Immer noch kein Ende der qualvollen Botox-Tierversuche an Mäusen – Internationaler Aktionstag

Ärzte gegen Tierversuche e.V. – Pressemitteilung vom 30.06.2020

Während drei Hersteller von Botox-Produkten zumindest großteils auf tierversuchsfreie Zelltests umgestiegen sind, testet die Firma Sloan Pharma immer noch an Mäusen. Mit einer Briefaktion fordert der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) den Hersteller auf, endlich die qualvollen Tierversuche einzustellen. Der Aktionstag findet europaweit jedes Jahr um den Tag der ersten Ankerkennung eines tierfreien Tests vor inzwischen 9 Jahren statt.

Das Nervengift Botulinumtoxin – besser bekannt unter dem Markennamen Botox – wird für medizinische Zwecke, überwiegend aber zum vorübergehenden Wegspritzen von Falten verwendet. Jede einzelne Produktionseinheit wird in einem qualvollen Mäusetest getestet, bevor sie in den Verkauf geht. Bei dem Test wird das Gift Gruppen von Mäusen in verschiedenen Verdünnungen in die Bauchhöhle injiziert, um die Dosis zu ermitteln, bei der die Hälfte der Tiere stirbt. Für die Mäuse ist das mit ungeheuren Qualen verbunden, es kommt zu Krämpfen, Lähmungen und Atemnot, bis sie nach 3-4 Tagen durch Ersticken sterben.

In Europa sterben mind. 400.000 Mäuse pro Jahr auf diese Weise. Jahrelanger Druck von Tierversuchsgegnern hat bewirkt, dass drei der größten Hersteller – Allergan, Merz und Ipsen – tierversuchsfreie Zelltests entwickelt und behördlich anerkannt bekommen haben. Der Test muss produktspezifisch validiert werden, d.h. jede Firma fängt von vorne an, was viele Jahre bis zur Anerkennung dauern kann.

2018 hat die japanische Firma Eisai mit Zweigstelle in Frankfurt ihr Botulinumtoxin-B-Präparat Neurobloc® an die Firma Sloan Pharma mit Sitzen in Luxemburg und der Schweiz verkauft. Eisai hatte in den Jahren 2014/2015 insgesamt 90.000 Mäuse für Neurobloc® „verbraucht“. Sloan Pharma setzt offensichtlich weiter auf Tierversuche und hat 2019 LD50-Tests an 46.800 Mäusen genehmigt bekommen. Die Versuche wurden bis zu seiner Schließung im Februar 2020 beim Hamburger Labor LPT durchgeführt. Wo sie seither stattfinden ist derzeit unklar.

„Es ist ein Skandal, dass obwohl es seit 9 Jahren anerkannte tierversuchsfreie Testverfahren gibt, immer noch Mäuse in diesen entsetzlichen Tierversuchen leiden und sterben müssen“, so Dr. med. vet. Corina Gericke, Vizevorsitzende von Ärzte gegen Tierversuche. Der Verein fordert die Behörden auf, Botox-Tierversuche nicht länger zu genehmigen und von Sloan Pharma, die Produktion von Neurobloc® auszusetzen, bis ihr Zelltest anerkannt ist.

Seit der ersten Anerkennung eines tierfreien Zelltests für die Firma Allergan im Juli 2011 ruft die Europäische Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE) jedes Jahr um diese Zeit zu einem internationalen Aktionstag auf. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche, Mitglied des Dachverbands, hat dazu mit seiner AG Erlangen eine öffentlichkeitswirksame Aktion geplant sowie eine Briefaktion an Sloan Pharma. Weitere ÄgT-Arbeitsgruppen sind mit Aktionen in Düsseldorf, Frankfurt/Main und Wetzlar präsent.

Zur Aktion
Samstag, 4. Juli 2019, 11-13 Uhr
Schlossplatz, vor dem Verwaltungsgebäude der Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen

Weitere Informationen:
www.botox-tierversuche.de
https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/helfen/kampagnen/149-stoppt-botox-tierversuche

Aktionen Düsseldorf >>
https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/all-termine/3196-aktionstag-gegen-faltenglaetter-tierversuche-in-duesseldorf

Wetzlar >>
https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/all-termine/3195-aktionstag-gegen-faltenglaetter-tierversuche-in-wetzlar

Frankfurt (Details erst in Kürze >>)
www.aerzte-gegen-tierversuche….

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Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Goethestraße 6-8, 51143 Köln, Tel.: 02203-9040990, Fax: 02203-9040991, info@aerzte-gegen-tierversuche…, www.aerzte-gegen-tierversuche….

Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V. besteht seit 1979 und ist ein bundesweiter Zusammenschluss aus Ärzten, Tierärzten und Naturwissenschaftlern, die Tierversuche aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen ablehnen. Der Verein engagiert sich für eine moderne, humane Medizin und Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten sowie der Einsatz tierversuchsfreier Forschungsmethoden im Vordergrund stehen.

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Ärzte gegen Tierversuche (30.06.2020; 15:27 Uhr)
keineantwort@aerzte-gegen-tier…

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VIER PFOTEN: EU-Ratspräsidentschaft nutzen – grausame Tiertransporte endlich stoppen

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 30.06.2020

Zum Tag gegen Tiertransporte: Appell an Ministerin Klöckner, sich während des deutschen EU-Ratsvorsitzes für tierschutzgerechte Überarbeitung der Transportverordnung einzusetzen.

Hamburg, 30. Juni 2020 – VIER PFOTEN fordert Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zum Tag gegen Tiertransporte und dem Start des EU-Ratsvorsitzes am 01. Juli auf, sich für mehr Tierwohl bei der Überarbeitung der EU-Tiertransportverordnung 1/2005 stark zu machen. Die Bundesregierung hat während ihrer Ratspräsidentschaft in den kommenden sechs Monaten die Chance, maßgeblichen Einfluss auf die Reform der Tiertransportverordnung zu nehmen und konkrete Handlungsansätze für mehr Tierwohl bei Transporten innerhalb der EU und in Drittstaaten vorzustellen.

Im Vorfeld zum „Fleisch-Gipfel“ vergangenen Freitag hatte die Landwirtschaftsministerin eine Neujustierung der Tierhaltung in Deutschland angekündigt und gesagt, dass sie es zur Verbesserung des Tierwohls für sinnvoll halte, den Transport von Tieren möglichst durch den Transport von Produkten zu ersetzen. Außerdem solle zur Reduzierung der Transportwege auf regionale Schlachtungen und kleinere Betriebe gesetzt werden. Diese Erkenntnisse müssen auch auf EU-Ebene dringend umgesetzt werden.

„Während des deutschen EU-Ratsvorsitzes kann Julia Klöckner EU-weit den Hebel für mehr Tierwohl umlegen und zeigen, dass sie nicht nur Symbolpolitik betreibt. Sie muss jetzt dafür sorgen, dass die EU-Tiertransportverordnung im Sinne der Tiere überarbeitet wird“, sagt Dr. Martina Stephany, Direktorin Nutztiere und Ernährung VIER PFOTEN.

„Um die grausamen Tiertransporte endlich zu stoppen, muss dringend gehandelt werden. Deutschland kann hier eine federführende Rolle einnehmen, Verantwortung übernehmen und zeigen, dass es kein ,Weiter so` geben darf“, so Rüdiger Jürgensen, Geschäftsführer VIER PFOTEN Deutschland.

Hintergrund:

Allein 2017 wurden rund 170 Millionen Nutztiertransporte zwischen den Mitgliedstaaten der EU sowie aus bzw. in Drittländer durchgeführt. 2019 wurden von Deutschland aus rund 70.000 Zuchtrinder in Drittstaaten exportiert. Jährlich werden 650.000 Kälber direkt oder über Zwischenstationen von Deutschland nach Spanien exportiert. Über eine Milliarde Geflügel und 37 Millionen lebende Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Pferde werden jährlich grenzüberschreitend innerhalb der EU sowie in und aus Drittstaaten transportiert. Während des Transports über teils zigtausende Kilometer stehen die Tiere tage- und wochenlang in den Transportfahrzeugen. Sie leiden unter enormer Hitze oder Kälte, Durst, Hunger, Stress und Angst. In Deutschland werden im Durchschnitt weniger als ein Prozent der Transporte auf der Straße kontrolliert.

Regelmäßig wird bei Transporten gegen die EU-Tiertransportverordnung verstoßen: Versorgungsstationen sind in einem verheerenden Zustand oder fehlen ganz, Pausenzeiten werden nicht eingehalten und Temperaturgrenzen ignoriert.

Die Hauptprobleme beim Export lebender Tiere sind:

• Lkw oder Schiffe sind nicht geeignet, um Tiere über große Distanzen zu transportieren. Sie verfügen über keine geeignete Ausstattung zur Versorgung der Tiere.

• Saugkälber werden bereits im Alter von zwei Wochen über lange Strecken transportiert, ohne altersgerecht mit Nahrung versorgt werden zu können. Die Kälber leiden Durst und Hunger, immer wieder sterben Tiere auf der langen Reise. Die Tiere benötigen Milch bzw. Milchersatzprodukte. Eine solche Fütterung ist jedoch auf den Transportern nicht umsetzbar. Dort ist allenfalls die Versorgung mit Wasser möglich, jedoch ist auch diese nicht einmal sichergestellt, da die Tränken so gut wie nie für Kälber, sondern für erwachsene Tiere ausgelegt sind.

