PETA deckt illegalen Welpenhandel mit Pitbull auf und erstattet Strafanzeige gegen Händler und Verkäufer in Frankfurt und Stuttgart

Pressekontakt:
Valeria Goller, +49 711 860591-521, ValeriaG@peta.de

Frankfurt / Stuttgart, 23. November 2020 – Vergangene Woche stieß PETA über das Kleinanzeigen-Portal „Deine Tierwelt“ auf eine Anzeige, über die ein Pitbull-Welpe wegen einer angeblichen Allergie für 1.500 Euro verkauft werden sollte. Die Organisation recherchierte und half der Stuttgarter Polizei mit als Kaufinteressenten getarnten Mitarbeitern, den Verkäufer zu überprüfen. Die Beamten griffen vor Ort ein: Es stellte sich heraus, dass der gerade einmal zehn Wochen alte Welpe der Qualzuchtfarbe „Blueline“ von einem Händler aus Frankfurt stammt und dort weder geimpft noch gechipt wurde. „Blueline-Hunde“ leiden durch ein spezielles Gen oft lebenslang an Fellverlust, Juckreiz und Ekzemen. Der Welpe war vermutlich stark von Würmern befallen, wie es bei Junghunden aus dem illegalen Handel oft der Fall ist. Da sich der Händler aus Frankfurt und der Verkäufer aus Stuttgart mit dem Verkauf des Welpen strafbar machten, erstattete PETA bei den Staatsanwaltschaften Stuttgart und Frankfurt Strafanzeige gegen die Verantwortlichen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat bereits ein Strafermittlungsverfahren eingeleitet (Aktenzeichen: 172 UJs 10897/20).

„Der illegale Handel mit Welpen ist ein Multi-Millionen-Geschäft. Über 46.000 Hunde werden jeden Monat innerhalb der EU gehandelt, ein Großteil von ihnen ist nicht registriert. Auch dieser Welpe hätte aufgrund unserer Gesetzeslage niemals importiert werden dürfen“, so Jana Hoger, PETAs Fachreferentin für tierische Mitbewohner. „Obwohl die Verkäufer die Herkunft des Welpen nicht nachweisen konnten, haben die Stuttgarter Behörden ihn leider nicht beschlagnahmt, sodass er nun möglicherweise in den nächsten dubiosen Kreisen verschwindet. Dabei ist es wichtig, geltende Gesetze zum Anlass zu nehmen, um im illegalen Tierhandel durchzugreifen. Hunde sind unsere Freunde, keine leblose Ware.“ …

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PETA Deutschland e.V. – 23.11.2020
www.peta.de/peta-deckt-illegal…

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Der PETA-Podcast | Folge 19: PETA helps Romania (Video)

Viele wissen, dass es sogenannten Straßenhunden in Rumänien ( www.peta.de/rumaenien-strassen… ) schlecht geht. Was aber können Sie tun, außer Petitionen zu unterschreiben? Unser karitatives Programm PETA helps Romania setzt auf drei Säulen, um den dort leidenden Hunden ohne Zuhause zu helfen: 1. Kastration, 2. Lobbyarbeit und 3. Aufklärung, insbesondere bei Kindern. Wir sprechen mit den Verantwortlichen Jana Hoger und Sylvie Bunz über das einzigartige Tierschutzprojekt PETA helps Romania ( www.peta.de/peta-helps-romania ). …

PETA Deutschland e.V. – 23.11.2020
www.peta.de/peta-podcast-folge…

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Kritik an Tierversuchen für Corona – Menschen für Tierrechte fordert Alternative Forschungsmethoden

Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e.V. – Pressemitteilung vom 23.11.2020

Laut Presseartikeln wurde der Corona-Impfstoff an Mäusen, Ratten und Rhesusaffen getestet. Die Organisation Menschen für Tierrechte sieht diese Versuche als unethisch und ineffektiv an und fordert einen Umstieg auf tierfreie Forschungsmethoden.

