Das Jenke-Experiment: Tiere lieben und Tiere essen – Wie viel Fleisch muss sein?

1 Kilo Fleisch am Tag: Was macht das mit Jenkes Körper?

Jenke von Wilmsdorff wagt sich wieder in den Bereich des Extremen. In seinem neuen Experiment will er am eigenen Leib erfahren, was ein übermäßiger Fleischkonsum mit ihm macht. Dafür isst er mindestens ein Kilogramm Fleisch am Tag. Er will wissen: Welche Auswirkungen hat das auf die Gesundheit? Welche Mengen sind ethisch und mit Blick auf die Umwelt überhaupt vertretbar?

Pro Kopf essen wir über 60 Kilo Fleisch im Jahr

Im Anschluss ernährt sich der RTL-Reporter zwei Wochen lang vegan. Wie sich auch das auf sein körperliches Wohl auswirkt, zeigt Jenke am 2. März ab 20:15 Uhr bei RTL und TVNOW in seinem neuesten Selbstversuch: “Tiere lieben und Tiere essen – Wie viel Fleisch muss sein?” …

RTL Online – 27.02.2020; 16:53 Uhr
www.rtl.de/cms/das-jenke-exper…

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Unter Protest: Tierschützer verlassen Hessens Tierschutzbeirat

Quelle: hessenschau.de/wotu

Tiertransporte, Massenhaltung, Jagd-Schonzeiten: Ein Beirat steht der Landesregierung beim Tierschutz zur Seite. Unter Protest verlassen jetzt die letzten Tierschutzorganisationen das Gremium. Ihr Groll richtet sich gegen eine Ministerin der Grünen.

Wenn der Hessische Tierschutzbeirat beim nächsten Mal zusammenkommt, werden viele Organisationen vertreten sein: der Landesjagdverband, das Institut für Tierschutz- und Versuchstierkunde der Uni Gießen, der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe. Auch der Verband forschender Arzneimittelhersteller oder auch die katholische Kirche werden mitreden. Aber wohl kein Experte einer Tierschutzorganisation.

Deren bisherige Mitglieder griffen am Donnerstag zur ultimativen Maßnahme gegen die zuständige Umweltministerin Priska Hinz (Grüne). Der Landestierschutzverband (LTVH), der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) und der Verein Tasso verließen geschlossen das Gremium, das die hessische Landesregierung in Fragen des Tierschutzes berät. …

hessenschau.de – 27.02.2020; 16:15 Uhr
www.hessenschau.de/politik/tie…

Siehe auch:

Verbände verlassen Tierschutzbeirat wegen neuer Struktur
www.sueddeutsche.de/leben/tier…

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Wolf in Thüringen: Nach Verbot des Abschuss – jetzt hoffen Tierschützer auf DAS

(aj, dpa)

Thüringen – Das war ein echter Durchbruch für die Tierschützer und Wolf-Liebhaber in Thüringen: Die Ohrdrufer Wölfin darf weiterleben! Die Freude war riesig. Vor allem aber, weil jetzt eine einmalige Chance besteht!

Aber die Uhr tickt!

Die Ohrdrufer Wölfin ist nach Einschätzung des Naturschutzbund (Nabu) inzwischen so alt, dass sie Thüringen wohl nicht mehr allzu lange Wolfswelpen bescheren kann. „Sie ist seit 2014 nachgewiesen und schon gut neun Jahre alt“, sagte Nabu-Wolfsexperte Silvester Tamás. „Die besten Tage hat sie schon gehabt, aber wir gehen davon aus, dass sie aktuell noch Nachwuchs bekommen kann.“ …

Thüringen24 – 27.02.2020; 16:12 Uhr
www.thueringen24.de/thueringen…

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Tierquäler-Urteil des Amtsgerichts Günzburg rechtskräftig: Landwirt nach PETA-Strafanzeige zu einem Jahr Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt

