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Teterow / Stuttgart, 15. September 2020 –Tiernachwuchs im reisenden Zirkusbetrieb: Vergangenen Donnerstag wurden während des Gastspiels von Circus Berolina in Teterow zwei Lamababys geboren. Nach der Corona-Zwangspause hat der Zirkus den Tourneebetrieb wieder aufgenommen. Einem Medienbericht ( www.nordkurier.de/mecklenburgi… ) zufolge kündigte der Zirkus an, dass Lamamutter und -kinder nach diesem Gastspiel ins Winterquartier in Waltersdorf gebracht werden sollen. PETA kritisiert scharf, dass das schwangere Tier nicht bereits zuvor dort hingebracht wurde und hat beim Veterinäramt des Landkreises Rostock Anzeige gegen die Zirkusverantwortlichen erstattet. Gemäß den Tierschutzrichtlinien des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) dürfen hochschwangere und säugende Tiere ausdrücklich keinen Reisestrapazen ausgesetzt werden. Daher hat die Tierrechtsorganisation PETA die Veterinärbehörden aufgefordert, ein Bußgeldverfahren gegen den Zirkus einzuleiten und den Richtlinien folgend umgehend ein Reiseverbot für die Lamakinder und ihre Mutter zu verhängen.

„Es ist eine gängige Masche der Zirkusbetriebe, mit Tierbabys Besucher anzulocken“, so Biologin Dr. Yvonne Würz, PETAs Fachreferentin für Tiere in der Unterhaltungsbranche. „Die Unternehmen gehen sogar mit hochschwangeren Tieren auf Reisen – entgegen den ausdrücklichen Tierschutzbestimmungen. Auch nach der Geburt müssen Jungtier und Mutter laut Vorgaben für einige Zeit vor Reisestrapazen geschützt werden. Einmal mehr zeigt sich, dass Zirkusbetreiber Tiere nur als Betriebskapital ansehen.“ …

PETA Deutschland e.V. – 15.09.2020
www.peta.de/teterow-lamababys-…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 15.09.2020
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