Aktiv werden: 7 Möglichkeiten für den Einsatz gegen Tierversuche

2017 wurden in der Europäischen Union fast 22 Millionen Tiere ( www.peta.de/tierversuche-eu-20… ) für Forschungszwecke missbraucht. Zu den häufigsten Einsatzbereichen zählen die sogenannte Grundlagenforschung sowie Tierversuche für Chemikalien, Medikamente, Lebensmittel oder Konsumgüter wie etwa Kosmetika oder Reinigungsmittel. Aber auch im Biologieunterricht oder Medizinstudium werden Tiere wie gefühllose Objekte behandelt und zu Demonstrationszwecken aufgeschnitten und begutachtet.

Die gute Nachricht: Jeder Einzelne von uns kann aktiv etwas unternehmen, um diese Quälerei zu beenden. Dieser Beitrag zeigt Ihnen 7 Möglichkeiten auf, wie Sie sich persönlich gegen Tierversuche engagieren können. …

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PETA Deutschland e.V. – 27.10.2020
www.peta.de/aktiv-gegen-tierve…

Siehe auch:

Tierversuche: Diese Alternativen ohne Tierleid gibt es
www.peta.de/tierversuche-alter…

Der PETA Podcast | Folge 18: Wissenschaft statt Tierversuche
www.peta.de/peta-podcast-folge…

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Warum gehören Tierversuche noch nicht der Vergangenheit an?

In Deutschland stirbt alle zehn Sekunden ( www.aerzte-gegen-tierversuche…. ) ein Tier bei einem Tierversuch. Unsere Redakteurin Sandra Czadul wollte verstehen, ob es Tierversuche noch braucht, wie effizient sie sind und welche Alternativen es gibt. Deshalb hat sie Dr. Dilyana Filipova vom Verein Ärzte gegen Tierversuche, ein paar Fragen gestellt. …

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Unsere Zeitung – 27.10.2020
www.unsere-zeitung.at/2020/10/…

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Studie: Mehr als jedes zweite Hähnchen aus Europas größten Geflügel-Schlachtereien mit antibiotikaresistenten Erregern belastet

germanwatch.org/de/19460

Hähnchenfleisch im Test auf Resistenzen gegen Reserveantibiotika
germanwatch.org/de/19459
www.aerzte-gegen-massentierhal…

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Übersandt von:
Martina Patterson (27.10.2020; 13:02 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Weil modernisiert wird: Kopenhagener Zoo tötet drei Wölfe und einen Bären

Tiere aus dem Zoo in Kopenhagen zu alt zum Vermitteln

Der Zoo im dänischen Kopenhagen muss Platz schaffen, weil die Anlage modernisiert wird. Deshalb mussten drei Wölfe und ein Braunbär sterben. Die Begründung: Die Tiere seien zu alt zum Vermitteln gewesen. …

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RTL Online – 27.10.2020; 11:59 Uhr
www.rtl.de/cms/zoo-kopenhagen-…

Siehe auch:

Zoo tötet drei Wölfe und einen Braunbären aus Platzmangel
www.tag24.de/thema/tiere/zoo-t…

Anlagen werden modernisiert: Zu alt zum Vermitteln: Kopenhagener Zoo tötet drei Wölfe und einen Braunbären
www.focus.de/panorama/welt/anl…

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Pressemitteilung – Erster Internationaler virtueller Tierschutzkongress 2020

