Tierversuche in den Bundesländern: Fact Sheet-Sammlung

Versuchstierzahlen – kein Buch mit sieben Siegeln. Die Initiative Tierversuche verstehen hat nun erstmals in einer Fact Sheet-Sammlung Details und Besonderheiten zu Tierversuchen in den einzelnen Bundesländern übersichtlich aufgeschlüsselt. Die Anzahl der Versuchstiere, die eingesetzten Tierarten sowie Forschungszwecke unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland erheblich. Hintergründe und Trends werden so transparent und deutlicher erkennbar als bei Vergleichen von Jahr zu Jahr.

Die Fact Sheet-Sammlung wird nach künftigen Veröffentlichungen der Versuchstierstatistik durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) jährlich von Tierversuche verstehen aktualisiert. …

Tierversuche verstehen – 26.03.2020
www.tierversuche-verstehen.de/…

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Menschenaffen vor Corona-Ansteckung schützen: PETA fordert Umsetzung strenger Hygienemaßnahmen im Stralsunder Zoo

Pressekontakt:
Valeria Goller, +49 711 860591-521, ValeriaG@peta.de

Stralsund / Stuttgart, 26. März 2020 – Sicherheit muss Vorrang haben: Deutschlandweit werden Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, doch auch Zoos sind von Gefahren durch das neuartige Virus betroffen. Viele haben bereits vor dem offiziellen Erlass durch die Landesregierungen für Besucher geschlossen. Da davon auszugehen ist, dass sich auch Menschenaffen mit dem Virus infizieren können, fordert PETA den Zoo und die Stadt Stralsund auf, der Sicherheit der Menschenaffen höchste Priorität einzuräumen und auch hinter den Kulissen strenge Hygienemaßnahmen durchzusetzen, wie etwa das verpflichtende Tragen von Schutzmasken und das Desinfizieren der Schuhe. Im regulären Betrieb haben Tierpfleger häufig ohne Atemschutzmasken oder ausreichende Desinfektionsmaßnahmen Kontakt zu den Tieren. In den vergangenen Jahren sind bereits mehrfach Menschenaffen in Zoos an Infektionskrankheiten gestorben. Die Tierrechtsorganisation setzt sich grundsätzlich für einen Zuchtstopp und somit ein Auslaufen der Menschenaffenhaltung in Gefangenschaft ein.

„Menschenaffen sind genetisch bis zu 98,7 Prozent mit uns identisch, daher liegt eine Ansteckungsgefahr im Bereich des Möglichen. Viele Menschen können sich durch die Quarantänemaßnahmen aufgrund des Coronavirus nun auch vorstellen, was es bedeutet, wochenlang eingesperrt zu sein. Dies ist der Alltag von etwa 450 Menschenaffen, die derzeit noch in deutschen Zoos ein Leben lang eingesperrt sind“, so Biologin Dr. Yvonne Würz, PETAs Fachreferentin für Tiere in der Unterhaltungsbranche. „Wir appellieren an den Zoo und die Stadt Stralsund, verantwortungsvoll zu handeln und auch den Schutz unserer nächsten Verwandten sicherzustellen.“ …

PETA Deutschland e.V. (Pressemitteilung) (Blog) – 26.03.2020
www.peta.de/stralsunder-zoo-so…

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VIER PFOTEN Ratgeber: Lebensretter für die Schafe

Jetzt steigt für die Tiere die Gefahr der tödlichen Rückenlage

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 26.03.2020

Hamburg, 26. März 2020 – Zum Frühlingsanfang steigt für Schafe die Gefahr, bei der Beseitigung ihrer Fellparasiten zu sterben. Denn zur Abwehr juckender Schmarotzer wälzen sich die Tiere auf dem Rücken, kommen danach oft nicht mehr allein auf die Beine und können innerhalb kürzester Zeit qualvoll an Blähungen verenden. „Jeder kann zum Lebensretter werden und die Tiere mit einem kleinen Schubs wiederaufrichten“, sagt Ina Müller-Arnke, Agraringenieurin und Nutztierexpertin bei VIER PFOTEN, und gibt Tipps, wie man den sogenannten „Rückenliegern“ helfen kann.

