Schweinehaltung: Tierschutz kontra Realität

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Udo Renner

Tierschutzgesetz und Praxis klaffen bei der Schweinehaltung mitunter weit auseinander. Dies hat eine Tagung an der HfWU gezeigt.

Mit dem Tierschutz ist es in Deutschland zum Besten bestellt. So die Theorie. Aber: „Vieles in der Nutztierhaltung wird in der Praxis routinemäßig gemacht, obwohl es vom Tierschutzgesetz nicht gedeckt ist“, stellte Dr. Julia Stubenbord zum Auftakt der Fachtagung an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Nürtingen-Geislingen klar. Die baden-württembergische Landesbeauftragte für Tierschutz verwies auf den ins Grundgesetz als Staatsziel aufgenommenen Tierschutz. Demnach hat der Tierschutz den gleichen Rang wie die Grundrechte der Menschen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, so die Formulierung im Paragraf 1 des Tierschutzgesetzes. „Das steht im krassen Gegensatz zur Praxis“, sagte Stubenbord. Ein Fünftel aller Schweine, fast 14 Millionen, verendeten jährlich vor der Schlachtung.“

SWP – 10.01.2019
www.swp.de/suedwesten/staedte/…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 10.01.2019
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