Berlin/Brasília – Zum ersten Mal in seiner Geschichte und aufgrund der COVID-19-Pandemie findet der deutsch-brasilianische Tierschutzkongress rein digital statt. Unter dem Motto „Don’t Forget The Animals 2020“ wollen die Veranstalter, die AHK São Paulo, die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo Hannover), die Universidade de São Paulo (USP), die Universidade Estadual Paulista (UNESP) und die Agropecuária Orvalho das Flores, auf die Herausforderungen für den Tierschutz während der COVID-19-Krise aufmerksam machen. Denn auch während der Corona-Pandemie sollte das Wohlergehen von Klein- und Nutztieren nicht vergessen werden. Sowohl die deutsche Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Julia Klöckner, als auch die brasilianische Ministerin für Landwirtschaft, Viehzucht und Versorgung, Tereza Cristina C. da Costa Dias, eröffnen den Kongress mit einer Ansprache an die TeilnehmerInnen. Der zweitägige Kongress findet am 18. und 19. November 2020 jeweils von 12:45 – 15:00 Uhr (CET) virtuell auf der Videokonferenz-Plattform Zoom statt.

„Dieser Kongress ist der erste seiner Art in Brasilien. Ich freue mich, die deutsch-brasilianischen Beziehungen durch diesen Kongress weiter vertiefen und stärken zu können. Insbesondere in diesen Zeiten ist es wichtig, auch die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Nutz- und Kleintiere nicht aus den Augen zu verlieren. Mit den SprecherInnen des Kongresses machen wir auf Defizite im Tierschutz in beiden Ländern aufmerksam und zeigen rechtliche und innovative Lösungen für die Zukunft“, sagte Initiator Dr. Jörg Hartung, Professor für Tierschutz und Tierhygiene der TiHo Hannover.

Im Zentrum des Kongresses stehen die Themen landwirtschaftliche Nutztiere und Kleintiere. Welche Herausforderungen haben sich im Bereich des Tierschutzes während der Pandemie gezeigt? Wie wird in traditionellen Medien und Social Media über landwirtschaftliche Nutztiere und Kleintiere berichtet? Und wie werden Tiere in Deutschland und Brasilien in Zukunft besser geschützt?

Etwa 20 ExpertInnen befassen sich intensiv mit den aktuellen Herausforderungen für den Tierschutz in Deutschland und Brasilien während der COVID-19-Pandemie und stellen ihre Arbeiten und Ergebnisse vor. So präsentiert Stefan Timm, von der TiHo Hannover, seine Publikation zur brasilianischen Tierschutzgesetzgebung Compendium Animalis – die erste seiner Art auf diesem Gebiet. Professor Dr. Jörg Hartung widmet sich der Frage „Pandemie und Tierschutz – Welche Lehren ziehen wir?“.

Unter folgendem Link erhalten Sie weitere Informationen zum Kongress und können sich anmelden: Don’t Forget the Animals – Internationaler virtueller Tierschutzkongress ( www.ahkbrasilien.com.br/de/eve… ).

Thema: Don’t Forget The Animals 2020
Wann: 18. und 19. November 2020; 12:45 – 15:00 Uhr (CET-1) Deutschland / 8:45 – 11:00 Uhr (UTC-3) Brasilien
Wo: Onlineplattform Zoom
Sprache: Deutsch-Brasilianische Simultanübersetzung

Organisiert wird der Kongress zum zweiten Mal in Folge von der AHK São Paulo und der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo Hannover). Die erste Konferenz „Tierschutz in Deutschland und Brasilien: Verantwortung und Leidenschaft“ fand im September 2019 statt. Der Tagungsband kann als E-Book ( www.ahkbrasilien.com.br/de/pub… ) heruntergeladen werden.

Über die AHK São Paulo

Die Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer in São Paulo (AHK São Paulo) wurde 1916 gegründet und unterstützt rund 800 Mitgliedsunternehmen bei internationalen Geschäften im bilateralen Wirtschaftsaustausch. Die AHK São Paulo ist Teil des globalen Netzwerkes deutscher Auslandshandelskammern (AHKs) mit 140 Standorten in 92 Ländern. Die AHK São Paulo, die TiHo, die USP, die UNESP und die Agropecurária Orvalho das Flores veranstalten nun zum zweiten Mal in Folge den deutsch-brasilianischen Tierschutzkongress.

