Ärzte gegen Tierversuche e.V. – Newsletter vom 29.10.2020

Inhalt:

– Bundesratsinitiative in Hamburg zurückgezogen
– Unübersehbar und friedlich: „Demo Augsburg muss tierversuchsfrei bleiben!“
– Aktionstag gegen Tierversuche – in 11 Städten
– Überflüssige Affenstudien zu Corona-Impfstoffen

(…)

Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
t98109649.emailsys1a.net/maili…

———-

Ärzte gegen Tierversuche e.V. (29.10.2020; 17:39 Uhr)
keineantwort@aerzte-gegen-tier…

**********

Eilige Petition für Nasenaffen – Kafuga-Wald gerettet – Regenwaldkauf auf Borneo

Rettet den Regenwald e.V. – Newsletter vom 29.10.2020

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

die Nasenaffen auf Borneo ringen bereits heute ums Überleben. Trotzdem haben Bulldozer bereits schützenswerten Wald in der Buch von Balikpapan Wälder gerodet. Dahinter steckt die absurde Idee, Biodiesel aus Palmöl diene dem Klimaschutz. Örtliche Umweltschützer wehren sich – bitte unterstützen Sie deren Petition.

Wir müssen die Wälder zur Bewahrung der Artenvielfalt schützen. Wir brauchen sie zudem im Kampf gegen die Klimakatastrophe; Palmöl-Biosprit schadet beidem!

Die Themen dieses Newsletters:

– Petition: Stoppt den Raubbau im Wald der Nasenaffen
– Erfolg: Ugandas Kafuga-Wald ist gerettet
– Erfolg: Kressbronn verzichtet auf Palmöl
– Projektspende: Regenwaldkauf auf Borneo

Freundliche Grüße und herzlichen Dank.

Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e.V.

(…)

Newsletter im Browser anschauen:
www.regenwald.org/newsletter/4…

—–

Gesendet: Donnerstag, 29. Oktober 2020 um 15:17 Uhr
Von: “Rettet den Regenwald e.V.” action@regenwald.org
An: pattersonmatpatt@gmx.net
Betreff: Eilige Petition für Nasenaffen – Kafuga-Wald gerettet – Regenwaldkauf auf Borneo

———-

Übersandt von:
Martina Patterson (29.10.2020; 17:31 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

**********

Termineinladung: PETA ZWEI-Streetteam Dortmund protestiert am Samstag gegen Gefangenhaltung von Delfinen im Duisburger Zoo

Pressekontakt:
Julia Zhorzel, +49 711 860591-536, JuliaZ@peta.de

Duisburg / Stuttgart, 29. Oktober 2020 – Noch immer sind im Duisburger Zoo Delfine in winzige, kahle Becken gesperrt und werden zu kommerziellen Zwecken Besuchern vorgeführt. Um die Menschen auf das Leid der Meeressäuger aufmerksam zu machen, demonstriert das freiwillige PETA ZWEI-Streetteam Dortmund gemeinsam mit „Freedom for Dolphins and Whales“ am Samstag ab 11:30 Uhr in der Mühlheimer Straße vor dem Zoo. Mit Kostümen, Ketten und Planschbecken sowie Schildern und Transparenten klären das Streetteam und Aktive der Organisation „Freedom for Dolphins and Whales“ Passanten auf. Zusätzlich informieren die Tierfreunde an einem PETA ZWEI-Infostand konkret über die in Duisburg gefangenen Delfine. Die Aktionsteilnehmer bitten alle Menschen, Meereszoos nicht mit dem Kauf einer Eintrittskarte zu unterstützen. Zudem fordern die Aktiven, das Delfinarium in Duisburg umgehend zu schließen und die Meeressäuger an ein betreutes Meeresreservat abzugeben.

„Der Zoo Duisburg ist eines der zwei letzten Tiergefängnisse in Deutschland, das Delfine gefangen hält und als Zirkusclowns missbraucht. Während ihre Artgenossen in freier Natur bis zu hundert Kilometer am Tag schwimmen, echte Ozeanluft einatmen und die Unterwasserwelt erkunden, müssen die Delfine in Duisburg in kahlen Betonbecken ausharren und sind den Geräuschen von Wasserpumpen, Popmusik und lautem Publikum ausgesetzt. Oft leiden Meeressäuger in solchen Zoos an psychischen und physischen Erkrankungen – und viele von ihnen sterben verfrüht“, so Streetteam-Leiterin Jennifer Lerch. …