Pressekontakt:
Carolin von Schmude, +49 711 860591-528, CarolinVS@peta.de

Statement der Tierrechtsorganisation

Günzburg / Stuttgart, 27. Februar 2020 – Das Urteil gegen den Tierquäler aus dem Landkreis Günzburg ( www.peta.de/nach-peta-strafanz… ), gegen den PETA 2014 und 2019 erneut Strafanzeige erstattete, ist rechtskräftig: Das zuständige Amtsgericht verhängte ein Jahr Freiheitsstrafe ohne Bewährung sowie ein Tierhalte- und Tierbetreuungsverbot für eineinhalb Jahre. Strafanzeigen der Tierrechtsorganisation führten in der Vergangenheit wiederholt dazu, dass Tierquäler zu Freiheitsstrafen verurteilt wurden, teils ohne Bewährung. Dr. Edmund Haferbeck, Leiter der Rechts- und Wissenschaftsabteilung bei PETA, kommentiert:

„Wir begrüßen die nunmehr rechtskräftige Verurteilung des Rinderhalters aus dem Landkreis Günzburg. PETAs Strafanzeigen haben bereits mehrfach dazu geführt, dass Tierquäler zu Freiheitsstrafen – sogar ohne Bewährung – verurteilt wurden. So wurde 2008 ein Mann, der zehn Katzen auf grausame Weise tötete, nach einer PETA-Anzeige vom Landgericht Passau zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren ohne Bewährung verurteilt. Im Jahr zuvor verurteilte das Amtsgericht Wetzlar Jugendliche, die ein Schaf zu Tode quälten, ebenfalls zu Freiheitsstrafen ohne Bewährung. [1] PETAs Anzeigen führen regelmäßig zu Geldstrafen, Tierhalte- und Betreuungsverboten oder behördlichen Auflagen – und viele Verfahren werden nur gegen Geldbuße eingestellt. Es gibt leider nur wenige rechtskräftige Verurteilungen zu Freiheitsstrafen ohne Bewährung, dabei sind das Quälen, Misshandeln und die Vernachlässigung von Tieren keine Kavaliersdelikte. Wir sehen die Strafjustiz in der Verantwortung, den angesetzten Strafrahmen von drei Jahren Freiheitsstrafe für Tierschutzdelikte konsequent anzuwenden und von Bewährungen als Automatismen abzusehen. Denn Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei und sind häufig besonders uneinsichtig. Laut Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus haben etwa 80 bis 90 Prozent der extremen Gewalttäter im Vorfeld Tiere gequält.“

Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ ( www.peta.de/staatsanwalt ) auf. Diese dient als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter.

[1] Aktenzeichen: Kls 104 Js 15933/05 und Aktenzeichen: 1 Js 55003/06 jug.

PETA Deutschland e.V. (Pressemitteilung) (Blog) – 27.02.2020
www.peta.de/tierquaeler-urteil…

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Veganer politischer Aschermittwoch

von Eva-Marie Springer

Osterhofen/Niederbayern – Viel beachtet fand zum fünften Mal in Folge in Bayern der vegane politische Aschermittwoch statt. Organisator Johannes Kiermaier und Christian Vagedes haben ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm auf die Beine gestellt, durch das die Schauspielerin Isabella Hübner souverän moderierte.

Eröffnet wurde der Abend vom Tierschutztheater München mit einem Sketch über Urlaub auf dem Bauernhof, bei dem der Familie erstmals bewusst wurde, welche Realität sich hinter der Milch von „glücklichen Kühen“ verbirgt. Die Tierärztin, Frau Dr. Kuhtz-Böhnke von Ärzte gegen Tierversuche, referierte über die leider immer noch steigenden Tierversuche in Deutschland. Sie legte dar, dass nicht nur für Medikamente, sondern für unzählige alltäglich Konsumgüter wie etwa Mineralwasser Tierversuche gemacht werden. 90% der im Tierversuch erfolgreichen Medikamente helfen dabei beim Menschen nicht. Dennoch fördert der deutsche Staat die lobbystarke Tierversuchsindustrie mit 3 Milliarden € jährlich, die alternative „In vitro“-Forschung hingegen nur mit 20 Millionen. Dabei sind die Fortschritte der Alternativen bahnbrechend: Durch Computersimulationen mit Multiorganchips, echtem Organgewebe aus dem 3-D-Drucker oder durch aus Zellen gezüchtetem Hautgewebe und den Einsatz von MRT und CT beim Menschen direkt, kann den Patienten viel besser geholfen werden, als durch Tierversuche. Der nächste Redner, Bernd Seidemann von der Tierschutzpartei betonte, dass Tiere die gleichen Rechte und Interessen wie Kinder haben und keine Pflichten und prangerte die Massentierhaltung an. …