Über die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) wurde 1778 als Roß-Arzney-Schule gegründet und steht für langjährige Kompetenz in der Veterinärmedizin. Bis heute besitzt sie einen eigenständigen Status als Universität und eine Sonderstellung in Deutschland. Sie wurde 2003 in eine Stiftungshochschule überführt. Gemeinsam mit der AHK São Paulo organisiert und führt sie den Kongress durch.

Kontakt
AHK São Paulo
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Stephanie Marcucci Viehmann
E-Mail: stephanie.viehmann@ahkbrasil.c…
Tel.: + 55 11 5187 5126

media consulta International Holding AG
Internationale PR
Josephine Bährend
E-Mail: j.baehrend@mcgroup.com
Tel.: +49 30 65 000 454

MEDIA CONSULTA International Holding AG, Wassergasse 3, Berlin, Berlin 10179 Germany

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Josephine Bährend (27.10.2020; 11:45 Uhr)
tierschutzkongress@mcgroup.com

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Nandus an der Autobahn, Papageien in Heidelberg: Weltvogelpark sensibilisiert für bioinvasive Arten

Weltvogelpark Walsrode – Pressemitteilung vom 27.10.2020

Walsrode, im Oktober 2020 – 4.000 Vögel aus 650 Arten und von allen Kontinenten finden im Weltvogelpark ein geschütztes Zuhause. Doch während man hier exotische Vögel auch erwartet, reibt man sich an anderer Stelle hierzulande bisweilen verdutzt die Augen. Nandus in Mecklenburg-Vorpommern, Papageien in Süddeutschland oder Mandarinenten in Berlin – in Deutschland leben immer mehr „Exoten“ in der freien Natur und fühlen sich dort offensichtlich genauso wohl wie in ihrer ursprünglichen Heimat. Für die heimische Vogelwelt hat das bisweilen katastrophale Folgen, warnt der Weltvogelpark Walsrode.

In vielen Teilen Deutschlands haben sich heute verschiedene Tierarten angesiedelt, die dort eigentlich gar nicht heimisch sind – sogenannte Neozoen. Oft entstammen diese Tiere unzureichend gesicherten Gehegen oder wurden von Menschen ausgesetzt, die ihrer überdrüssig wurden. Aufgrund des Klimawandels kommt es allerdings immer häufiger vor, dass die Vögel auch eigenständig aus dem Ausland einwandern.

Seit 35 Jahren brüten Flamingos im Zwillbrocker Venn nahe der niederländischen Grenze. Dorthin kehren die Flamingos jedes Jahr für die Balz und die Brut zurück. Das Zwillbrocker Venn ist der nördlichste Brutort dieser Vogelart. Im Sommer 2019 ist eine kleine Gruppe der Flamingos noch weiter in den Norden nach Brake nordwestlich von Bremen gezogen. Allerdings haben sie dort nicht gebrütet.

Ein besonders eindrucksvolles Beispiel für die sogenannte Bioinvasion sind die Nandus in Mecklenburg-Vorpommern. Die großen Laufvögel entstammen einer landwirtschaftlichen Freilandhaltung und haben sich in der Natur ausgebreitet und vermehrt. Bis heute haben sie sich zu einem Bestand von fast 400 Vögeln vermehrt – bislang das einzige Neozoon der Laufvögel, das in Europa Bestand hat. Noch können Forscher nicht einschätzen, welchen Einfluss die Nandus auf Dauer auf die heimische Umwelt haben. Allerdings verursachen sie jährlich einen Schaden in fünfstelliger Höhe für die Landwirtschaft.

Exotische Vögel auszusetzen ist grob fahrlässig

Anders als die Nandus, die bisher zumindest die Natur und den heimischen Artbestand nicht beeinträchtigen, sind die Halsbandsittiche mittlerweile ein echtes Problem geworden. Ursprünglich einmal Hobbyhaltern entflohen, zählt die Population der bunten Papageien mittlerweile geschätzt rund 30.000 in Deutschland. Es wird befürchtet, dass sie auf Dauer die heimischen Vögel, die wie sie gern in Baumhöhlen leben, verdrängen und bereits jetzt eine große Konkurrenz um das vorhandene Nahrungsangebot darstellen könnten. In Deutschland kommt die Art vor allem in und um Heidelberg oder Köln vor.

