Im Burgenland soll bereits verbotene Tierquälerei per Novelle wieder erlaubt werden. Für Tierschutz Austria schändlich und klar verfassungswidrig.

Vösendorf (OTS) – „Das modernste und innovativste Jagdgesetz Österreichs“ sei beschlossen worden: So lautete anno 2017 die vollmundige Ankündigung der burgenländischen Landesregierung. Der Kern dieses neuen Gesetzes – der auch von Tierschutz Austria (TSA) sehr begrüßt wurde – ein Verbot der Gatterjagd ab dem Jahr 2023.

2020 sieht es anders aus

Im Jahr 2020 scheint von dem Eifer und dem Bestreben, diese grausame Tierquälerei endlich zu beenden, nicht mehr viel übrig zu sein: Denn nun soll das Verbot der Jagdgatter mit einer Novelle des burgenländischen Jagdgesetzes wieder aufgehoben werden. Nicht nur bei TSA fragt man sich nun, woher dieser plötzliche Sinneswandel kommt. …

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APA OTS – 02.11.2020; 13:56 Uhr
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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 02.11.2020
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2 KOMMENTARE

  1. ZITAT

    “Die Jagd ist nicht die eines denkenden Wesens würdige Beschäftigung.

    Es steht zu befürchten, dass die Menschen, die sie ausüben,

    ebenso unmenschlich gegen Menschen werden,

    wie sie es gegen Tiere sind,

    oder dass die grausame Sitte,

    mit Gleichgültigkeit Schmerzen zu verursachen,

    ihr Mitgefühl für das Unglück ihrer Nebenmenschen abstumpft.”

    Friedrich der Große, König von Preußen

  2. Der Neurologe und mehrfach ausgezeichnete Psychoanalytiker und Schriftsteller Paul Parin erklärte in seinem vielbeachteten Buch »Die Leidenschaft des Jägers« (Europäische Verlagsanstalt, 2003):
    »Die wirkliche Jagd ist ohne vorsätzliche Tötung nicht zu haben. Leidenschaftlich Jagende wollen töten. Jagd ohne Mord ist ein begriff, der sich selber aufhebt… Und weil es sich bei der Jagd um Leidenschaft, Gier, Wollust handelt – um ein Fieber eben -, geht es … um sex and crime, um sexuelle Lust und Verbrechen jeder Art, um Mord und Lustmord.«

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