“Tierversuche an Mäusen, Ratten und Rhesusaffen sind nicht nur grausam, sondern auch überflüssig, da sie schlecht auf den Menschen übertragbar sind”, so Julia Thielert von Menschen für Tierrechte in Baden-Württemberg. “Ein weiterer trauriger Fakt ist, dass 95 Prozent der an Tieren als wirksam getesteten Medikamente, beim Menschen versagen. Die Effektivität von Tierversuchen ist also unheimlich gering.”
Der zurzeit untersuchte Corona-Impfstoff wurde zuerst an Ratten und Mäusen und später an Rhesusaffen getestet. Die Tiere leben in diesen Einrichtungen meist unter erbärmlichen Bedingungen, die nicht ansatzweise ihre natürlichen Bedürfnisse erfüllen. Außerdem sind sie stressvollen und häufig auch schmerzvollen Eingriffen ausgesetzt und werden nach Beendigung der Versuche meist getötet, wenn sie denn überhaupt bis dahin überleben.
Mäuse und Ratten infizieren sich gar nicht mit Corona, sie müssen genmanipuliert werden oder ihnen wird der Erreger künstlich eingepflanzt. Ein aufwendiger und zeitfressender Prozess. Bereits nach dieser Phase wurden Tests an Menschen durchgeführt.

Tests an Spezies, die sich von Natur aus nicht mal mit dem Virus infizieren, sind also die einzige Möglichkeit, die wir im 21. Jahrhundert haben? Die Antwort ist ein klares Nein. Schon lange gibt es 3-D Modelle von menschlichen Lungen, die für die Erforschung eines Impfstoffes äußerst sinnvoll wären. Diese Modelle sind humanbasiert und damit deutlich verlässlicher als Mäuse und Ratten. Tierversuche sind langsam und kostenintensiv.
Alternative und modernere Methoden könnten überdies schon deutlich ausgebauter sein, wenn nicht 99 Prozent der staatlichen Förderung in die Tierversuchsforschung gehen würden und nur ein Prozent in die Finanzierung der 3-R Forschung (welche für Reduktion (reduction), Ersatz (replacement) und Verbesserung (refinement) von Tierversuchen steht).
Und obwohl nur so ein geringer Prozentsatz in die tierversuchsfreien Forschungsmethoden fließt, wurden bedeutende Entdeckungen zu Corona in diesem Forschungsbereich gemacht. So zum Beispiel, dass das Virus Auswirkungen auf das Gehirn von Menschen hat. Auch das Spenden von Convalescent Plasma von Menschen, die nach einer Corona-Infektion genesen sind, ist eine Heilungsmethode, an der weiter geforscht wird und die ohne Tierversuche auskommt.
Dass Tierversuche bei der Findung eines Impfstoffes unerlässlich waren und sind, kann wissenschaftlich so also nicht bestätigt werden. Sie sind vielleicht unerlässlich, weil veraltete Gesetze diese vorschreiben. Hätte man mehr Gelder in Alternativmethoden investiert, hätten wir vielleicht schon längst eine Heilmethode oder einen Impfstoff gefunden. Rhesusaffen sind auf dem Markt mittlerweile auch knapp geworden, Lieferengpässe gibt es bei Modellen nicht, da diese häufig wiederverwendet werden können. Schnelleres und effektiveres Arbeiten wäre hier möglich. Stattdessen fließen 99 Prozent an finanziellen Mitteln in eine Forschung mit 95 prozentiger Fehlerquote, die dazu noch viel Leid und Tod für unzählige Lebewesen bedeutet. Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg fordert, endlich mehr staatliche Gelder in alternative Forschungsmethoden zu investieren.

Pressekontakt:

Julia Thielert
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e.V.

Bürozeiten:
Mo – Fr von 9:00 – 14:00 Uhr
Tel.: 0175/ 119 73 06

Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit 1983 für die Rechte der Tiere einsetzt. Durch Öffentlichkeitsarbeit macht der Verein Tierleid für die Bevölkerung sichtbar und zeigt Alternativen auf. Seit 2016 sind die Menschen für Tierrechte einer der drei anerkannten Verbände für das TierschutzMitwirkungs- und Verbandsklagerecht in Baden-Württemberg.

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presse@tierrechte-bw.de (23.11.2020; 14:56 Uhr)

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Deutsche ‘Milch’kühe in marokkanischen Schlachthäusern – Animals’ Angels deckt auf

Animals’ Angels
www.presseportal.de/nr/107198

Frankfurt am Main (ots) – Die Tierschutzorganisation Animals’ Angels verfolgt seit Jahren die Exportwege der deutschen ‘Milch’kühe in Länder außerhalb der EU. Sie werden als ‘Zucht’tiere über tausende Kilometer bis nach Zentralasien, Nordafrika und in den Nahen Osten transportiert. In Ländern ohne Tierschutzgarantien finden sich diese Tiere oftmals unter katastrophalen Bedingungen auf Tiermärkten und Schlachthäusern wieder. Animals’ Angels zeigt auf, was mit den Tieren, die zum Zuchtaufbau bestimmt sind, geschieht. Sie fordert von der EU und Deutschland: Stoppt den Export von Tieren in Nicht-EU-Länder! …