„So faszinierend Sittiche und Papageien auch sind, sie gehören nicht in die Hände von Amateuren und sind als Haustiere völlig ungeeignet. Tierliebe wird hier oft falsch verstanden. Eine wirklich artgerechte Haltung ist sehr aufwendig und kann nur von Profis gestaltet werden. Und exotische Tiere auszusetzen ist grob fahrlässig. Im Weltvogelpark können die Besucher vielen kleinen und großen Papageien besonders nah kommen und sich dennoch sicher sein, dass die Vögel ausreichend Schutz- und Rückzugsgebiete haben“, so Janina Ehrhardt, Pressesprecherin des Weltvogelparks.

Was nur wenige wissen: So manche heute als heimisch angesehene Art wurde hier aktiv angesiedelt. Zum Beispiel die Fasane. Diese wurden im späten Mittelalter vom Adel aus Asien importiert, um dann gejagt zu werden. Im Laufe der Jahre konnten die Tiere sich an die Umwelt und die Lebensbedingungen anpassen, ohne andere Arten zu verdrängen und einzuschränken.

Heimischer Bestand erholt sich

Dank verschiedener Arten- und Naturschutzprojekte kehren heute glücklicherweise auch Arten nach Deutschland zurück, die hier bereits fast oder sogar ganz ausgestorben waren. In den 1960er-Jahren lebten nur noch rund 60 Paare des Seeadlers in Deutschland. Mittlerweile hat sich der Bestand mehr als verzehnfacht. In der Lüneburger Heide sind diese Greifvögel seit 1995 wieder heimisch und brüten auch dort. Vor allem im Nordosten Deutschlands kommen die scheuen Tiere vor. Durch erfolgreiche Projekte siedeln sie sich jetzt auch langsam in Bayern an.

Ähnliche Erfolge gibt es beim Schutz des Wanderfalken. 1982 waren ebenfalls nur noch 60 Paare in Deutschland übrig. Durch das Verbot bestimmter Pestizide und verschärfte Regeln für Abschüsse der Vögel konnte sich der Bestand wieder erholen, sodass er heute Bestand auf rund 1.000 Paare angewachsen ist. In den 1970er-Jahren war er noch auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Mittlerweile gilt er nur noch als „gefährdet“ – ein großer Erfolg für die Artenschutzprogramme.

Noch dramatischer sah dies beim Steinrötel aus. Zwischenzeitlich galt der kleine Alpenvogel in Deutschland sogar als ausgestorben. Mittlerweile brütet er wieder im Süden des Landes. Aktuell rechnen Forscher mit zwei bis fünf Brutpaaren. In Österreich ist der Vogel ebenfalls sehr selten. In der Schweiz erreicht er eine Population von rund 1.000 Brutpaaren.

„Wir freuen uns sehr, dass sich die Vogelwelt in Deutschland zumindest in einigen Bereichen sehr positiv entwickelt hat. Dabei ist es uns ganz wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen, dass Vogelschutz bei jedem Einzelnen anfängt. Durch das eigene Verhalten, zum Beispiel durch naturnahe Bepflanzung von Garten und Balkon oder etwa durch den Kauf von Biogemüse, um die Pestizidbelastung zu reduzieren, können wir alle aktiv zur Artenerholung beitragen. Ebenfalls ganz wichtig: In der Natur lebende Greifvögel brauchen ihre Ruhe. Wer auf der Suche nach den scheuen Vögeln in deren Brutgebiete eindringt, tut der Natur damit keinen Gefallen und gefährdet die Brut. Dabei kann man im Weltvogelpark selbst den großen Greifvögeln ganz nah kommen, zum Beispiel während der täglich stattfindenden Flugshows oder der buchbaren Meet & Greets. Das sind Erlebnisse, die viele Besucher nachhaltig prägen, die Umwelt jedoch nicht belasten“, so Ehrhardt abschließend.