———-

PETA Deutschland e.V. – 29.10.2020
www.peta.de/termineinladung-pe…

Siehe auch:

Termineinladung: PETA ZWEI-Streetteam Hannover protestiert zu Halloween mit blutigem Zombie-Protest gegen Zirkus-Horror
www.peta.de/termineinladung-pe…

Termineinladung: PETA ZWEI-Streetteam Düsseldorf macht mit „gehäutetem“ Menschen vor der Halfmann Pelzmanufaktur auf Tierleid in der Modebranche aufmerksam
www.peta.de/termineinladung-pe…

**********

Tierschutz: Rettet das Huhn

Von Sophie Sommer
Dieser Artikel erschien in “Dein SPIEGEL” 10/2020.

In der Massentierhaltung werden Hennen geschlachtet, sobald sie weniger Eier legen. Ein Verein will das verhindern und sucht für die Tiere ein neues Zuhause. “Dein SPIEGEL” war bei einer Befreiungsaktion dabei. …

———-

DER SPIEGEL – 29.10.2020; 16.48 Uhr
www.spiegel.de/deinspiegel/tie…

**********

Der Winter naht: VIER PFOTEN gibt Tipps, wie man Igeln in Not helfen kann

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 29.10.2020

Hamburg, 29. Oktober 2020 – Igel werden erst im Spätsommer geboren und müssen bis zum Spätherbst ausreichend Gewicht zugelegt haben, um in den Winterschlaf gehen zu können. Auf der Suche nach Futter und einem Schlafplatz wandern daher derzeit viele kleine Stacheltiere durch Gärten, Parks, Wiesen und Wälder. Doch Straßen und Verkehr aber auch Gartenarbeiten mit Sensen, Spaten oder Rasenmähern können den Tieren zum Verhängnis werden. VIER PFOTEN Wildtierexpertin Katharina Erdmann, Leiterin des Wildtier- und Artenschutzzentrums nordwestlich von Hamburg, gibt Tipps, wie man Igel in der kalten Jahreszeit helfen kann.

Igel sind Fleischfresser

Im Winter begeben sich Igel in den Winterschlaf. Dabei werden ihre Körperfunktionen auf ein Minimum herabgesetzt. Mithilfe ihrer angefressenen Energiereserven können sie dann über mehrere Monate ohne Futter auskommen. „Igel sind Fleischfresser und essen kein Obst, Gemüse oder Nüsse. Sie benötigen eiweißreiche Nahrung. Damit die Tiere vor dem Winter genug Speck auf die Hüften bekommen, kann man zum Beispiel Katzenfutter oder spezielles Igelfutter bereitstellen. Milch sollte man generell nicht anbieten, denn die vertragen Igel nicht und auch rohes Hackfleisch ist aufgrund möglicher Krankheitsüberträger problematisch“, rät Katharina Erdmann.

Nicht zu früh eingreifen

„Wenn man einen kleinen Igel in seinem Garten beobachtet, sollte man ihn nicht gleich einsammeln“, betont Erdmann. „Man sollte sich stattdessen Zeit nehmen und das Tier beobachten. Wenn es sehr klein ist, handelt es sich um ein Jungtier und oft ist dann die Mutter nicht fern. Sammelt man einen kleinen Igel zu früh ein, läuft man Gefahr, ihn eventuell aus seiner Familie zu reißen.“

Da Igel nacht- und dämmerungsaktiv sind, sollte man aber aufmerksam werden, wenn sie sich tagsüber sehen lassen und einen schwachen Eindruck machen. „Ein gesunder und unverletzter Igel kann mit 400 Gramm in den Winterschlaf gehen“, so die Expertin. „Wer aber ein sehr schwaches oder auch verletztes Tier findet, sollte sich an eine Igelfachstelle in der Nähe oder eine Wildtierstation wenden.“

Igelfreundlicher Garten

Im Wildtier- und Artenschutzzentrum kümmern sich die Wildtierpfleger derzeit um rund 50 Igelwaisen. „Wer etwas für Igel tun möchte, sollte seinen Garten so naturnah wie möglich gestalten und den ein oder anderen Laubhaufen auch mal liegen lassen“, rät Wildtierexpertin Erdmann. In Komposthaufen, Gehölz oder dichtem Blattwerk finden Igel Schutz vor Kälte und Regen sowie einen Unterschlupf für den Winter. Zudem kann man mit Kisten oder Paletten sichere Zonen schaffen, unter denen sich Igel verstecken können. „Zäune sind oftmals unüberwindbare Barrieren für die Tiere, kleine Löcher und Durchschlupfmöglichkeiten helfen ihnen bei ihrer Suche nach Futter.“

Herabfallende Blätter können Wasseroberflächen manchmal vollkommen bedecken und so unsichtbar machen. „Fällt ein Igel in einen Gartenteich, kommt er aus eigener Kraft meist nicht heraus. Die Teichfolien sind zu glatt für die kleinen Pfoten. Dicke Äste oder andere Kletterhilfen in Ufernähe im Teich platziert, können daher lebensrettend für Wildtiere sein“, sagt Erdmann.