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Presseportal.de – 23.11.2020; 12:28 Uhr
www.presseportal.de/pm/107198/…

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Macht Euch die Tiere untertan? – Von der Domestikation zur Massenproduktion

Von: Volker Eklkofer / Sendung: Silke Wolfrum

Mit der Domestikation von Tieren vollzieht der Mensch vor etwa 11.000 Jahren einen entscheidenden Entwicklungsschritt: Er erhebt sich zum Herrscher über die Natur. Gewalt und Nähe prägen seither eine wechselseitige Beziehung. …

www.br.de/radio/bayern2/sendun…

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Gesendet: 23.11.2020 um 08:58
Von: s.forge@posteo.de

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Übersandt von:
Martina Patterson (23.11.2020; 10:25 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Ausbringung von Gülle auf der Alm übersäuert den Boden: Anzeige

VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN – VgT.at – Pressemitteilung vom 22.11.2020

Rückfragehinweis
DDr. Martin Balluch, 01/929 14 98, medien@vgt.at

VGT liegt Beweis vor, dass ein Landwirt die Gülle aus dem Tal auf 2000 m Höhe auf einer Almfläche mit steilen Hängen ausgebracht hat – Anzeige nach WRG erstattet

Etwa 20 % der Fläche Österreichs werden als Almen für ca. 10 % der Milchkühe des Landes genutzt. Doch die Übernutzung des sensiblen hochalpinen Bodens insbesondere durch Ausbringung von Dünger aus dem Tal, führt zu einer Übersäuerung. Kriechbaum et al.1krisitieren, dass zunehmend auf Almen Gülle ausgebracht werde, oft mit modernen Geräten auf den Zubringerstraßen, die mit Hochdruck den Kot 60 m weit auf große Flächen und steile Hanglagen verspritzen. Der Einsatz von Kraftfutter bei Milchkühen führt so zu einer völligen Überdüngung.

Dem VGT liegen nun Foto- und Filmaufnahmen von so einer Ausbringung von Gülle aus dem Tal auf einer Alm vor. Auf 2000 m Seehöhe wird hier die Gülle direkt in Steilhänge gespritzt. Der VGT hat nach dem Wasserrechtsgesetz und anderen Gesetzesmaterien Anzeige erstattet. Diese Anzeige im Wortlaut: Martin Balluch’s Blog: martinballuch.com/guelleausbri…

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: „Die hochalpine Region ist ein sehr sensibler Lebensraum. Dort leben Wildtiere im Vergleich zu Tallagen noch verhältnismäßig ungestört. Umso schlimmer, dass in diesen Lebensraum nun auch die Gülle aus dem Tal ausgebracht und dass dort die Natur auf diese Weise zerstört wird. Auch die Wildtiere dort oben, ob Murmeltiere oder Gämsen, aber auch Insekten und Kleintiere, haben ein Recht auf einen intakten Lebensraum. Wir Menschen müssen endlich lernen, dass diese Welt nicht allein uns gehört, sondern dass wir sie mit vielen Wildtieren teilen, denen wir auch Platz zum Leben lassen müssen!“

(…)

Online-Version des Artikels:
vgt.at/presse/news/2020/news20…

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Verein Gegen Tierfabriken (23.11.2020; 10:01 Uhr)
medien@vgt.at

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32. Tag des Schweinehalters 2020 als Online-Veranstaltung

Das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung, Referat Tierzucht, Fischerei und der Landesbauernverband Brandenburg e.V.
veranstalten in diesem Jahr den Tag des Schweinehalters am 09.12.2020 von 10.00 – 13.55 Uhr Online über GoToMeeting mit folgenden Themen:

• Brennpunkte in der Schweinehaltung aus Sicht des DBV
• Afrikanische Schweinepest
• Informationen zum Beratungsdienst Tierschutz
• Isofluran im Praxistest

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Landesbauernverband Brandenburg e.V.
Dorfstraße 1
14513 Teltow / Ruhlsdorf

Fon: (03328) 319201
Fax: (03328) 319205
Mail: info@lbv-brandenburg.de

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Gesendet: Sonntag, 22. November 2020 um 18:46 Uhr
Von: “Bernd Wolfgang Meyer” bernd-wolfgang.meyer@t-online….
Betreff: Tag des Schweinemästers

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Übersandt von:
Martina Patterson (22.11.2020; 19:10 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.de

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 23.11.2020
twitter.com/fellbeisser

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