Tag der biologischen Vielfalt: Natur schützen heißt Gesundheit schützen

Bis zu eine Million Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Der Internationale Tag der biologischen Vielfalt macht auf die dramatische Zerstörung der natürlichen Lebensräume aufmerksam. Was hat der große Verlust von Arten und Lebensräumen damit zu tun, dass fast zwei Drittel aller Infektionskrankheiten von Tieren auf Menschen übertragen werden? …

Bundesregierung (Pressemitteilung) – 22.05.2020
www.bundesregierung.de/breg-de…

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GESCHWISTER UND MUTTER STERBEN IN HÄCKSLER: Fuchswelpe in Maßweiler vor grausamem Tod gerettet

SWR

Die Tierauffangstation in Maßweiler hat einen Fuchswelpen aufgenommen, dessen Geschwister und Mutter grausam von Waldarbeitern getötet wurden. Die Geschichte lässt sogar langjährigen Tierschützern den Atem stocken – sie haben Anzeige gegen die Arbeiter erstattet. …

www.swr.de/swraktuell/rheinlan… – 22.05.2020; 11:37 Uhr

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Übersandt von:
Elke M. (22.05.2020; 15:35 Uhr)
zoza97@yahoo.de

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ANIMAL SPIRIT – Newsletter vom 22.05.2020

Inhalt:

– Hendlberg: Ziegenfamilie gerettet
– Corona-Irrsinn auch in Hurghada
– Stop Tiertransporte ins Ausland
– Petition: Pelztierzucht Ursache von Corona?

(…)

Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
us13.campaign-archive.com/?e=3…

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ANIMAL SPIRIT (22.05.2020; 15:27 Uhr)
office@animal-spirit.at

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Hunde erschnüffeln Corona-Infektion in Urin-Proben (Video)

Von Anja Braun

Trainierte Spürhunde können am Geruch einer Urinprobe unterscheiden, wer mit dem Coronavirus infiziert ist und wer nicht. Das hat ein Forscherteam in Finnland in einer Studie untersucht. Demnach waren die Hunde genauso zuverlässig wie ein PCR-Test. …

SWR – 22.05.2020; 15:17 Uhr
www.swr.de/swr2/wissen/hunde-e…

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Tierschützer fordern Taubenmarkt-Verbot

Die Tierschutzorganisation PETA sieht in Tiermärkten Herde für Viren wie Sars-CoV-2. In ländlichen Regionen sind Taubenmärkte etwas Alltägliches. In einem Schreiben appellieren die Tierschützer an den Pfreimder Bürgermeister.

Tiermärkte, auf denen gestresste Tiere auf engem Raum verkauft werden, würden optimale Bedingungen für die Verbreitung von Keimen bieten, heißt es in einer Pressemitteilung von PETA. Die Wahrscheinlichkeit von Mutationen würde dadurch steigen, antibiotikaresistente Keime und Zoonosen (Infektionskrankheiten, die von Tier zu Mensch und umgekehrt übertragen werden) könnten sich leichter vermehren. …

Onetz.de – 22.05.2020; 14:20 Uhr
www.onetz.de/oberpfalz/pfreimd…

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Corona-Hotspot Schlachthof: PETA prangert Fleischkonsum mit großflächigen Anzeigen in Süddeutsche Zeitung, FAZ und weiteren Tageszeitungen an: „Es ist Zeit, Fleisch zu verbannen“ und „Schließt die Schlachthäuser“

Pressekontakt:
Thomas Lesniak, +49 711 860591-527, ThomasL@peta.de

Stuttgart, 22. Mai 2020 – Immer mehr Schlachthöfe in Deutschland entpuppen sich wegen ausbeuterischer Arbeitsbedingungen als Corona-Hotspots. Am Mittwoch stellte das Kabinett Pläne vor, wonach Werkverträge und Arbeitnehmerüberlassungen in dieser Branche verboten werden sollen. Doch das gravierende Leid der Tiere wurde von der Bundesregierung abermals nicht thematisiert. Mit einer Anzeigenserie in mehreren überregionalen und lokalen Tageszeitungen fordert PETA Bürger und Politik nun auf, nachhaltige und humane Maßnahmen zu ergreifen: Am vergangenen Samstag stach den Lesern der Pforzheimer Zeitung und der Allgemeine Zeitung Coesfeld ein großes blutiges Beil mit dem Text „Schließt die Schlachthöfe“ ins Auge, um für eine dauerhafte Schließung der Corona-Hotspot-Schlachthäuser in Birkenfeld und Coesfeld zu werben. Die Segeberger Zeitung lehnte den Druck der Anzeige, die sich gegen den Schlachthof in Bad Bramstedt richtete, hingegen ab. Abgedruckt wurde das Motiv dafür am 21. Mai in den Lübecker Nachrichten. Zwei ganzseitige Anzeigen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung am vergangenen Wochenende sowie am morgigen Samstag in der Süddeutschen Zeitung zeigen den Lesern das angsterfüllte Gesicht einer Kuh in einem deutschen Schlachthof, der ein Bolzenschussgerät an den Kopf gehalten wird. Unter der Überschrift „Es ist Zeit, Fleisch zu verbannen“ informiert PETA die Leser über das Leid und die Umweltfolgen für Mensch und Tier, die mit dem Fleischkonsum einhergehen.