Über den Weltvogelpark Walsrode:

In der Lüneburger Heide, im Dreieck zwischen Hannover, Bremen und Hamburg, liegt der Weltvogelpark Walsrode, der größte Vogelpark der Welt. Der Park beherbergt über 4.000 Vögel aus 650 verschiedenen Arten und von allen Kontinenten in einer 24 Hektar großen Garten- und Erlebnislandschaft. Besucher erleben spektakuläre Flugshows, Schaufütterungen, Vogelbabys und faszinierende Indoorattraktionen. Zudem sind sie eingeladen, spannende Themenhäuser, exotische Freiflughallen und artenreiche Vogelvolieren zu entdecken. Zwischendurch laden 320 Sitzbänke zum Entspannen und Genießen ein. Liebevoll angelegte Beete, großzügige Teichanlagen und exotische Pflanzen entführen in eine andere Welt – einfach mal die Seele baumeln und den Alltag links liegen lassen. Der magische Zauber unzähliger Baum- und Blumenarten bildet eine bunte und sich ständig verändernde Kulisse.

Für die kleinen Besucher gibt es tolle Spielplätze und für die Erwachsenen kostenlose Parkplätze. Ein Restaurant, Imbisse und Eiswagen laden für den kleinen und großen Hunger zwischendurch ein. Das gesamte Areal ist behindertengerecht gestaltet. Wird ein Rollstuhl benötigt, kann er bei vorheriger Anmeldung kostenlos ausgeliehen werden. Da Hunde in den Park nicht mitgenommen werden dürfen, gibt es zusätzlich eine kostenlose Unterbringung für die Vierbeiner.

Der Weltvogelpark Walsrode hat bis einschließlich den 01. November geöffnet.

Pressekontakt
Dederichs Reinecke & Partner
Andre Schmidt
Schulterblatt 58, 20357 Hamburg
Tel.: +49 40 20 91 98 223
Fax: +49 40 20 91 98 299
Mail: andre.schmidt@dr-p.de
www.dr-p.de

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Weltvogelpark Walsrode Presse (27.10.2020; 10:00 Uhr)
andre.schmidt@dr-p.de

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Tierschützer fordern von Burger King: Schluss mit Käfigeiern – weltweit

Albert Schweitzer Stiftung f. u. Mitwelt
www.presseportal.de/nr/55647

Berlin (ots) – Die Open Wing Alliance (OWA) startet heute eine internationale Kampagne gegen Burger King und seinen Dachkonzern Restaurant Brands International (RBI). Die OWA, ein Bündnis aus 80 Tierschutzorganisationen, fordert von RBI gänzlich auf Eier von Hühnern aus Käfighaltung zu verzichten. RBI ist die fünftgrößte Restaurantgruppe weltweit; Burger King ist ihre einzige in Deutschland vertretene Marke.

Die Tierschützer, darunter die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, kritisieren, dass die Tierschutzvorgaben des global agierenden Konzerns lückenhaft sind. In Deutschland sind Legebatterien seit 2010 und Kleingruppenkäfige ab 2028 zwar verboten. RBI-Unternehmen profitieren jedoch davon, dass diese Haltungsformen in anderen Ländern der EU und weltweit noch verbreitet sind. Ein wichtiger Markt ist z.B. Asien, wo Eier einen wesentlichen Teil des Burger-King-Angebots ausmachen. Nach aktuellem Kenntnisstand verwendet die Fast-Food-Kette auch hierzulande Fertigprodukte wie Saucen, die Käfigeier enthalten. Die OWA fordert von den RBI-Unternehmen, bis 2025 weltweit in allen Produkten auf Eier aus tierquälerischer Käfighaltung zu verzichten. …

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Presseportal.de – 27.10.2020; 09:00 Uhr
www.presseportal.de/pm/55647/4…

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VGT konfrontiert Regierung zu Vollspaltenboden bei Ministerrat am Nationalfeiertag

VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN – VgT.at – Pressemitteilung vom 27.10.2020

Rückfragehinweis:
DDr. Martin Balluch, 01/929 14 98, medien@vgt.at

Demo gestern vor Bundeskanzleramt: Minister_innen Faßmann und Tanner, sowie Pressechef Fleischmann mit Fakten konfrontiert; Van der Bellen und Gewessler solidarisch.

