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Zürich / Stuttgart, 5. Juli 2020 – Nach der tödlichen Attacke einer Sibirischen Tigerin auf eine Tierpflegerin im Zoo Zürich fordert PETA zum Schutz des Zoopersonals und der Tiere das Ende der Haltung von Großkatzen in zoologischen Einrichtungen. Der tragische Vorfall ereignete sich Samstagmittag. Warum sich die Tierpflegerin und die Tigerin Irina gleichzeitig im Gehege befanden, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. Die Tierrechtsorganisation verweist auf rund ein Dutzend Fälle, bei denen in den vergangenen Jahren im deutschsprachigen Raum Großkatzen Zoopersonal teils tödlich verletzten oder aus ihren Gehegen ausbrachen. Durch die artwidrige Haltung auf viel zu kleinen Flächen leiden Tiger und Löwen zudem unter Verhaltensstörungen. Auswilderungen sind daher nicht möglich. PETA kritisiert, dass Tiere dennoch rein zu Schauzwecken in Zoos gehalten werden und fordert ein sofortiges Zucht- und Importverbot, damit die Haltungen mittelfristig auslaufen. Den Angehörigen der getöteten Tierpflegerin spricht die Organisation ihr Beileid aus.

„Tragödien wie diese können zukünftig nur verhindert werden, wenn gefährliche Tiere wie Tiger, Löwen oder Leoparden nicht mehr in winzige Gehege eingesperrt werden“, so Peter Höffken, Fachreferent bei PETA. „Großkatzen, aber auch Großbären oder Elefanten stellen eine permanente Gefahr für Besucher und Zoopersonal dar. Und sie leiden erheblich unter der Haltung in Gefangenschaft. Die Tiere haben in Zoos nichts zu suchen.“ …

PETA Deutschland e.V. – 05.07.2020
www.peta.de/tiger-toetet-tierp…

Siehe auch:

Tiger tötet 55-jährige Tierpflegerin im Züricher Zoo
www.morgenpost.de/vermischtes/…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 05.07.2020
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