„Schlachthäuser sind Tierhöllen. Die Fleischindustrie ist politisch so gut vernetzt, dass sie nicht einmal Strafen für die Ausbeutung von Menschen fürchten muss. In einer zivilisierten Gesellschaft haben solche Geschäftszweige keinen Platz, deshalb appellieren wir an alle Menschen, Fleisch und anderen tierischen Produkten den Rücken zu kehren“, so Dr. Edmund Haferbeck, Leiter der Rechts- und Wissenschaftsabteilung bei PETA. …

PETA Deutschland e.V. (Pressemitteilung) (Blog) – 22.05.2020
www.peta.de/corona-hotspot-sch…

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Pandemien wie Corona verhindern – PETA fordert dauerhafte Schließung der Reptilienbörse in Leipzig

Pressekontakt:
Valeria Goller, +49 711 860591-536, ValeriaG@peta.de

Leipzig / Stuttgart, 22. Mai 2020 – Wildtierbörsen begünstigen die Entstehung und Verbreitung von Viren und Bakterien: Durch das Coronavirus ist deutlich geworden, wie gefährlich der Handel mit exotischen Tieren ist. PETA hat daher in einem Schreiben an Oberbürgermeister Burkhard Jung sowie die Fraktionen im Stadtrat appelliert, die regelmäßig stattfindende Reptilienbörse EXO-REP dauerhaft zu schließen. Viele der auf solchen Märkten angebotenen exotischen Tiere sind durch tagelange Transporte in winzigen Plastikboxen stark geschwächt und können als Überträger von Zoonosen ein großes Risiko darstellen. Ein Verbot ist zum Schutz der Bevölkerung und auch aus Tier- und Artenschutzgründen unumgänglich. Die Tierrechtsorganisation erwartet von den Politikern, dass sie den Ernst der Lage erkennen und den Verkauf exotischer Tiere auf Börsen verbieten – auch, um künftige Pandemien zu verhindern.

„Die Reptilienbörse in Leipzig darf nie wieder öffnen. Der Handel und die Ausbeutung von Wildtieren haben nicht nur die aktuelle Corona-Krise ausgelöst, sondern in der Vergangenheit bereits zahlreiche tödliche und hochansteckende Pandemien verursacht – darunter die SARS-Pandemie, die Vogelgrippe H5N1, das Ebolafieber und sogar Aids“, so Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA. „Die Kommunalpolitiker stehen nun in der Verantwortung, die Bevölkerung vor weiteren Pandemien und gefährlichen Krankheiten zu schützen.“ …

PETA Deutschland e.V. (Pressemitteilung) (Blog) – 22.05.2020
www.peta.de/pandemien-wie-coro…

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Naturschutz ist systemrelevant

KONTAKT:
Roland Gramling
WWF Deutschland
Pressestelle
Tel. 030-311 777 425
roland.gramling(at)wwf.de

WWF-Statement zum Biodiversitäts-Report der Leopoldina

Eine Forschergruppe der Wissenschaftsakademie Leopoldina warnt vor den Folgen der Biodiversitätskrise und des weltweiten Artensterbens. In einer am Freitag veröffentlichten Studie werden auch politische Handlungsoptionen aufgezeigt. Im Fokus steht eine ökologischere Ausrichtung des Agrarsektors. Die Naturschutzorganisation WWF Deutschland schloss sich dem Befund der Leopoldina an, demzufolge Tropenwaldzerstörung und Verlust an biologischer Vielfalt fast überall auf der Welt auf intensive und nicht nachhaltige Landwirtschaft zurückzuführen sind. Es brauche daher eine Neuausrichtung, die Landwirte, Natur und Verbraucher zugleich im Blick hat. Auch eine Verringerung des hohen Fleischkonsums und eine ökonomische „Einpreisung des ökologischen Fußabdrucks”, wie von der Leopoldina vorgeschlagen, sei geboten. Die Bundesregierung müsse den New Green Deal für die EU unterstützen. Darüber hinaus sollten die Corona-Konjunkturprogramme Zukunftstechnologien im Sinne des Klima- und Umweltschutzes fördern.