• Schwangere Rinder werden über zigtausende Kilometer bis ins entfernte Usbekistan oder bis nach Nordafrika transportiert, ohne dass die vorgeschriebenen Pausenintervalle ansatzweise eingehalten werden. Am Zielort werden diese Tiere dann, nachdem sie ihr Kalb bekommen haben, auf grausame Weise getötet.

• Immer noch werden jedes Jahr unzählige Tiertransporte abgefertigt, obwohl die zu erwartenden Außentemperaturen die Höchstgrenze von 30 Grad überschreiten. Würde man die EU-Transportverordnung ernst nehmen, dürften solche Transporte nicht genehmigt werden.

Obwohl 2015 der Europäische Gerichtshof entschieden hat, dass die EU-Tierschutzvorgaben für Tiertransporte auch über die EU-Grenzen bis zum Zielort hinaus gelten, wird dies nachweislich nicht eingehalten.

Weitere Informationen zum Thema Tiertransporte finden Sie hier:
www.vier-pfoten.de/kampagnen-t…

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Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

VIER PFOTEN: EU-Ratspräsidentschaft nutzen – grausame Tiertransporte endlich stoppen

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Oliver Windhorst (30.06.2020; 13:41 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

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VGT-Demo gegen Schweine-Vollspalten vor Ministerrat: Anschober unterstützt Anliegen

VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN – VgT.at – Pressemitteilung vom 30.06.2020

Rückfragehinweis:
DDr. Martin Balluch, 01/929 14 98, medien@vgt.at

Täglich protestieren Tierschützer_innen momentan für ein Verbot des Vollspaltenbodens – Tierschutzminister Anschober erklärt sich solidarisch: er werde dafür kämpfen

Trotz Coronakrise darf der Tierschutz nicht hintan gestellt werden! Das fordern 100.000e Tierschützer_innen im ganzen Land und appellieren an Tierschutzminister Rudolf Anschober und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, die Reform der Verordnung zur Haltung von Schweinen endlich anzugehen. Deshalb demonstrierte der VGT heute vor dem Bundeskanzleramt anlässlich des dortigen Ministerrats. Während einige Minister_innen und ihre Kabinettchef_innen lediglich an den Tierschützer_innen vorbei gingen, kam Minister Anschober auf den VGT zu, betonte seine Unterstützung des Anliegens und sagte, dass er für ein Verbot des Vollspaltenbodens und eine verpflichtende Stroheinstreu kämpfen werde.

(…)

Online-Version des Artikels:
vgt.at/presse/news/2020/news20…

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Verein Gegen Tierfabriken (30.06.2020; 12:11 Uhr)
medien@vgt.at

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Analyse von VIER PFOTEN zeigt Aufwärtstrend beim illegalen Welpenhandel nach Grenzöffnungen

Beschlagnahmungen kranker Welpen häufen sich

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 30.06.2020

Hamburg, 30. Juni 2020 – Der illegale Welpenhandel befindet sich wieder im Aufwind, dies belegt eine Analyse von VIER PFOTEN. Die globale Tierschutzstiftung hat im Zuge des europaweiten Lockdowns über Monate die Entwicklungen auf Online-Plattformen beobachtet. Nachdem zunächst die Zahl der Anzeigen auf Internetportalen massiv abgefallen war, inserieren seit den ersten Lockerungen Online-Händler nun wieder vermehrt Welpen. Dazu machen in den letzten Wochen zunehmend aufgegriffene illegale Welpentransporter Schlagzeilen. VIER PFOTEN kritisiert, dass die Bundesregierung noch immer keine Gesetze erlassen hat, um den kriminellen Handel, der überwiegend über Online-Plattformen stattfindet, zu stoppen.

„Unsere Beobachtungen belegen, dass ein Großteil des Welpenhandels auf Online-Plattformen stattfindet und dass der Markt von Hundelieferungen aus dem Ausland abhängt“, sagt Daniela Schneider, Kampagnenverantwortliche für Heimtiere bei VIER PFOTEN. „Nachdem die Zahl der Welpeninserate zur Zeit des Lockdowns im Schnitt um 67 Prozent gesunken war, ist nun wieder ein Aufwärtstrend erkennbar. Die Regierung darf nicht länger die Augen davor verschließen, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht! Nur mit einer Verifizierungspflicht für Tierverkäufer und einer Registrierungspflicht für die angebotenen Hunde können illegale Welpenhändler vom Markt ausgeschlossen werden und das riesige Tierleid beendet werden.“