StadtZeitung – 27.02.2020
www.stadtzeitung.de/region/aug…

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PETA appelliert an Tierhalter, „Herbstkatzen“ jetzt kastrieren zu lassen

Pressekontakt:
Carolin von Schmude, +49 711 860591-528, CarolinVS@peta.de

Kastrationspflicht kann Überpopulation und massives Tierleid verhindern

Stuttgart, 27. Februar 2020 – Appell an Halter von Freigänger-Katzen: Im Frühling kommen die meisten deutschen Tierheime, Katzenhilfestationen und Tierschutzvereine durch abgegebene Jungkatzen an ihre Kapazitätsgrenze. Viele Einrichtungen verhängen Aufnahmestopps, weil sie überfüllt sind. Gleichzeitig wächst die Population heimatloser Katzen weiter: Rund zwei Millionen Katzen streifen durch Deutschlands Parks, Parkhäuser, Hinterhöfe und Gartenanlagen – dabei sind die domestizierten Tiere nicht für ein Leben in der Natur gerüstet. PETA appelliert nun an alle Halter von im Herbst 2019 geborenen Katzen, die Tiere in den nächsten Wochen kastrieren lassen. Die sogenannten Herbstkatzen werden geschlechtsreif und können unkastriert weiter zur Überpopulation heimatloser Tiere beitragen. Gleichzeitig fordert die Tierrechtsorganisation erneut eine flächendeckende, deutschlandweite Kastrations- und Registrierungspflicht für alle Freigänger-Katzen.

„Junge Katzen und Kater sollten spätestens mit dem Erreichen der Geschlechtsreife kastriert werden. Nur so kann verhindert werden, dass die Katzen nicht bereits schwanger sind und die Kater bereits Nachwuchs gezeugt haben“, so Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA. „Halter von Herbstkatzen sind also aufgerufen, ihre Tiere im Februar oder spätestens März kastrieren zu lassen, um ungewollten Nachwuchs und somit weiteres Tierleid zu verhindern.“ …

PETA Deutschland e.V. (Pressemitteilung) (Blog) – 27.02.2020
www.peta.de/peta-appelliert-an…

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„Stippermesse“ in Bremen: PETA übt scharfe Kritik an Messe für tierquälerischen „Freizeitsport“

Pressekontakt:
Lisa Kienzle, +49 711 860591-536, LisaKi@peta.de

Bremen / Stuttgart, 27. Februar 2020 – Sie zappeln am Haken, ringen nach Luft und versuchen zu entkommen – vergeblich: Am Sonntag findet die „Stippermesse“ in der Messe Bremen statt. PETA kritisiert die Veranstaltung scharf. Jahr für Jahr werden Millionen Fische an einem Haken aufgespießt, um sie an Land zu ziehen, wo sie oft qualvoll ersticken, erschlagen und teils noch bei Bewusstsein ausgenommen werden. Angelmessen verherrlichen den grausamen Umgang mit den sensiblen Tieren. Die Tierrechtsorganisation setzt sich für ein Ende der Fischerei ein, fordert zudem ein Verbot derartiger Veranstaltungen und ruft dazu auf, die Messe zu meiden.

