Warum wird Tierquälerei so selten bestraft?

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Von Katharina Heckendorf

Amtsveterinäre, die Bauernhöfe kontrollieren, werden oft blockiert. Der Strafrechtler Jens Bülte macht dafür auch die schlechte Arbeit von Staatsanwälten verantwortlich.

Die Arbeit von Tierärzten, die kontrollieren, ob Schlachtbetriebe und Bauernhöfe die Tierschutzgesetze einhalten, wird häufig blockiert. Wenn sie Missstände aufdecken, erhalten einige von ihnen sogar Morddrohungen. Das zeigen Recherchen der ZEIT ( www.zeit.de/2018/24/tierschutz… ). Jens Bülte ( www.strafverteidiger-stv.de/sy… ), Professor für Wirtschaftsstrafrecht an der Universität Mannheim, hat in seinem Essay Zur faktischen Straflosigkeit institutionalisierter Agrarkriminalität ( ub-madoc.bib.uni-mannheim.de/4… ) die Tierschutzfälle aus den vergangenen Jahrzehnten untersucht. Laut Bülte sind Personalmangel und Arbeitsüberlastung von Staatsanwälten und Gerichten ein Grund dafür, dass Schlachtbetriebe und Bauernhöfe oft nicht bestraft werden, wenn sie mit Tieren nicht rechtmäßig umgehen. …

ZEIT ONLINE – 11.06.2018; 11:39 Uhr
www.zeit.de/arbeit/2018-06/tie…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© (www.fellbeisser.net/news/) am 11.06.2018
twitter.com/fellbeisser

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