Über das Wildtier- und Artenschutzzentrum

VIER PFOTEN fördert das Wildtier- und Artenschutzzentrum nordwestlich von Hamburg mit jährlich mindestens 100.000 Euro. Pro Jahr werden hier mehr als 2200 in Not geratene, heimische Wildtiere abgegeben, aufgezogen, medizinisch versorgt und wieder ausgewildert. Weitere Informationen erfahren Sie hier: www.wildtier-und-artenschutzze…

Weitere Informationen rund um heimische Wildtiere finden Sie hier:
www.vier-pfoten.de/unseregesch…

(…)

Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

Der Winter naht: VIER PFOTEN gibt Tipps, wie man Igeln in Not helfen kann

———-

Susanne von Pölnitz (29.10.2020; 14:23 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

**********

VGT-Aktion: Landwirtschaftsministerin Köstinger ist Lügnerin und Tierquälerin

VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN – VgT.at – Pressemitteilung vom 29.10.2020

Rückfragehinweis:
DDr. Martin Balluch, 01/929 14 98, medien@vgt.at

Die heiße Luft zur Förderung von Tierwohlställen kann nicht darüber hinweg täuschen, dass ein gesetzliches Verbot unabdingbar ist, sonst bleibt der Vollspaltenboden für immer erhalten

Wer als zuständige Politikerin gegen ein Verbot des Vollspaltenbodens in der Schweinehaltung ein Veto einlegt, ist eine Tierquälerin. Und wer wider besseren Wissens behauptet, das Vollspaltenverbot würde zu einem Einbruch in den Produktionszahlen führen, weil bei einer Erhöhung des Tierschutzstandards für Puten dort die Produktionszahlen eingebrochen wären, ist eine Lügnerin. Die Wahrheit ist, dass es seit Einführung des Bundestierschutzgesetzes nie eine Verschärfung der Tierschutzstandards für Puten gegeben hat und dass dort die Produktionszahlen auch nie eingebrochen sind. Der VGT platzierte deshalb heute vor der Pressekonferenz im Bundeskanzleramt am Wiener Ballhausplatz eine Tierschützerin mit Köstinger-Maske auf einem bequemen Lehnstuhl, während zwei Schweine die Tafeln „Tierquälerin“ und „Lügnerin“ hielten.

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: „Gestern hat die Landwirtschaftsministerin einen sogenannten Pakt für mehr Tierwohl verbreitet und angekündigt, dass ab 2022 der Neubau grauenhafter Vollspalten-Ställe nicht mehr gefördert werde. Na wunderbar, also fördern wir alle mit unserem sauer verdienten Geld heuer und im nächsten Jahr noch Neubauten (!) mit dieser tierquälerischen Haltungsform. Eine simple, einfache Frage: warum VERBIETEN wir nicht einfach den Neubau von Schweinefabriken mit Vollspaltenboden? Wer wäre durch so ein Verbot geschädigt? Bestehende Betriebe wohl nicht. Es kann doch nicht wahr sein, dass wir nicht nur solche Neubauten noch zulassen, sondern dass die auch noch momentan gefördert werden! Ist das im Sinne der 96 % in Österreich, denen es wichtig ist, dass Schweine Stroh bekommen? Wie kann Ministerin Köstinger gegen ein Verbot sein, obwohl sie wissen muss, dass die Schweine immens unter dieser Haltung leiden, und dass dadurch 2 EU-Vorschriften gebrochen werden! So werden noch in weiteren 25 Jahren Schweine auf Vollspaltenboden gehalten werden!“

(…)

Online-Version des Artikels:
vgt.at/presse/news/2020/news20…

———-

Verein Gegen Tierfabriken (29.10.2020; 14:11 Uhr)
medien@vgt.at

**********

Enttäuschend: Bundesratsinitiative in Hamburg zurückgezogen – Stillstand statt Förderung tierversuchsfreier Forschung

