spanischen Ledena auf einem Pferd gegen einen Stier. Genauer gesagt sogar gegen zwei Stiere. Tierschutz-Organisationen in Deutschland finden das alles andere als ansehnlich.

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TZ – 20.08.2021; 13:44 Uhr
www.tz.de/welt/spanien-torera-…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 20.08.2021
twitter.com/fellbeisser

1 KOMMENTAR

  1. Fakt: Beim Stier”kampf” handelt es sich nicht um einen chancengleichen “Kampf” – sondern es ist ein feiges, barbarisches, vorsätzliches zu Tode quälen von Mitgeschöpfen, ein Relikt aus dem Zeitalter sadistischer Gladiatoren- und Tierkämpfe. Man ergötzt sich an den Ängsten und Qualen der sich im Staub vor Schmerzen windenden Kreatur – an in Strömen fließendem Blut, herausquellenden und platzenden Därmen bei den Pferden, die hier auch zum Einsatz kommen. Das ist keine “Tradition“ und keinesfalls “Kulturgut”, sondern bewußte, lebensverachtende, widerliche Tierquälerei.
    Und hier praktiziert das gar eine Frau! Sie sollte ihre überschüssigen Kräfte besser beim Straßenbau od. ähnlichem abreagieren.

    1567 erließ der heilig gesprochene Papst Pius V. eine Bulle, gerichtet an alle christlichen, geistlichen, weltlichen, kaiserlichen Fürsten, Städte und Gemeinden mit dem Verbot des Stierkampfes – bei Nichtbefolgen hat Ausschluss aus der Kirche für ewige Zeiten zu erfolgen.
    Napoleons Bruder Josef erlaubte während seiner kurzen Amtszeit als König von Spanien 1801 – 13 das Massaker dann wieder. Die Katholische Kirche ihrerseits “vergaß” danach das Verbot.”

    Befürworter dieser vorsätzlichen Tierschinderei trampeln also auf den Geboten “heiliger” Papstworte herum – und sind letztlich zu exkommunizieren. Nochmals – öffentliche Tierquälerei wie “Stierkampf” ist keine “Kultur” sondern ein Panoptikum des Grauens, ein ekelerregendes gotteslästerliches Schmierentheater.

    “Stierkampf” – ein Schandfleck für jedes Land, indem es geduldet wird.

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