„Viele Schafe sind im Frühjahr tragend und dadurch auch schwerer als sonst. Hinzu kommt, dass die Tiere erst nach der ,Schafskälte` Anfang Juni geschoren und von ihrer schweren Wolle befreit werden. Das dicke Fell kann für die Tiere zur Last werden, wenn die Wolle nass wird. Zudem können sich juckende Parasiten einnisten. Um die lästigen Plagegeister loszuwerden, wälzen sich die Schafe im Gras“, so Ina Müller-Arnke.

Augen auf beim Spaziergang

VIER PFOTEN bittet alle Passanten, im Frühjahr besonders aufmerksam zu sein. Denn ihr Körperbau macht Schafen beim Versuch des Aufstehens oft einen Strich durch die Rechnung. Verstärkend wirkt dabei, dass bei trächtigen Muttertieren der Nachwuchs im Bauch nach unten drückt. Schaffen es die Tiere nicht innerhalb kürzester Zeit aufzustehen, drohen gefährliche Blähungen – die Schafe können innerlich platzen.

Erste Hilfe beim Schaf – so geht‘s

„Nähern Sie sich ruhig dem auf dem Rücken liegenden Schaf und reden Sie beruhigend auf das Tier ein. Da Schafe Fluchttiere sind, werden diese Sie niemals attackieren. Fassen Sie mit beiden Händen in die Wolle auf Höhe der Rippen und drehen Sie das Schaf mit einem beherzten Schubs wieder in die Bauchlage. Das Tier wird versuchen, sobald es in Bauchlage kommt, aufzustehen und wegzulaufen. Es kann allerdings vorkommen, dass das Schaf nach dem rettenden Schubs noch wackelig auf den Beinen ist und sofort wieder umfällt. In diesem Fall braucht es erneut Ihre Hilfe. Versuchen Sie, das Tier noch etwa eine Minute lang zu halten, wenn Sie es das zweite Mal in Bauchlage gedreht haben. Wer sich nicht selbst traut, kann auch einen benachbarten Bauern um Hilfe bitten oder die Polizei rufen. Jedoch ist jede Sekunde kostbar“, so die Agraringenieurin.

Hilfe ist von Schäfern erwünscht

„Helfen ist erlaubt, Schäfer zählen sogar auf aufmerksame Passanten und rufen dazu auf, ihre Schafe zu schubsen und so Muttertiere und ihre ungeborenen Lämmer vor dem sicheren Tod zu bewahren. Denn leider können die Hirten nicht immer überall selbst vor Ort sein. Doch ist ein Schaf erst einmal in Rückenlage, geht es meist um Sekunden, in denen man das Leben der Tiere retten kann. Falsch machen kann man nicht viel“, erklärt die VIER PFOTEN Nutztierexpertin.

Überzüchtung verstärkt das Problem

Das Problem des hohen Gewichts und der damit verbundenen Probleme beim Aufstehen ist auch das Resultat jahrelanger Überzüchtung, die auf immer höhere Fleisch- und Woll-Erträge abzielt. Die meisten Schafrassen müssen deshalb einmal im Jahr geschoren werden. Es gibt auch alte Schafrassen, bei denen eine solche Schur nicht notwendig ist, diese werden jedoch von Berufsschäfern aufgrund geringer Fleisch- und Wollerträge eher selten gehalten.

Weitere Informationen zu Schafen finden Sie hier:
www.vier-pfoten.de/kampagnen-t…

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Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

VIER PFOTEN Ratgeber: Lebensretter für die Schafe

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Oliver Windhorst (26.03.2020; 11:33 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

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Corona: Tierschutzorganisationen erhalten prominente Unterstützung aus dem EU-Parlament

VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN – VgT.at – Pressemitteilung vom 26.03.2020

Ansteckungsgefahr bei Tiertransporten wird zum Thema

In einem gemeinsamen Brief ( vgt.at/presse/news/2020/bilder… ) wandten sich der VGT und 35 weitere Tierschutzorganisationen vergangene Woche an die EU-Kommission. Die NGOs kritisieren die Weiterführung der Tiertransporte trotz erschwerter Passierbarkeit der Grenzen und verlängerter Wartezeiten. Ein weiteres Schreiben des VGT erging an das österr. Tierschutzministerium.