„Angeln ist ein grausames ‚Hobby‘, denn genau wie Hunde, Katzen und andere Tiere können auch Fische Schmerzen empfinden“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin und Fachreferentin für Fische und Meerestiere bei PETA. „Könnten Fische ihre Schmerzen durch laute Schreie ausdrücken, würde niemand mehr behaupten, Angeln sei eine Beschäftigung, die der Entspannung und Erholung dient.“ …

PETA Deutschland e.V. (Pressemitteilung) (Blog) – 27.02.2020
www.peta.de/stippermesse-in-br…

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Eselschlachtung nach PETA-Ermittlung zu Ejiao verboten (Video)

Pressekontakt:
Carolin von Schmude, +49 711 860591-528, CarolinVS@peta.de

Kenia verbietet Tötung und Export von Eseln nach China; ausgekochte Haut der Tiere wird in China für Medizin, Kosmetika und Konditorwaren genutzt

Nairobi / Stuttgart, 27. Februar 2020 – Nachdem eine Ermittlung von PETA Asien in Schlachthöfen in Mogotio und Naivasha zeigte, dass Esel von Mitarbeitern geschlagen wurden, ordnete der Kabinettssekretär des Umweltministeriums, Peter Munya, nun die Schließung aller Eselschlachthöfe Kenias bis nächsten Monat an. PETA Asiens Aufnahmen waren in von der Regierung zugelassenen Betrieben entstanden. Die Esel werden dort getötet, um zu einer traditionellen chinesischen Medizin namens Ejiao verarbeitet zu werden. Die Ermittlungsaufnahmen sind hier ( www.peta.de/eselhaut-kenia ) zu sehen. …

PETA Deutschland e.V. (Pressemitteilung) (Blog) – 27.02.2020
www.peta.de/eselschlachtung-na…

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Die Folgen des Fleischkonsums: Tiere töten oder verzichten? RTL-Reporter Jenke macht krasses Experiment in Hamm / RTL -> 2. März 2020, 20.15 Uhr

… dies dürfte eine sehenswerte Sendung sein – so oder so:

Inhaltsbeschreibung siehe z.B.: www.ruhr24.de/promi-tv/jenke-e…

U.D.

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Übersandt von:
AK Dittmann (27.02.2020; 15:39 Uhr)
ulrich.dittmann-arbeitskreis-t…

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Wer tut so etwas?: Neun tote Katzen in Igling: Polizei tappt bei der Suche nach dem Tierquäler im Dunkeln (Video)

Jemand tötet Katzen und wirft sie von einer Brücke

Tierschützerin Andrea Mittermeir ist entsetzt: In dem bayrischen Ort Igling (67 Kilometer westlich von München) tötet jemand offenbar systematisch Katzen. Ein Lkw-Fahrer entdeckte mehrere Kadaver auf dem Mittelstreifen der Bundesstraße B17 und informierte ihren Verein “Katzentatzen”. Die Tiere wurden umgebracht und von einer Brücke heruntergeworfen ( www.rtl.de/cms/landsberg-am-le… ). An einem Baggersee in der Nähe tauchten außerdem rund 20 tote Tauben auf. Wer der Tierquäler ist, der hinter den Taten steckt, ist unklar. Im Video erklärt Psychologe Dirk Baumeier, wie ein Mensch tickt, der so etwas tut. …

RTL Online – 27.02.2020; 12:05 Uhr
www.rtl.de/cms/neun-getoetete-…

Siehe auch:

Tote Katzen in Igling: Polizei sucht weiter nach dem Täter (Video)
www.br.de/nachrichten/bayern/u…

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Mo., 02.03.20:15 Uhr: Das Jenke-Experiment: “Tiere lieben und Tiere essen – Wie viel Fleisch muss sein?” – “Wir essen definitiv zu viel und zu schlechtes Fleisch, da sind sich die Experten einig”

Mediengruppe RTL Deutschland

Pressekontakt:
Heike Speda
Unternehmenskommunikation Mediengruppe RTL Deutschland
RTL-Kommunikation
Telefon: +49 221 456 74221
Fax: 0221 / 456 74290
heike.speda@mediengruppe-rtl.d…

Köln (ots) – Ist Fleischkonsum in großen Mengen ethisch noch vertretbar? Was macht das mit Gesundheit und Umwelt? Laut Zahlen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung lag der Fleischverzehr im vergangenen Jahr statistisch bei 60,1 kg pro Kopf. In seinem neuen Experiment will Jenke von Wilmsdorff am eigenen Leib erfahren, was ein übermäßiger Fleischkonsum mit ihm macht. Zwei Wochen lang isst der Journalist fast ausschließlich Fleisch, danach ernährt er sich 14 Tage lang vegan, immer flankiert von Leistungstests. Die persönliche Begleitung eines Mastschweins stellt Jenke schließlich vor ein Dilemma: Kann er die Sau Elsa sterben lassen?