Analyse von VIER PFOTEN: 57 Prozent mehr Mops-Inserate auf eBay Kleinanzeigen

Bei vereinzelten Trendrassen, wie etwa Mops, zeichnete sich alleine im Juni auf eBay Kleinanzeigen nach den Grenzöffnungen ein Anstieg von 57 Prozent ab. Betrachtet man generell die Anzeigen für Welpen, beträgt der Aufwärtstrend bereits 14,73 Prozent. „Wir rechnen damit, dass diese Zahl kontinuierlich steigen wird, denn ein Welpe wird nicht von heute auf morgen produziert und nach wie vor ist die Nachfrage nach Hunden wahnsinnig groß. Nachdem wochenlang die Grenzen gesperrt waren, wird nun in den Welpenfabriken nachproduziert“, so Schneider.

Illegaler Welpenhandel blüht auf

Dass der illegale Welpenhandel erneut aufblüht, zeigen auch die aufgegriffenen Welpentransporte. Bei Augsburg stoppte die Polizei einen Kleinbus aus Ungarn. An Bord: Sechs Welpen, die zu jung für den Transport über die Landesgrenze waren. Bei Offenburg hielt die Polizei einen Sprinter aus Bulgarien an. Der Fahrer transportierte viel zu junge Welpen, die sich in einem erbärmlichen Zustand befanden. Der Schmuggler gestand sogar regelmäßig illegale Hundetransporte durchzuführen. In Berlin verkaufte eine Frau kranke Welpen über eBay Kleinanzeigen. Viele dieser Hunde starben später bei ihren neuen Besitzern. „Dieser Fall ist nur einer von vielen, aber er zeigt die tiefen Abgründe des Welpenhandels. Hilflose Welpen werden verschachert, Verbraucher werden getäuscht und Herzen gebrochen. Solange kriminelle Verkäufer anonym und ohne eine sichere Rückverfolgbarkeit auf Online-Portalen wie eBay Kleinanzeigen agieren können, wird dieses grausame Geschäft weitergehen“, sagt Schneider.

Grenzen stoppen die Welpenmafia nicht

Selbst zu Zeiten der Grenzschließungen waren Welpenhändler aus Osteuropa aktiv. ADAC Mitarbeiter entdeckten inmitten der Corona-Zeit nahe Würzburg beim Abschleppen eines ungarischen Transporters 99 Welpen, die für den belgischen Markt bestimmt waren. 15 Hunde waren für den Transport viel zu jung und wurden im Tierheim Würzburg untergebracht. Für einige Welpen waren die Strapazen zu viel, sie starben im Tierheim.

„Was die kleinen Wesen des illegalen Welpenhandels in ihrem jungen Leben durchleiden müssen, ist schrecklich. Die Hundebabys werden unter furchtbaren Bedingungen in Welpenfabriken produziert. Sie werden viel zu früh von ihrer Mutter getrennt und in engen Kisten über die deutsche Grenze geschafft und hier in der Regel über Online-Plattformen verkauft. Die Politik muss ihrer Verantwortung endlich gerecht werden und dieses Tierleid beenden. Lösungsvorschläge, die von Online-Plattformen, Tierschützern, aber auch seriösen Züchtern unterstützt werden, liegen dem Bundesministerium seit Monaten vor. Bislang ist jedoch nichts passiert”, betont Schneider.

Die Vergleichsanaysle von VIER PFOTEN finden Sie hier zum Download:
media.4-paws.org/5/e/b/d/5ebd7…

Daniela Schneider, Kampagnenverantwortliche für Heimtiere bei VIER PFOTEN, seht für Interviews zur Verfügung.

Weitere Informationen über die Modelllösung von VIER PFOTEN finden Sie hier:
www.vier-pfoten.de/kampagnen-t…

Wer mit dubiosen Welpenhändlern in Kontakt kommt oder verdächtige Beobachtungen macht, kann sich über die Seite www.stoppuppytraders.org/de-DE… bei VIER PFOTEN melden. Dort finden sich auch Informationen für einen verantwortungsvollen Welpenkauf.

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Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

Analyse von VIER PFOTEN zeigt Aufwärtstrend beim illegalen Welpenhandel nach Grenzöffnungen

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Susanne von Pölnitz (30.06.2020; 12:03 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

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Neue „Schweinegrippe“ mit Pandemiepotential entdeckt

VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN – VgT.at – Pressemitteilung vom 30.06.2020

Rückfragehinweis:
Lena Remich, 01/929 14 98, medien@vgt.at

Expert_innen warnen vor einem neuen Influenzavirus, das in China von Schweinen auf Menschen übertragen wurde.