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Online-Version des Artikels:
vgt.at/presse/news/2020/news20…

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Verein Gegen Tierfabriken (26.03.2020; 10:11 Uhr)
medien@vgt.at

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Pandemien und Massentierhaltung: Lehren aus der Corona-Krise ziehen

Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

Angesichts des aktuellen SARS-CoV-2-Ausbruchs appelliert die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt ( albert-schweitzer-stiftung.de/ ) an Entscheider in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, den Zusammenhang zwischen Epi- oder Pandemien und dem Konsum von Tierprodukten stärker in den Fokus zu rücken. In der Debatte um langfristige Schutzmaßnahmen vor neuen Erregern müssen Massentierhaltung als Ursache sowie die Förderung pflanzlicher Alternativen als Lösungsansatz thematisiert werden.

Dazu erklärt Mahi Klosterhalfen, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung: “Die aktuelle Covid-19-Situation ist ein weiteres Mahnmal dafür, unseren Umgang mit Tieren zu verändern. Es wird immer klarer, dass die intensive Nutzung von Tieren die Gefahren für die Entstehung von Pandemien erhöht. Zudem bedroht sie nach wie vor die Wirksamkeit von Antibiotika, was in Zukunft zu weiteren ernsthaften Gesundheitskrisen führen kann.” …

vegconomist – das vegane Wirtschaftsmagazin – 26.03.2020
vegconomist.de/gesundheit/pand…

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Krisenprävention und Tierschutz: VIER PFOTEN fordert Importverbot für Wildtiere

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 26.03.2020

Hamburg, 26. März 2020 – Um zukünftigen Pandemien vorzubeugen, fordert VIER PFOTEN die Bundesregierung auf, ein Importverbot für Wildtiere einzuführen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Ursache der weltweiten Coronavirus-Pandemie einen tierischen Ursprung hat und mutmaßlich auf asiatischen Wildtiermärkten entstanden ist.

Rüdiger Jürgensen, Geschäftsführer bei VIER PFOTEN Deutschland: „Die Corona-Krise führt uns auf tragische Weise vor Augen, welche Konsequenzen der Handel von Tieren für uns alle haben kann. Es war nur eine Frage der Zeit, bis eine Übertragung von Viren vom Tier auf den Menschen eine globale Krise auslöst. Umso dringender sollten wir jetzt aus diesem Fehler lernen: Wir dürfen Wildtieren nicht weiter ihren Lebensraum nehmen, sie unter tierschutzwidrigen Bedingungen fangen, einpferchen und verkaufen. Zum Wohl von Menschen und Tieren muss Deutschland den Handel mit Wildtieren verbieten.“

Wildtierhandel in Deutschland

Deutschland importiert jedes Jahr zu Hunderttausenden Wildtiere aus aller Welt für den europäischen Heimtiermarkt. Darunter befinden sich auch zahlreiche Wildfänge aus Asien, Afrika und Südamerika. Regionen, die aufgrund der dort vorherrschenden tierschutzwidrigen Fang- und Handelsbedingungen die Übertragung von Zoonosen begünstigen. Unterschiedliche Spezies werden auf engstem Raum unter grausamen Bedingungen gehalten und transportiert. In diesem leidvollen Klima entstehen neue Krankheiten, die auch den Menschen gefährlich werden können.

Tier- und Artenschutzverbände fordern Politik zum Handeln auf

Anlässlich der aktuellen Corona-Krise und der offensichtlichen Gefahren durch den Import von Wildtieren hat VIER PFOTEN gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Deutschen Naturschutzrings einen Brief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier verfasst. Das vollständige Schreiben finden Sie im Anhang.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.vier-pfoten.de/kampagnen-t…

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Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

Krisenprävention und Tierschutz: VIER PFOTEN fordert Importverbot für Wildtiere

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Susanne von Pönitz (26.03.2020; 07:37 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

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Delfinarien: alles nur Tierquälerei?

Benita Hinz

Haben Delfinarien wirklich eine Berechtigung und einen Bildungsauftrag? Oder ist es einfach ein Millionengeschäft? Ein kritischer Blick auf das Streitthema Delfinarien.

Sie sind die Goldesel der Meere: Kleinwale wie Delfine und Orcas werden unter grausamen Umständen gefangen und unter unwürdigen Bedingungen gehalten, um Touristen in Delfinarien zu bespaßen. Der Geldbeutel wird dafür weit geöffnet, die Augen jedoch angesichts des qualvollen Leids der Tiere umso fester verschlossen. …

TAUCHEN – 25.03.2020; 17:47 Uhr

Delfinarien: alles nur Tierquälerei?

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 26.03.2020
twitter.com/fellbeisser

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