Statement von Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland: …

World Wide Fund For Nature – 22.05.2020
www.wwf.de/2020/mai/naturschut…

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Nach dem Baden: Diese Gefahren birgt das nasse Fell von Hunden

dpa-tmn

Besonders im Sommer lieben es Hunde und ihre Halter ans Wasser zu fahren und zu planschen – doch die Zeit danach ist besonders riskant. Worauf Sie achten sollten, damit bei Ihrem Vierbeiner keine gefährlichen Krankheiten entstehen. …

t-online.de – 22.05.2020; 12:47 Uhr
www.t-online.de/leben/familie/…

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Tierschutzbeschwerden und Kontrollen finden viel zu wenig statt

Alexander Führer

Düsseldorf, 22. Mai 2020 – Zur Ratsversammlung am 26. März 2020 stellte die Ratsfraktion Tierschutz FREIE WÄHLER der Verwaltung Anfang Februar zum Thema Verletzungen bzw. Todesfällen von Tieren aller Art an Stacheldrahtzäunen, Glasfassaden etc. folgende Fragen:

1.) Welche konkreten Maßnahmen hat die Stadtverwaltung Düsseldorf bereits unternommen, um Tieren aller Art wirksam und nachhaltig zu helfen, sich nicht an Weidegattern, Grenzmauern und Stacheldrahtzäunen sowie an Glasfassaden zu verletzen oder gar sterben zu müssen?

2.) Welche weiteren konkreten Maßnahmen hat die Stadtverwaltung Düsseldorf bereits beschlossen und werden bis wann wie umgesetzt, um das Verletzungs- bzw. Todesrisiko von Tieren aller Art weiter Richtung Null absenken zu können?

3.) Auf welche Arten und Weisen wurden die Maßnahmen aus Antwort zur Frage 1 seit dem 1.1.2015 bis heute kontrolliert, die dann welche exakten Ergebnisse ergaben?

Hintergrund der Fragen waren wiederholte Berichte darüber, dass Weidegatter, Grenzmauern und Stacheldrahtzäune Lebensraum blockieren und Tiere töten sowie, dass jährlich in Deutschland bis zu 100 Millionen Vögel so heftig gegen Glasfassaden oder/und Fenster fliegen, dass sie in der Folge sterben. …

Lokalkompass.de – 22.05.2020; 12:43 Uhr
www.lokalkompass.de/duesseldor…

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Kommentar: Die Lausitz braucht eine Soko Tierschutz

Von Henry Blumroth

In der Lausitz werden immer öfter Katzen Opfer von Tierquälern. Das darf nicht so bleiben.

Für einen normal denkenden Menschen ist es unvorstellbar, was im Kopf eines Tierquälers vorgeht. Das hoffe ich zumindest. Genauso wenig wie die Folgen, die es hätte, wenn solche kranken Köpfe ihre kranken Ideen an anderen Menschen auszuleben. …

Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich einig: Das Vergehen an Tieren verlangt vermehrt Aufmerksamkeit. Aus gutem Grund. Dann macht’s halt auch.

Lausitzer Rundschau – 22.05.2020; 11:14 Uhr
www.lr-online.de/lausitz/finst…

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Muss man Hunden die Zähne putzen?

Deutschland – Hunden die Zähne zu putzen geht vielen Menschen etwas zu weit. Doch ist die Reinigung mit Zahnbürste wirklich übertrieben? Viele Tierärzte sind da mittlerweile anderer Meinung. Erfahrt hier was Hundehalter tun können, um die Zahngesundheit ihrer Vierbeiner lange zu erhalten. …

TAG24 – 22.05.2020; 11:11 Uhr
www.tag24.de/thema/tiere/hunde…

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Proteste im Supermarkt: ‘Werde vegan oder stirb!’ – Eklat um Tierschutz-Aktivisten

Aufregung um Tierschutz-Aktion: VGT-Aktivisten stellten sich im Supermarkt mit “Werde vegan oder stirb!”- Schildern vor die Fleischtheke.

Aktivisten des VGT (Verein gegen Tierfabriken) protestierten im Supermarkt mit Schildern mit dem Aufruf: “Go vegan or die”. Der VGT macht die Massentierhaltungen für den Ausbruch von Pandemien wie das Coronavirus verantwortlich und will mit der Aktion dazu aufrufen, auf dementsprechende Tierprodukte zu verzichten. …

oe24.at – 22.05.2020; 10:51 Uhr
www.oe24.at/oesterreich/chroni…

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Skandalentscheidung der Staatsanwaltschaft im Schlachthofskandal Tauberbischofsheim / Bankrotterklärung für die staatliche Schlachthofkontrolle

Original-Content von: SOKO Tierschutz e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: www.presseportal.de/pm/110736/…

Pressekontakt:
SOKO Tierschutz e.V.
Rudolfstrasse 112 82152 Planegg
Tel: 015110543834
presse@soko-tierschutz.org

Tauberbischofsheim/Stuttgart/München (ots) – Der “Mc Donald’s”-Schlachthof des Schlachtkonzerns OSI in Tauberbischofsheim wurde 2018 durch SOKO Tierschutz grausamer Tierquälerei überführt und geschlossen. Jetzt werden die Verfahren gegen die Mittäter vom Amt allesamt eingestellt. Die Begründung empört. …

FinanzNachrichten.de – 22.05.2020; 10:35 Uhr
www.finanznachrichten.de/nachr…

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Nach Corona-Isolation: VGT-Demos gegen Schweine-Vollspaltenboden haben begonnen

VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN – VgT.at – Pressemitteilung vom 22.05.2020

Rückfragen & Kontakt:
VGT – Verein gegen Tierfabriken
DDr. Martin Balluch
Kampagnenleitung
01 929 14 98
medien@vgt.at
vgt.at

Tierschutzdemos mit Sicherheitsmaßnahmen: Auf Autobahnbrücken oder vor dem Landwirtschaftsministerium mit Schutzmasken und Sicherheitsabstand.

Kein gesellschaftlicher Fortschritt ohne Konflikt. Diese Weisheit von verschiedenen führenden Personen aus der Geschichte der Zivilgesellschaft, z.B. Martin Luther King von der Bürgerrechtsbewegung in den Südstaaten der USA in den 1950er und 1960er Jahren, trifft auch auf den Tierschutz zu. Brav nur Brieferln zu schreiben, war sicher nicht der Schlüssel zum Erfolg, als die Legebatterien abgeschafft wurden. Und so führte der VGT sehr viele Demos und Aktionen gegen die Haltung von Schweinen auf Vollspaltenboden und für eine verpflichtende Stroheinstreu durch. Bis er durch die Coronakrise und das diesbezügliche Demonstrationsverbot davon abgehalten wurde. Doch jetzt kehrt die Gesellschaft langsam wieder zur Normalität zurück. Und diese Normalität sind Tierschutzkundgebungen des VGT, um gegen Tierquälerei zu protestieren.

(…)

Online-Version des Artikels: vgt.at/presse/news/2020/news20…

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Verein Gegen Tierfabriken (22.05.2020; 09:41 Uhr)
medien@vgt.at

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Protest gegen Pandemien vor Fleischtheken

VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN – VgT.at – Pressemitteilung vom 22.05.2020

Rückfragehinweis:
Lena Remich, lena.remich@vgt.at

Protest gegen Pandemien vor Fleischtheken

Tierschutz-Aktivist_innen protestierten vor Fleischtheken gegen die Tiernutzung und Fleischproduktion als Brutstätte neuer Krankheiten.

Expert_innen weltweit warnen wie auch der VGT vor der Gefahr der Tiernutzung als einer der größten Risikofaktoren für die Entstehung neuer, gefährlicher Krankheiten. Lebensraumverlust und Bejagung von Wildtieren, sowie die Intensivtierhaltung stellen ideale Brutstätten und Übertagungsort für neue Pathogene dar.

(…)

Online-Version des Artikels: vgt.at/presse/news/2020/news20…

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Verein Gegen Tierfabriken (22.05.2020; 09:11 Uhr)
medien@vgt.at

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Dänemark: Staatliches Tierwohlzeichen mit hohem Bekanntheitsgrad

Agra Europe (AgE)

Das dänische Tierwohllabel ist zwar vielen Verbrauchern bekannt, nur wenige wissen jedoch, welche konkreten Haltungsanforderungen mit den verschiedenen Labelstufen verbunden sind. …

top agrar online – 22.05.2020
www.topagrar.com/schwein/news/…

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Das wär`s: Lebensmittelversorgung gerecht und nachhaltig gestalten // Wirtschaft umbauen

Positionspapier aus dem Tierbefreiungs-Netzwerk

Lebensmittelversorgung gerecht und nachhaltig gestalten

Der gesamte Bereich der Lebensmittelproduktion und -verteilung ist statt nach Wettbewerbskriterien gemäß folgender Ziele und Werte zu organisieren: Solidarität, Gleichheit und Gerechtigkeit, Beseitigung von Elend, Armut und Hunger sowie Beendigung der Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur. Hierfür sind verschiedene kurz- und langfristige Maßnahmen zu ergreifen, hierunter:

• Finanzielle und ideelle Förderung solidarischer Produktions- und Verteilungsstellen im Lebensmittelbereich, z.B. (bio-vegane) Solidarische Landwirtschaften, Lebensmittelkooperativen, Verbraucher*innengemeinschaften.