Aktuelle Meldungen berichten von mehreren Ansteckungen bei Arbeiter_innen in Schweinefabriken und Schlachthöfen in China ( www.bbc.com/news/health-532187… ). Der neue Virenstamm (GA EA H1N1) gehört zur Familie der Influenzaviren, deren einzelne Stämme neben der „Echten Grippe“ vor allem auch als Schweinegrippe (H1N1) oder Vogelgrippe (H5N1) bekannt sind.

Das Potential des aktuellen Virus ist noch wenig bekannt, vor allem durch schnelle Mutationen könnten Risiken in der Ansteckungs- und Sterblichkeitsrate stark steigen. Expert_innen befürchten die Gefahr einer neuen Pandemie. Eine der tödlichsten Influenzapandemien der Menschheitsgeschichte (ebenfalls ein H1N1-Virus) forderte zwischen 1918 und 1920 bis zu 50 Millionen Menschenleben – heute bekannt als Spanische Grippe. Zuletzt sorgte ein anderer Schweinegrippevirus 2009-2010 für eine Pandemie mit bis zu 575.000 Toten weltweit.

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Online-Version des Artikels:
vgt.at/presse/news/2020/news20…

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Verein Gegen Tierfabriken (30.06.2020; 10:01 Uhr)
medien@vgt.at

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Termineinladung: VIER PFOTEN demonstriert mit zahlreichen Tierschutzorganisationen für Ausstieg aus Kastenstandhaltung von Sauen

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 30.06.2020

Bundesratssitzung am 03. Juli – Protestaktion am Leipziger Platz in Sichtweite des Bundesrats

Hamburg/Berlin, 30. Juni 2020 – VIER PFOTEN wird am Freitag, 03. Juli, mit weiteren Tierschutzorganisationen in unmittelbarer Nähe des Bundesrats, am Leipziger Platz, für ein Ende der Sauenhaltung im Kastenstand demonstrieren. Der Bundesrat stimmt Freitag im Rahmen der siebten Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung über die Kastenstandhaltung ab.

Mit einer sechs mal vier Meter großen Bannerwand wird VIER PFOTEN gemeinsam mit weiteren Tierschutzorganisationen und etwa 50 Aktivistinnen und Aktivisten mit Schildern, Bannern und Redebeiträgen vor Ort für ein Ende des Kastenstands demonstrieren.

Protestaktion und Interviewmöglichkeit mit VIER PFOTEN und anderen Tierschutzorganisationen:

Wann:
Freitag, 03. Juli, 8:45 Uhr bis ca. 11:00 Uhr (sollte der Kastenstand kurzfristig von der Tagesordnung genommen werden, wird die Aktion früher beendet)

Wo:
Wenige Meter vom Bundesrat entfernt: Leipziger Platz 12, 10117 Berlin

Interviewpartnerin:
Ina Müller-Arnke, Nutztierexpertin bei VIER PFOTEN

Weitere Informationen zum Kastenstand finden Sie unter:
www.vier-pfoten.de/kampagnen-t…

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Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

Termineinladung: VIER PFOTEN demonstriert mit zahlreichen Tierschutzorganisationen für Ausstieg aus Kastenstandhaltung von Sauen

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Oliver Windhorst (30.06.2020; 08:40 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

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Cathy Lugner: Es ist verrückt, sein Haustier zu lieben und anderen Tieren Leid zuzufügen

by Sigrid Schulz – 29. Juni 2020, 14:29 Uhr

Cathy Lugner hatte bei „Promi Big Brother“ ( www.promisundmehr.de/promi-big… ) schon für eine Überraschung gesorgt. Wer gedacht hatte, dass da eine unsympathische und oberflächliche Tussi angedackelt kommt, lag völlig falsch. Am Ende der Show landete die Ex-Frau von Richard Lugner sogar auf dem zweiten Platz, was ihr vorher wohl niemand zugetraut hätte. Jetzt ergreift Cathy Lugner auf Instagram bei der Tierrechtsorganisation PETA das Wort. Und was Cathy zu sagen hat, dürfte ebenfalls kaum jemand von ihr erwartet haben:

„Ich bin 2018 sehr krank geworden. Damals habe ich mir natürlich auch sehr viel Zeit genommen, um mich auf mich selbst zu konzentrieren und eben auch, um über meine Ernährung nachzudenken. Ist das alles gesund, was ich esse? Ist das richtig? Und so kam eigentlich der Stein ins Rollen.“ (Cathy Lugner) …

Cathy Lugner: Es ist verrückt, sein Haustier zu lieben und anderen Tieren Leid zuzufügen

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Sigrid Schulz (29.06.2020; 20:55 Uhr)
sisblzneu@gmail.com

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Buchtipp: Politische Philosophie der Tierrechte – Gerechtigkeit für Tiere (Suhrkamp)