Jenke von Wilmsdorff im Interview: …

Presseportal.de (Pressemitteilung) – 27.02.2020; 10:53 Uhr
www.presseportal.de/pm/72183/4…

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VGT zum „Jagdübereinkommen“ Nationalpark Hohe Tauern: wo bleibt der Tierschutz?

VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN – VGT.at – Pressemitteilung vom 27.02.2020

Rückfragen & Kontakt:
VGT – Verein gegen Tierfabriken
DDr. Martin Balluch, Kampagnenleitung
Tel.: 01 929 14 98
medien@vgt.at
vgt.at

Der Nationalpark Hohe Tauern – ein Naturjuwel wie aus dem Bilderbuch. Doch die “picture perfect”-Idylle trügt: die großen Beutegreifer Bär, Luchs, Wolf sowie Goldschakal und Fischotter sollen hier keinen Lebensraum mehr haben.

Große Beutegreifer – als „Großraubwild“ bezeichnet – sollen im Nationalpark (!) Hohe Tauern nicht erhalten werden; Beirat mit Jagdüberhang ohne Natur- oder Tierschutz entscheidet!

Ist es kein Aprilscherz, muss es ein verspäteter Faschingsscherz sein! Die Hohe Politik in Kärnten ist mit dem Landesjägermeister ein sogenanntes „Jagdübereinkommen“ zum Nationalpark Hohe Tauern eingegangen, das nicht nur die Nationalparkidee mit Füßen tritt, sondern auch jede Beteiligung von Natur- und Tierschutzverbänden am Wildtiermanagement ausschließt. In diesem Papier steht allen Ernstes, dass die Großen Beutegreifer Bär, Luchs und Wolf sowie Goldschakal und Fischotter im Nationalpark nicht erhalten werden sollen. In einem Nationalpark! Und damit wird auch implizit keine Forschung mehr an diesen Tierarten möglich sein. Zusätzlich wird durch das „Jagdübereinkommen“ ein Beirat eingerichtet, der aus 5 Jäger_innen, 3 Grundbesitzer_innen, 2 Vertreter_innen der Nationalparkverwaltung und 1 Vertreter_in der Landesforstdirektion besteht und über Maßnahmen des Wildtiermanagements entscheiden soll. Tier- oder Umweltschützer_innen, wie z.B. Vertreter_innen des Naturschutzbundes und des WWF, wie in einem ähnlichen Gremium des Nationalparks Kalkalpen, oder der VGT beim Wildtiermanagement des Lainzer Tiergartens, sucht man vergeblich.

Der bekannte Biologe Univ.-Prof. Dr. Kurt Kotrschal kommentiert das in seinem Blog so: Das neue Jagdübereinkommen widerspricht dem Nationalparkgesetz und nicht zuletzt verstößt dieses irre Übereinkommen auch eklatant gegen die für Österreich gültige EU-Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie.“ Und Kotrschal weiter: „Das Wording des Übereinkommens entlarvt: Die ökologisch wertvollen Beutegreifer Wolf, Bär, Luchs, Schakal und Otter werden als ‚Räuber‘ (!) bezeichnet, und als ‚Wild‘, womit die Jägerschaft patzig ihr Verfügungsmonopol markiert.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch mahnt die Einbeziehung von Tierschutzverbänden ein: „Tierschutz ist auch Wildtierschutz. Wolf, Bär, Luchs, Goldschakal und Fischotter haben ein Existenzrecht, ihre Interessen müssen genauso vertreten werden, wie jene der sogenannten Nutz- und Haustiere. Und es liegt im Interesse der gesamten Wildtierpopulationen des Nationalparks, dass es ein funktionierendes Ökosystem gibt, in das möglichst wenig jagdlich eingegriffen wird. Bereits wissenschaftlich bestätigt ist weiters, dass Hirsch und Reh bei der Präsenz von Großen Beutegreifern weniger unter Angst leiden, als wenn sie von Menschen bejagt werden. Und menschliche Jäger_innen schießen nach anderen Kriterien, sodass unter Wolf und Luchs die Wildtierpopulationen deutlich gesünder sind. Auch Wildtierpopulationen wollen unabhängig von menschlichen Wertekategorien ihr Leben selbst gestalten. Die Interessen sämtlicher Wildtiere stehen also dem Inhalt dieses ‚Jagdübereinkommens‘ diametral entgegen. Es muss daher ehebaldigst wieder aufgelöst werden!“

