Michael Wagner

Corona hat unsere Neugier auf die Natur geweckt, auf Tiere und Pflanzen. Der Landesfischereiverband Bayern zum Beispiel verzeichnete im Jahr 2020 ein gesteigertes Interesse an der Fischerei. Aber wie “einsteigerfreundlich” ist das Angeln eigentlich?

Der Sommer kommt. Doch noch immer sind viele gewohnte Aktivitäten gestrichen, und wo geöffnet ist, gelten strenge Regeln. Anders ist das in der Natur. Wer auf eigene Faust die Umgebung erkundet, stößt auf viele Freiheiten. Dieser Corona-Outdoor-Trend scheint auch auf die Fischerei abzufärben. Der Landesfischereiverband Bayern zum Beispiel verzeichnet ein gesteigertes Interesse an Angelscheinen ( www.br.de/nachrichten/bayern/b… ). Wir haben einen Jungangler begleitet und mal nachgehakt: Taugt es als Corona-Zeitvertreib? …

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BR – 31.05.2021; 07:07 Uhr
www.br.de/nachrichten/bayern/a…

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 31.05.2021
twitter.com/fellbeisser

1 KOMMENTAR

  1. Auch wenn Fische nicht schreien können: “Durch die Einzelakte des Angelvorgangs, durch Anhieb, Anhaken, Drill, Landung und Abhaken werden dem Fisch Unlustgefühle vermittelt, die er als seiner Wesenart zuwiderlaufende, instinktwidrige und gegenüber seinem Selbsterhaltungstrieb wesensfeindliche Einwirkung und Beschränkung seines Wohlempfindens, insgesamt als Leiden empfindet”, so das AG Bad Oeynhausen ( Az. : 5 Cs 16 Js 567/00) Dieser richterlichen Entscheidung ist nichts hinzuzufügen.

    Mancher Angler mag sich dabei gar als überzeugter “Natur- und Tierfreund” sehen und sich über Tierquälereien – von anderen begangen – sehr erregen. Dabei sollte er aber mit dickem Zeigefinger zuerst auf sich selbst deuten. Parallelen zum Stierkampf-“Sport” drängen sich gleichnishaft förmlich auf. Jeder Angler, ein kleiner wichtigtuerischer deutscher “Miniatur-Torero”, der nach “erfolgreichem Kampf” gegen den kleinem Fisch mit kindlicher Freude “stolz wie ein Spanier” seine Beute präsentiert.

    “Angeln”, all dieses Tun , Hineinbohren eines Hakens in den Fischgaumen, hat nichts mehr mit dem Stillen von Hunger zu tun, es ist nichts anderes als eine geschmacklose Volksbelustigung auf Kosten eines zum Sportobjekt degradierten Tieres.

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