Auch unsere so aufgeklärten Gesellschaften verhalten sich Tieren gegenüber in höchst ungerecht. Der Philosoph Bernd Ladwig weiß, dass das schwer zu ändern ist. Aber er sorgt für moralische Klarheit.

www.deutschlandfunkkultur.de/b…

Hier eine LESEPROBE:
Ich empfehle jedem einmal “Zum Beispiel Zuchtsauen” im ersten Kapitel “Tiere als Unterworfene sozialer Strukturen” zu lesen.

webreader.mytolino.com/reader/…

In “DIE ZEIT” erschien in der letzten Ausgabe folgender aufschlussreicher Artikel, der Einblick gibt in die Sichtweise derer, die diesen Beruf ausüben.
Es kommt auch ein Tierarzt in Kontrollfunktion zu Wort.

www.zeit.de/2020/27/fleischind…

Auch gestern wurde in der Fernsehsendung TTT Titel, Thesen, Temperamente dieses Thema behandelt:

www.ardmediathek.de/daserste/v…

Es muss sich endlich WIRKLICH etwas ändern!

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Gesendet: Montag, 29. Juni 2020 um 12:00 Uhr
Von: “Sylvia Müller”
Betreff: Buchtipp: Politische Philosophie der Tierrechte – Gerechtigkeit für Tiere (Suhrkamp)

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Übersandt von:
Martina Patterson (29.06.2020; 20:12 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Mein Eintrag auf Frau Klöckners Facebookseite

Liebe Tierfreunde,

ich habe heute bei Julia Klöckner in Facebook folgenden Kommentar gepostet und bitte auch Euch, hier vielleicht ebenfalls einen Kommentar zu hinterlassen:

Schöne Reden und tolle Redewendungen haben über Jahre NICHTS für die TIERE geändert! Lassen Sie endlich TATEN sprechen, Frau Klöckner!

Ihre Politik setzt immer noch auf die Fleisch-INDUSTRIE! Diese wird auch noch subventioniert, je mehr Tiere – desto mehr Geld! Sie und Ihre Partei haben bisher alles getan, um einen Fortschritt zu verhindern. Der Lobbyismus lässt grüßen!

Die Zuchtsauen sind allein zur Fleischproduktion ohne LEBENSRECHT da. Sie werden schon kurz nach Mutterschaft und Trennung von ihren Jungen erneut künstlich besamt. Im Kastenstand haben nur die Ferkel die Möglichkeit an den Zitzen der Mutter zu saugen. Die Muttersau kann ihre Kinder weder lecken noch beschmusen. Sie ist lediglich dazu da, Fleisch zu erzeugen und selbst zu Fleisch zu werden. Ein LEBEN wird ihr zu KEINER ZEIT gestattet. Nur kurz vor der Geburt darf sie mit anderen Artgenossen in einem nur wenig größeren Raum beisammen sein, um sich dann kurze Zeit später wieder im Kastenstand wiederzufinden, indem sie dem Gestank ihrer eigenen Exkremente ausgesetzt wird durch den Gitterboden. Dass ein Lebewesen sogar daran gehindert wird, sich einmal um sich selbst zu drehen, ist ein SKANDAL, Frau Klöckner, den wir IHNEN zu verdanken haben. Diese Unbeweglichkeit lässt die Gelenke der Sau schmerzhaft werden, so dass selbst das sich erheben zur Qual wird. Nach wenigen Jahren ständiger Mutterschaft ist dieses Tier ausgelaugt, depressiv, krank und müde! Kein Wunder bei dieser Haltung.

Dass wir angeblich die besten Tierschutzgesetze überhaupt haben sollen, ist ein HOHN angesichts der Zustände in der Fleisch-INDUSTRIE! All diesen Tieren dürfte nach unseren Tierschutzgesetzen kein LEID angetan werden und jeden Tag wird gegen diese Gesetze ausgiebigst verstoßen dank der unzähligen Ausnahmeregelungen für das Schlachtvieh. In diesem Land interessiert der Tierschutz nicht! Die Gesetze sind lediglich Kosmetik, Tünche, mit der die entsetzlichsten Untaten überdeckt werden. Gewalttaten gegen andere Tiere werden ebenso wenig geahndet. Tiere außerhalb der Fleisch-Industrie interessieren sowieso nicht – die Ämter, die für deren Wohl da sein sollten, sind in der Regel nur Erfüllungsgehilfen bei der Schlachtvieh-Nutzung.