Ärzte gegen Tierversuche e.V. – Pressemitteilung vom 29.10.2020

Nachdem aufgrund einer Gerichtsentscheidung das Hamburger Tierversuchslabors LPT am Standort Neugraben wieder öffnen durfte, ging ein Proteststurm durch die Öffentlichkeit. Der Hamburger Senat reagierte mit der Ankündigung einer Bundesratsinitiative, die für verbesserten Tierschutz und die verstärkte Förderung tierversuchsfreier Forschung sorgen sollte. Kurz vor der Abstimmung durch den Bundesrat hat nun der Hamburger Senat selbst die Initiative zurückgezogen. Der Verein Ärzte gegen Tierversuche zeigt sich enttäuscht, dass selbst kleine Verbesserungen im Bereich Tierversuche auf Bundesebene offensichtlich keine Chance haben.

Die LPT-Labore in Hamburg Neugraben und in Mienenbüttel waren Anfang 2020 von den Behörden wegen mangelnder Zuverlässigkeit des Betreibers geschlossen worden. Wenige Monate später kam die skandalöse Nachricht, dass das LPT in Neugraben nach einer entsprechenden Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts den Betrieb wieder aufnehmen darf. Als Reaktion darauf startete der Hamburger Senat eine Initiative, die im September dem Bundesrat vorgelegt wurde.

„Auch wenn wir deutliches Verbesserungspotenzial sehen, enthält der Entwurf der Gesetzesinitiative gute politische Ansätze zur Förderung tierversuchsfreier Forschung, die wir durchaus begrüßen“, sagt Dr. Tamara Zietek, Wissenschaftskoordinatorin bei Ärzte gegen Tierversuche. Unter anderem wurde darin gefordert, Tierversuchseinrichtungen grundsätzlich dazu zu verpflichten, kontinuierlich Maßnahmen zur Entwicklung von ‚Alternativen zum Tierversuch‘ anzustrengen und zu veröffentlichen. Sind Labore dazu nicht in der Lage, sollen sie in einen Fonds einzahlen, mit dem tierversuchsfreie Forschungsprojekte gefördert werden. Ein weiterer Ansatz ist die Erschaffung einer Datenbank, die tierversuchsfreie Forschungsmethoden beinhaltet.

„Bei letzterer Forderung hätte man sogar auf die von unserem Verein vor wenigen Monaten ins Leben gerufene NAT-Datenbank zurückgreifen und diese vereint ausbauen können. Sie enthält bereits über 300 tierversuchsfreie Methoden. NAT steht für Non-Animal Technologies“, erläutert Zietek, die selbst mit aus menschlichen Zellen gezüchteten Mini-Organen geforscht hat.

Nachdem die Initiative vom Bundesrat an zwei Ausschüsse verwiesen wurde, hat sich der Agrarausschuss für die Entschließung ausgesprochen, der Kulturausschuss dagegen. Für Anfang Oktober stand die Entscheidung auf der Tagesordnung des Plenums des Bundesrates. Zu einer Abstimmung kam es jedoch nicht, da die Initiative kurzfristig von der Tagesordnung genommen wurde. Nach Informationen von Ärzte gegen Tierversuche, ist die Initiative vom Hamburger Senat selbst zurückgezogen worden, weil man sie aufgrund unterschiedlicher Rückmeldungen aus den Bundesländern nicht scheitern lassen wollte.

„Das ist natürlich sehr bedauerlich“, sagt Zietek, „Wir nehmen Hamburg allerdings beim Wort, das Vorhaben weiter zu verfolgen.“

Weitere Informationen:
Datenbank für tierversuchsfreie Verfahren: https://nat-datenbank.de/

LPT-Vorgänge >> www.aerzte-gegen-tierversuche….

=================================

Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Goethestraße 6-8, 51143 Köln, Tel.: 02203-9040990, Fax: 02203-9040991, info@aerzte-gegen-tierversuche…, www.aerzte-gegen-tierversuche….

Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V. besteht seit 1979 und ist ein bundesweiter Zusammenschluss aus Ärzten, Tierärzten und Naturwissenschaftlern, die Tierversuche aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen ablehnen. Der Verein engagiert sich für eine moderne, humane Medizin und Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung.

———-

Ärzte gegen Tierversuche (29.10.2020; 12:27 Uhr)
keineantwort@aerzte-gegen-tier…

**********

95 Schweine mehr als 12 Stunden in LKW-Anhänger abgestellt – Tierschützer_innen schreiten ein! (Video)

VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN – VgT.at – Pressemitteilung vom 29.10.2020

Rückfragehinweis:
David Richter, 0676 585 26 29, medien@vgt.at

Nächtlicher Einsatz im oberösterreichischen Treubach: Tiertransport-Anhänger mit Schweinen für den Schlachthof im Ort ohne Wasser oder Nahrung einen Tag lang abgestellt.