• Umbau aller Flächen, die bisher zur Futtermittelproduktion oder Tierhaltung genutzt wurden, zu bio-veganen Landwirtschaftsflächen, um pflanzliche Lebensmittel zu erzeugen.

Wirtschaft umbauen

• Die kapitalistische Produktionsweise ist zu beenden. Auf dem Weg dahin: Vergesellschaftung mindestens aller Betriebe und Unternehmen, die für die Grundversorgung der Menschen relevant sind. Dies beinhaltet den unentgeltlichen und gleichen Zugang aller zu Lebensmitteln (und deren Anbauflächen), Wasser, Energie, medizinischer Versorgung, Bildung. Der Zugang zu diesen dann als Gemeingüter verstandenen Ressourcen ist stets im Sinne einer regionalen wie globalen, generationenübergreifenden, tier- und umweltorientierten Ressourcengerechtigkeit zu verstehen. Die Vergesellschaftung ist somit unausweichlich mit einer Umwandlung der Produktion verknüpft, die diese Aspekte verwirklicht, so z.B. in eine tiernutzungsfreie Produktion.

• Generelle Beendigung des Handels mit Tieren und Tierprodukten.

• Keine Unterzeichnung oder Rücknahme von (neokolonialen) Freihandelsabkommen, die unter anderem zur Stärkung der Tierproduktion und Ausbeutung von Menschen eingerichtet wurden bzw. werden sollen; so bspw. das EU-Mercosur Abkommen ( mehr Infos dazu: aktion.campact.de/mercosur/ama… ).

• Entschädigung und Unterstützung von Indigenen, die durch expansive Tierproduktion Land verloren haben und politisch verfolgt wurden bzw. werden.

• Einstellung aller Subventionen, die bisher tiernutzenden, klima- und umweltschädlichen sowie sozial ungerechten und Menschenrechte verletzenden Unternehmen, Betriebe und Produktionszweigen gewährt wurden. Subventionen umfassen hier alle Leistungen aus öffentlichen Mitteln wie auch Steuervergünstigungen und Gebührenermäßigungen oder -befreiungen.

• Koppelung aller Corona-Rettungspakete an soziale, ökologische und tiernutzungsfreie Kriterien.

• (Wieder-)Aufbau von Ökosystemen (z.B. Aufforstungen, Vernässung ehemaliger Moore) auf freiwerdenden Flächen aus der Tier- und Futtermittelproduktion.

Einstellung jeglicher Patentierung auf Pflanzen, Tiere, Medikamente etc..

——– Originalnachricht ——–
Betreff: Lebensmittelversorgung gerecht und nachhaltig gestalten // Wirtschaft umbauen
Datum: 20.05.2020; 22:04 Uhr
Von: h.stuemges

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Übersandt von:
Martina Patterson (21.05.2020; 17:30 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.net

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Schreiben an OB: Nie wieder “Terraristika” in Hamm? PETA fordert Verbot, um Verbreitung von Viren durch Wildtiere zu verhindern

Cedric Sporkert

Um Pandemien künftig zu verhindern, appelliert die Tierschutzrechtsorganisation PETA an den Hammer Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann, die „Terraristika“ dauerhaft zu schließen.

Hamm – In einem Schreiben ans Rathaus heißt es unter anderem: „Viele der auf solchen Märkten angebotenen exotischen Tiere sind durch tagelange Transporte in winzigen Plastikboxen stark geschwächt und können als Überträger von Zoonosen ein großes Risiko darstellen. Ein Verbot ist zum Schutz der Bevölkerung und auch aus Tier- und Artenschutzgründen unumgänglich.“
Und weiter: „Die ‚Terraristika‘ in Hamm darf nie wieder öffnen. Der Handel und die Ausbeutung von Wildtieren haben nicht nur die aktuelle Corona-Krise ausgelöst, sondern in der Vergangenheit bereits zahlreiche tödliche und hochansteckende Pandemien verursacht – darunter die Sars-Pandemie, die Vogelgrippe H5N1, das Ebolafieber und sogar Aids.“ …

Westfälischer Anzeiger – 21.05.2020; 15:59 Uhr
www.wa.de/hamm/coronavirus-ham…

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 22.05.2020
twitter.com/fellbeisser

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