In den Schlachthöfen werden die Tiere im AKKORD geschlachtet, oft wird deshalb daneben geschnitten, die Betäubungsinstrumente falsch angesetzt. Es sind sadistische Praktiken zu beobachten, es wird absichtlich daneben gestochen oder das Betäubungsgerät an die Bauchdecke gesetzt, um den Tieren noch mehr Qualen zu bereiten. Die meisten dieser angelernten Schlachter werden in unzureichend kurzen Kursen unterwiesen. Diese Arbeiter werden angeschrieen und vielfach unmenschlich behandelt, wenn sie nicht schnell genug arbeiten. Dies geben sie in ihrem Frust an die Tiere weiter! Sie leben in viel zu engen Behausungen – getrennt von der Bevölkerung, damit nur nichts nach außen dringt!

Dagegen hilft selbst Ihr stetiges Weglächeln in die Kameras nichts mehr, Frau Klöckner!

Nachfolgende Generationen werden uns für diese VERBRECHEN zur Rechenschaft ziehen und uns fragen: “Wie konntet Ihr das nur zulassen?” Dann können wir nicht sagen: “Davon haben wir nichts gewusst.” Inzwischen wird – auch angesichts CORONA – das Thema überall hochgeschwemmt. Es gibt kein Verdrängen dieser entsetzlich blutigen Tatsachen mehr!

Mit CORONA scheint sich eines zu bewahrheiten: “Die Natur schlägt zurück!” Mich wundert’s ehrlich gesagt nicht.

Liebe Grüße,

Sylvia Müller

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Gesendet: Montag, 29. Juni 2020 um 13:22 Uhr
Von: “Sylvia Müller” antar@gmx.de
Betreff: Mein Eintrag auf Frau Klöckners Facebookseite

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Übersandt von:
Martina Patterson (29.06.2020; 20:04 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Info! Sendung vom 28.06.2020 ttt – Titel Thesen Temperamente: Pandemie und Tierethiker (Video)

Hallo in die Runde,

die gestrige Sendung ist absolut sehenswert!

Hier geht es in der Tat um die Tiere…

Max Moor bringt es in seinen Kommentaren ganz klar auf den Punkt.

www.daserste.de/information/wi…

Viele Grüße,

Natascha

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Gesendet: Montag, 29. Juni 2020 um 13:06 Uhr
Von: “Natascha Wenrich” Natascha.We@gmx.de

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Übersandt von:
Martina Patterson (29.06.2020; 19:06 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Vorsätzliche gefährliche Körperverletzung bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück: PETA erstattet Strafanzeige gegen Schlachtbetrieb

Pressekontakt:
Thomas Lesniak, +49 711 860591-527, ThomasL@peta.de

Rheda-Wiedenbrück / Stuttgart, 29. Juni 2020 – Im Tönnies-Schlachthof ( www.peta.de/corona-toennies ) in Rheda-Wiedenbrück wurde das Coronavirus bereits bei mehr als 1.500 Mitarbeitern nachgewiesen. PETA sieht die Ursache des explosionsartigen Infektionsanstiegs in der systematischen Ausbeutung von Menschen und Tieren: Die Qualen der Tiere aufgrund der bei Tönnies angewandten leidvollen Kohlenstoffdioxid-Betäubung sowie die schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten sind seit Jahren bekannt, ohne dass bislang wesentliche Veränderungen eingeleitet wurden. PETA wirft der Unternehmensleitung vor, Corona-Infektionen und eine potenzielle Krankheitsverbreitung wissentlich in Kauf genommen zu haben. Wegen des Verdachts der vorsätzlichen gefährlichen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz hat die Tierrechtsorganisation daher nun bei der Staatsanwaltschaft Bielefeld Strafanzeige gegen die Geschäftsführung von Tönnies erstattet.

„Der Corona-Skandal bei Tönnies zeigt wieder einmal, dass der Profit in dieser Branche über das Wohl von Menschen, Tieren und der Allgemeinheit gestellt wird – offenbar werden dabei auch geltende Gesetze und gesellschaftliche Moralvorstellungen missachtet“, so Sandrina König, Justiziarin und Tierärztin bei PETA. „Die Gewalt gegenüber fühlenden Lebewesen im System der industriellen Tierhaltung muss endlich ernsthaft mit allen rechtlichen und politischen Möglichkeiten verfolgt werden.“ …

PETA Deutschland e.V. (Pressemitteilung) (Blog) – 29.06.2020
www.peta.de/vorsaetzliche-gefa…

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Tiertransportunfall bei Eichendorf: PETA erstattet Anzeige und fordert Ende der kommerziellen Beförderung lebender Tiere

