Von Axel Richter

Die Landesregierung will die Schonzeit für bestimmte Gebiete um einen Monat verkürzen. Remscheid soll dabei sein, fordert das Forstamt.

• Der Klimawandel sorgt dafür, dass auch in Remscheid Wälder umgebaut werden müssen.
• Das funktioniert jedoch nur, wenn auch die Schalenwildbestände angepasst werden.
• Es müsste 22 Tage rund um die Uhr regnen, um die Speicher der Waldböden wieder aufzufüllen.

Remscheid. Nach Trockenheit, Borkenkäfer und Sturm gibt es aus Sicht des Forstmannes endlich eine gute Nachricht für den Remscheider Wald: Rehe sollen hierzulande bereits ab dem 1. April bejagt werden. So will es die NRW-Landesregierung und verkürzt die Schonzeit damit um einem Monat. Markus Wolff, Leiter des Stadtforstamtes, hat das für Remscheid bereits bei der Unteren Jagdbehörde beantragt, denn: „Der Umbau zu klimastabilen Wäldern kann nur bei angepassten Schalenwildbeständen gelingen.“ Mit anderen Worten: Die Jäger sollen mehr Rehe schießen. …

Remscheider General-Anzeiger – 17.02.2020; 12:40 Uhr
www.rga.de/lokales/info/remsch…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 17.02.2020
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