(…)

Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:
vgt.at/presse/news/2020/news20…

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Verein Gegen Tierfabriken (27.02.2020; 10:21 Uhr)
medien@vgt.at

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Die ersten Feldhasen sind da: VIER PFOTEN gibt Tipps, worauf man bei den scheuen Wildtieren achten sollte

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 27.02.2020

Hamburg, 27. Februar 2020 – Ein kleiner Feldhase, allein und verlassen am Wegesrand? In der Regel kein Grund zur Sorge, denn meist ist die Mutter nicht weit. VIER PFOTEN gibt Tipps, worauf Spaziergänger beim Fund von jungen Wildtieren achten sollten.

Bereits ab Januar bringen Feldhasen ihre Jungen in flachen Erdmulden, sogenannten Sassen, zur Welt. Die kleinen Hasen sind bei ihrer Geburt schon komplett behaart und haben die Augen offen, trotzdem sind sie sehr verletzlich. Viele Jungtiere fallen Füchsen oder Greifvögeln zum Opfer, erfrieren bei extremen Minusgraden oder sterben bei Stürmen.

Hunde anleinen und Unglücke vermeiden

Auch Katzen und Hunde, die auf ihren Streifzügen oder beim Gassigehen wildern, können ihnen gefährlich werden. Aus Rücksicht auf die hilflosen Hasenkinder sollten Hundehalter deshalb bei Wald- und Wiesenspaziergängen ihren Hund unbedingt anleinen. „Auch ein Hund, der nicht besonders jagdtriebig ist, kann beim Streunern zufällig über ein Nest stolpern. Damit es gar nicht erst zu einem tragischen Zwischenfall kommt, sollten Hund und Halter auf den Wegen bleiben“, so Christian Erdmann, Geschäftsführer der Wildtierstation Hamburg/Schleswig-Holstein und Wildtierexperte bei VIER PFOTEN.

Allein, aber nicht verlassen

Die jungen Feldhasen werden noch 33 Tage nach der Geburt von ihrer Mutter gesäugt. Weil die Häsin selbst Futter finden muss, verlässt sie ihren Nachwuchs regelmäßig, kehrt aber immer wieder zurück. „Feldhasen sind echte Feinschmecker und ernähren sich von Wildkräutern und Gräsern. Weil sie längst nicht mehr überall die Auswahl finden, die sie brauchen, müssen die Häsinnen immer weitere Strecken bei der Futtersuche zurücklegen“, weiß Wildtierexperte Erdmann. „Während die Häsin auf Nahrungssuche ist, sind ihre Kleinen zwar allein, aber nicht verlassen. Ihre Mutter kehrt immer wieder zurück.“

Feldhasen sind Nestflüchter, sie bleiben also nicht permanent in ihrer Sasse sitzen, sondern erkunden schon nach zwei bis drei Tagen die Welt um sich herum. Bei Gefahr drücken sich die scheuen Tierkinder fest an den Boden. „Wer einen jungen Hasen findet, sollte möglichst einen Bogen um ihn machen. Menschen werden als Bedrohung wahrgenommen und können die Tiere durch ihre Gegenwart in Todesangst versetzen“, so Erdmann.

Gesunde Tiere in Ruhe lassen

Die meisten Junghasen sind weder verwaist noch krank, weshalb man sie nicht unnötig stören und in Panik versetzen sollte. Entdeckt man jedoch ein junges Tier direkt am Straßenrand oder einer anderen Gefahrenzone, kann man es vorsichtig aufnehmen und etwa 30 Meter vom Fundort wieder aussetzen. „Auch nach dem Umsetzen wird die Häsin ihr Junges wiederfinden und annehmen. Ihr Muttertrieb ist stärker als die Furcht vor dem menschlichen Geruch. Trotzdem sollte man ohne triftigen Grund niemals ein Wildtier anfassen“, erklärt der Wildtierexperte.