Pressekontakt:
Valeria Goller, +49 711 860591-521, ValeriaG@peta.de

Eichendorf / Landshut / Stuttgart, 29. Juni 2020 – Tod durch Tiertransport: Am 18. Juni sind bei einem Unfall eines Tiertransporters zwischen Ettling und Wisselsdorf im Kreis Dingolfing-Landau 16 Schweine ums Leben gekommen. Der mit rund 100 Tieren beladene Anhänger kippte in einen Graben, nachdem das Fahrzeug zu weit rechts in das vom Regen aufgeweichte Bankett geraten war. Drei Schweine starben sofort, die anderen 13 mussten vor Ort von einem Tierarzt getötet werden. PETA hat nun bei der Staatsanwaltschaft Landshut Strafanzeige gegen die Verantwortlichen erstattet, unter anderem wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und gegen die Tierschutztransportverordnung. Für Tiere sind die Transporte stets mit zahlreichen Risiken und Qualen verbunden: Sie leiden unter Hunger und Durst, sind erdrückender Enge und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Das Verletzungsrisiko in den vollbelegten Transportern ist enorm. Immer wieder ereignen sich tödliche Unfälle. Die Tierrechtsorganisation fordert ein ausnahmsloses Verbot von Tiertransporten.

„Schonende Tiertransporte gibt es nicht. Bei Unfällen sterben Schweine, Rinder, Hühner oder Puten qualvoll und langsam. Körperteile werden eingequetscht oder brechen. Die empfindlichen Tiere geraten in Panik, erleiden Kreislaufzusammenbrüche oder Herzinfarkte“, so Lisa Kainz, Agrarwissenschaftlerin und PETAs Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. „Jeder Verbraucher, der Fleisch isst, trägt Mitschuld. Nur eine vegane Ernährung hilft den Tieren nachhaltig.“ …

PETA Deutschland e.V. (Pressemitteilung) (Blog) – 29.06.2020
www.peta.de/tiertransportunfal…

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PETA kritisiert Krefelder Affenhaus-Pläne als Katastrophe für den Artenschutz:

„Mit den Steuergeldern könnten Tausende Quadratkilometer Regenwald und viele hundert Menschenaffen langfristig geschützt werden“

Pressekontakt:
Thomas Lesniak, +49 711 860591-527, ThomasL@peta.de

Stadt soll die 20 Millionen Euro an Schutzprojekte vor Ort geben

Stuttgart / Krefeld, 29. Juni 2020 – Schlag ins Gesicht für den Artenschutz: Die Kosten für einen Neubau im Krefelder Zoo werden bislang auf mindestens 20 Millionen Euro angesetzt. Finanziert durch öffentliche Gelder und Spenden sollen dort bis zu 40 Menschenaffen und weitere Tierarten eingesperrt werden. Nachdem die Baupläne kürzlich der Öffentlichkeit präsentiert wurden, forderte PETA vergangene Woche Oberbürgermeister Frank Meyer und die Stadtratsmitglieder auf, ihr Vorhaben unverzüglich zu stoppen und die finanziellen Mittel stattdessen Schutzmaßnahmen in den Herkunftsländern der Tiere zukommen zu lassen. In ihrem Schreiben listet die Tierrechtsorganisation exemplarisch auf, wie eine internationale Artenschutzorganisation ( www.rainforesttrust.org/our-wo… ) mit etwa drei Millionen Euro Spendengeldern in fünf Projekten in Afrika und Südostasien mehr als 8.000 Quadratkilometer Regenwald schützt, um die Heimat der dort lebenden Menschenaffen langfristig zu erhalten. Zusammen mit dem Schreiben übermittelte PETA den Kommunalpolitikern auch knapp 30.000 Unterschriften gegen den Affenhaus-Neubau, die im Rahmen einer Petition ( www.peta.de/affenhaus-zoo-kref… ) seit Anfang Januar gesammelt wurden.

„Für viele Millionen Euro ein neues Tiergefängnis zu bauen und dieses auch noch als ‚Artenschutzzentrum‘ betiteln zu wollen, ist blanker Hohn für die Bemühungen von Artenschützern weltweit, die das Geld vor Ort weitaus besser einsetzen könnten“, so Biologin Dr. Yvonne Würz, PETAs Fachreferentin für Tiere in der Unterhaltungsbranche. „Der Neubau in Krefeld soll lediglich den lokalen Tourismus ankurbeln – und während die dort eingesperrten Menschenaffen als Besuchermagneten missbraucht werden, sind ihre freilebenden Artgenossen auch wegen fehlender finanzieller Mittel für Schutzmaßnahmen weiterhin zum Aussterben verdammt. Die Krefelder Politiker müssen die Fehlinvestition stoppen und endlich einsehen, dass nur der Erhalt der natürlichen Lebensräume das Überleben bedrohter Arten effektiv sichern kann.“ …

PETA Deutschland e.V. (Pressemitteilung) (Blog) – 29.06.2020
www.peta.de/peta-kritisiert-kr…

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 30.06.2020
twitter.com/fellbeisser

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