Der Vollspaltenboden in der Schweinehaltung muss verboten und durch verpflichtende Stroheinstreu ersetzt werden. Diese Botschaft werden die Tierschützer_innen nicht müde zu verbreiten, so auch am Nationalfeiertag vor dem Bundeskanzleramt anlässlich des dort stattfindenden Ministerrats. Minister_innen Faßmann und Tanner wurde ein Flugblatt überreicht und letztere meinte, das Thema sei ihr eh bekannt. Kurz-Pressechef Fleischmann versuchte die Tierschutzbotschaft zu ignorieren. Dagegen waren Bundespräsident Van der Bellen und Umweltministerin Gewessler mit den Tierschützer_innen solidarisch.

VGT-Obmann Martin Balluch erinnert die Regierung an ihre Verantwortung: „Mit der Kopf-in-den-Sand Politik kann man sich nicht dem Faktum entziehen, dass die Haltung von Schweinen auf strohlosem Vollspaltenboden in zweifacher Hinsicht der EU-Mindestrichtlinie widerspricht (routinemäßiges Schwanzkupieren und kein physisch angenehmer Boden) und sogar eindeutig das Tierschutzgesetz konterkariert. Dort steht nämlich in § 13 (2), dass der Boden bei der Haltung von Tieren so beschaffen sein muss, dass er der Art der Tiere nach ihren physiologischen und ethologischen Bedürfnissen angemessen sein muss. Und das ist beim Vollspaltenboden eindeutig nicht der Fall. Dieser Boden ist daher eindeutig gesetzwidrig, doch wenn es um Tiere geht, scheint die ÖVP keinen Rechtsstaat mehr zu kennen. Wie lange wird sich die Regierung noch verstecken können?“

(…)

Online-Version des Artikels:
vgt.at/presse/news/2020/news20…

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Verein Gegen Tierfabriken (27.10.2020; 08:41 Uhr)
medien@vgt.at

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Regelungen für lange Tiertransporte ins Ausland erneut verschärft

Mit einem neuen Erlass für die nachgeordneten Behörden erweitert das Umweltministerium die Möglichkeiten, lange Tiertransporte auch in das EU-Ausland zu untersagen.

Bayern. Anlass sind Erkenntnisse, die darauf hindeuten, dass Tiere aus Bayern unter Umgehung der europäischen Tierschutzvorschriften über osteuropäische Mitgliedstaaten weiter in bestimmte Drittländer transportiert werden. Dazu sagte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber heute in München: „Rechtsmissbrauch ist nicht hinnehmbar. Bayerns Haltung ist klar: Tiertransporte müssen tierschutzgerecht sein. Bayern tut alles, was rechtlich möglich ist, um nicht tierschutzgerechte Transporte zu unterbinden. Mit dem neuen Erlass sollen bewusste Umgehungen des europäischen Rechts verhindert werden. Zukünftig sind Transporte innerhalb Deutschlands und der EU noch genauer zu prüfen. Sie dürfen nur noch unter engen Voraussetzungen abgefertigt werden. Außerdem erhöhen wir den Druck auf Unternehmen, denen tierschutzwidrige Transporte in entsprechende Drittländer nachgewiesen werden können.“ …

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Wochenblatt.de – 26.10.2020; 22:27 Uhr
www.wochenblatt.de/politik/reg…

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 27.10.2020
twitter.com/fellbeisser

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