Verletzte Hasenjunge sollten vorsichtig aufgelesen und in einen Karton (mit Luftlöchern!) zur nächsten Wildtierstation gebracht werden. Die Aufzucht und Auswilderung von jungen Wildtieren muss immer Experten überlassen werden. „Wenn der kleine Hase nicht verletzt oder in Gefahr ist, darf man ihn auf keinen Fall mitnehmen. Dadurch macht man sich der Wilddieberei schuldig. Dazu ist es verboten, ohne Genehmigung Wildtiere bei sich aufzunehmen“, warnt Wildtierexperte Erdmann.

VIER PFOTEN unterstützt die Wildtierstation Hamburg

VIER PFOTEN fördert die Wildtierstation Hamburg mit jährlich 100.000 Euro. Pro Jahr werden dort mehr als 1.500 hilflose Jungvögel, Eichhörnchen, Hasen und andere Wildtiere fachkundig betreut, aufgezogen, medizinisch versorgt und wieder ausgewildert.

Weitere Ratgeber zu Wildtieren finden Sie unter:
www.vier-pfoten.de/unseregesch…

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Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

Die ersten Feldhasen sind da: VIER PFOTEN gibt Tipps, worauf man bei den scheuen Wildtieren achten sollte

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Susanne von Pölnitz (27.02.2020; 09:14 Uhr)
Susanne.von.poelnitz@vier-pfot…

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Bremer Grüne wollen Hochschulgesetz ändern: Tiere sollen nicht mehr für die Lehre sterben

Von Timo Thalmann

Die Zahl der an der Uni Bremen für Studienzwecke getöteten Tiere hat sich in den zurückliegenden acht Jahren halbiert. Die Grünen wollen aber, dass alle Tierversuche in der Lehre beendet werden.

Versuche mit Labormäusen sind fester Bestandteil eines Biologiestudiums und nach Ansicht der Universität bislang auch nicht vollständig zu ersetzen. (Jan-Peter Kasper/dpa)

Es geht um 25 Mäuse, 33 Ratten und 23 Krallenfrösche. Diese insgesamt 81 Wirbeltiere haben 2018 im Dienst der wissenschaftlichen Ausbildung an der Bremer Universität ihr Leben in gelassen. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion hervor ( www.weser-kurier.de/bremen/bre… ). Diese wollte erfahren, wie hoch der „Tierverbrauch“ an den Hochschulen im Lande Bremen ist. …

WESER-KURIER – 27.02.2020
www.weser-kurier.de/bremen/bre…

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Überfischte Meere: Illegal im Netz

Von Roland Knauer

Jährlich werden acht bis 14 Millionen Tonnen Fisch illegal aus dem Meer geholt. Das hat Folgen, auch für Delfine.

Weil sie ihre Fänge ( www.tagesspiegel.de/themen/rep… ) nicht in den Ländern registrieren lassen, in deren Gewässern sie ihre Netze auswerfen, operieren viele industrielle Fischerei-Fangflotten kriminell. Diese Aussage treffen Rashid Sumaila und Daniel Pauly von der University of British Columbia in Vancouver gemeinsam mit Kollegen in der renommierten Wissenschaftszeitschrift Science Advances.

Insgesamt werden jährlich etwa 7,7 bis 14 Millionen Tonnen Fisch ohne Wissen der zuständigen Behörden aus dem Meer geholt, schätzen die Forscher. „Diese Menge kommt zu den rund 90 Millionen Tonnen legaler und berichteter Fänge im Jahr dazu“, sagt die Fischerei-Expertin Catherine Zucco von der Naturschutzorganisation WWF in Hamburg. …

Tagesspiegel – 26.02.2020; 20:44 Uhr
www.tagesspiegel.de/gesellscha…

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 27.02.2020
twitter.com/fellbeisser

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