Ein Zusammenschluss aus Metzgern, Landwirten und Direktvermarktern (Fair&Regional) möchte durch einen Bürgerentscheid am kommenden Sonntag den Erhalt des Rottenburger Schlachthofes erreichen. Neben den wichtigen Fragen wie Tierwohl, Umweltschutz und regionale Vermarktung ginge es aber auch um die „pure Existenz“. Jedoch wird die „pure Existenz“ derer, die hinter den Toren des Schlachthofes ihren letzten Atemzug tun sollen, bei dem bevorstehenden Entscheid gänzlich außer Acht gelassen. Abgestimmt wird lediglich darüber, wo die Tiere zukünftig getötet werden.

Bleibt der Beschluss des Gemeinderates vom März 2022 bestehen, beteiligt sich die Stadt mit 300.000 Euro an der Sanierung des Gärtringer Schlachthofes. Wird der Beschluss gekippt, soll der Rottenburger Schlachthof erhalten bleiben. Auch dies würde bauliche Maßnahmen nach sich ziehen, die die Stadt und damit die Bürger*innen 5,7 Millionen Euro kosten würden (1).

Aufnahmen von Tierrechtsorganisationen haben in der Vergangenheit wiederholt gezeigt, dass Regionalität keine Garantie für die Einhaltung von Tierschutz ist (2). „Hinter den Toren der Schlachthäuser sind alle Tiere gleich, egal, ob sie aus einer Bio- oder einer „konventionellen“ Haltung stammen“, so Stephanie Kowalski, Tierärztin bei Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e.V., „am Ende werden sie gegen ihren Willen getötet.“ …

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Kontakt

Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e.V.
Hasenbergsteige 15
70178 Stuttgart
www.tierrechte-bw.de

Stephanie Kowalski kowalski@tierrechte-bw.de

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Presse (16.01.2023; 09:02 Uhr)
presse@tierrechte-bw.de

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 16.01.2023
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