In den gestrigen Abendstunden meldete eine Person dem VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN einen abgestellten Tiertransport-Anhänger, voll beladen mit schreienden Schweinen. Sie waren offensichtlich für die Schlachtung im örtlichen Schlachthof bestimmt. Sofort begann die Arbeit der Tierschützer_innen. Mit der Hilfe der Kolleg_innen der Pfotenhilfe Lochen ( www.pfotenhilfe.org/page/homep… ) konnte der illegal abgestellte Transporter – mit insgesamt 95 Tieren, wie sich später herausstellen sollte – dokumentiert werden. Es wurde umgehend die Polizei verständigt.

„Die Tiere waren in einem schlechten Zustand. Wir vermuten, dass weder eine Wasserversorgung, noch Nahrung für die Schweine zur Verfügung standen“, so VGT-Kampagnenleiter David Richter. „Viele Tiere zeigten tiefe Schürfwunden, eventuell von Kämpfen in der Enge des Transporters. Schrecklich, wie lange die Tiere in dieser Lage ausharren mussten – und weiter hätten ausharren müssen, wäre nicht schnell reagiert worden.“

Eine Tierschützerin schildert verzweifelt die Lage von heute Nacht: „Die Schweine lagen Kälte, Wind, Zugluft und Regen ausgesetzt auf dem blanken Metallboden in ihren eigenen Fäkalien und schrien verzweifelt um Hilfe. Die Tierschützer_innen vor Ort froren trotz dicker Kleidung, die Tiere mussten dies völlig schutzlos ertragen. Ein Tier war am Bein so stark verletzt, dass es beim Abladen gar nicht aufstehen konnte.“

(…)

Online-Version des Artikels:
vgt.at/presse/news/2020/news20…

———-

Verein Gegen Tierfabriken (29.10.2020; 10:51 Uhr)
medien@vgt.at

**********

Agrarpolitik in Europa: Reformstau gleich Supergau für 🐝 und Klima

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) – Pressemitteilung vom 28.10.2020

Liebe Frau Patterson,

groß war die Hoffnung, dass die EU-Agrarpolitik (GAP) sich endlich in Richtung sozial-ökologische Zukunft wendet. Groß ist die Ernüchterung ( www.bund.net/service/presse/pr… ), dass EU-Agrarrat und Europaparlament nach Beschlusslage der letzten Woche noch immer den vorgestrigen Gött*innen huldigen: pauschale Flächenprämien, das Meiste den Mächtigsten, Masse statt Klasse … Diejenigen, die gesellschaftlich relevante Leistungen wie Ökolandbau und Insektenschutz erbringen, werden hingegen weithin übergangen.

Der Landwirtschaft kommt eine Schlüsselrolle für ein klima- und biodiversitätsfreundliches Europa zu. Doch so sind wir gegenwärtig Zeuginnen und Zeugen davon, wie die Tür zu einem gerechteren und grüneren Staatenbund auf weitere Jahre zuknallt.

Reformstau in Brüssel, das heißt auch: Supergau für Biene und Co. auf europäischen Äckern.

Doch größer als jede Enttäuschung ist unsere Entschlossenheit, gegen eine regressive Politik und für den dringend notwendigen Systemwandel zu kämpfen. Wir nehmen nicht hin, dass sehenden Auges unsere Artenvielfalt weiter ruiniert, bäuerliche Höfe dem Sterben überlassen und die vielen Menschen in Europa, die mehr und mehr mit gemeinsamer Stimme sprechen, ignoriert werden ( aktion.bund.net/fuer-agrarwend… ).

Nicht mit mir! Ich unterstütze den Protest:
aktion.bund.net/fuer-agrarwend…

(…)

newsletter.bund.net/ov?mailing…

—–

Gesendet: Mittwoch, 28. Oktober 2020 um 16:42 Uhr
Von: “BUND e.V.” aktion@bund.net
An: pattersonmatpatt@gmx.de
Betreff: Agrarpolitik in Europa: Reformstau gleich Supergau für 🐝 und Klima

———-

Übersandt von:
Martina Patterson (28.10.2020; 17:26 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.de

**********

Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

———-

Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 29.10.2020
twitter.com/fellbeisser

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein