PRESSESPIEGEL (19.11.2018)

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Unfall bei Wildschweinjagd: Jäger erschießt Rentnerin in deren Garten

Quelle: n-tv.de , mbo

Ein Jäger hat in der Nähe von Bad Kreuznach mutmaßlich eine 86-jährige Frau in deren eigenen Garten erschossen. Laut Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft nahm der Mann, der ein erfahrener Jäger sein soll, am Sonntag an einer Jagdgesellschaft teil. Ersten Ermittlungen zufolge gab der 60-jährige in der Nähe des Hauses der Frau in der Ortschaft Dalberg zunächst einen Schuss auf ein Wildschwein und dann einen weiteren auf einen Frischling ab. Dabei traf er offenbar die Frau, die sich in ihrem Garten aufhielt, tödlich. …

n-tv NACHRICHTEN – 19.11.2018
www.n-tv.de/panorama/Jaeger-er…

Siehe auch:

POL-PDKH: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft der und Kriminalinspektion Bad Kreuznach – Tödlicher Jagdunfall in Dalberg
www.presseportal.de/blaulicht/…

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NABU-Experte zum Artenschutz: „Wir zerstören immer mehr Arten“

Konstantin Kreiser im Gespräch mit Georg Ehring

Von einem Stopp des Artensterbens sei die Welt weit entfernt, sagte NABU-Experte Konstantin Kreiser im Dlf. Verantwortlich dafür seien auch eine nicht naturverträgliche Landwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden. Die deutsche Regierung tue nichts, um diese verheerende Bilanz zu verbessern.

Georg Ehring: Bis zum Jahr 2020 soll der Verlust an Artenvielfalt weltweit gestoppt werden. Dies hat sich die Staatengemeinschaft bereits im Jahr 2010 in ihrer globalen Biodiversitätsstrategie vorgenommen. Diese Zeit ist fast abgelaufen und die UN-Konvention für Biodiversität ist wieder zu einer Tagung zusammengekommen, dieses Mal in Sharm el Sheikh in Ägypten. Eine gute Gelegenheit für eine Zwischenbilanz, und die ziehe ich jetzt zusammen mit Konstantin Kreiser. Er fliegt bald zu dieser Konferenz und er ist beim Naturschutzbund NABU für internationale Naturschutzpolitik zuständig. Guten Tag, Herr Kreiser. …

Deutschlandfunk – 19.11.2018
www.deutschlandfunk.de/nabu-ex…

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Fischzucht: Probleme durch Antibiotika und Pestizide (Video)

Immer mehr Fisch landet auf unseren Tellern, die Ozeane werden geplündert. Alternativen sind Aquakulturen, in denen Fische gezüchtet werden, anstatt Wildbestände auszurotten. Doch kann man da guten Gewissens zugreifen?

Überfischung, aber auch Klimawandel und Umweltverschmutzung, bringen die Meeresökosysteme aus dem Gleichgewicht. Fisch wird in großen Mengen abgefischt, um möglichst günstig angeboten zu werden. Hochsee-Trawler sind monatelang auf See und fangen in riesigen Netzen Hunderte von Tonnen der beliebtesten Speisefische. Umweltorganisationen wie Greenpeace protestieren schon lange gegen diese Fischereimonster.

Alternativen sind Aquakulturen, in denen die Fische gezüchtet werden. Doch die Massentierhaltung auf dem Meer hat auch viele Nachteile. …

BR24 – 19.11.2018; 18:11 Uhr
www.br.de/nachrichten/wissen/f…

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„Kein Beitrag zum Artenschutz“: WWF spricht sich gegen Wildtiere im Zirkus aus

Christoph Stollowsky

Innensenator Geisel wollte das Gastspiel des “Weihnachtscircus” verbieten. Nun spielt er doch. Ein Interview mit dem Artenschutzexperten Arnulf Köhncke.

Hin und her um den „Weihnachtscircus Voyage“ ( www.tagesspiegel.de/berlin/weg… ) am Olympiastadion. Innensenator Andreas Geisel (SPD) wollte das diesjährige Gastspiel aus Gründen des Tierschutzes verbieten, weil das Unternehmen auch Flusspferde, Giraffen, Elefanten und Löwen zeigt. Aber der Zirkus setzte sich mit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht durch. Nun kann Voyage doch spielen. Christoph Stollowsky sprach mit dem Artenschutzexperten des World Wildlife Fund (WWF) Arnulf Köhncke über Wildtiere im Zirkus. …

Tagesspiegel – 19.11.2018; 14:22 Uhr
www.tagesspiegel.de/berlin/kei…

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“Alle haben Angst”: PETA zeigt Angelvereine an

Friderieke Schulz

Bielefeld – Die Meldungen im Jahr 2018 häufen sich: PETA stellt einen Antrag auf Prüfung der Gemeinnützigkeit eines Angelvereins, PETA zeigt einen Angler an, weil dieser einen Fisch zurück ins Wasser gesetzt hat, PETA fordert ein Verbot von Angelmessen und Schnuppertagen.

Die Tierrechtsorganisation PETA geht in diesem Jahr besonders rigoros gegen Angler und ihre Vereine vor. Das Ziel: Die Tierschützer wollen Angeln verbieten lassen. In der Vereinswelt sorgt diese Forderung für Ärger und das Vorgehen von PETA mitunter für Angst.

„Es ist eine Sauerei. Wir haben ein naturnahes Hobby, achten die Regeln und betreiben aktiven Naturschutz. Uns als Tierquäler darzustellen ist unfassbar”, sagt Angler Manuel E., der seinen vollen Namen nicht nennen möchte. Viele andere Angler äußern sich auf Anfrage überhaupt nicht. „Vor PETA haben alle Angst. Die Anzeigen häufen sich und die Organisation scheut auch nicht vor brutalen Maßnahmen zurück.” …

Lippische Landes-Zeitung – 19.11.2018; 13:30 Uhr
www.lz.de/ueberregional/owl/22…

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Tierschützer marschierten bei Anti-Pelz-Demo durch Wiener Einkaufsstraßen

(Red)

Am Samstag protestierten bei der jährlichen Anti-Pelzdemo des VGT rund 200 Tierschützer in den Wiener Einkaufsstraßen gegen den Handel mit Tierpelz.

Am Samstag, den 17. November 2018, war es wieder soweit: Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) rief zur alljährlichen Anti-Pelzdemo in Wien auf. Über 200 Tierschützer versammelten sich am Christian-Broda-Platz, um danach von der Mariahilfer Straße über den Ring und Kohlmarkt zum Graben zu marschieren. …

VIENNA.AT – 19.11.2018; 13:11 Uhr

Tierschützer marschierten bei Anti-Pelz-Demo durch Wiener Einkaufsstraßen

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“Wir können nicht mit ihnen reden” – norwegischer Minister fordert: Esst mehr Walfleisch!

Quelle: “VG”

Eigentlich ist Walfang weltweit verboten, Norwegen lehnt das Abkommen allerdings seit Jahren ab. Der Fischereiminister fordert die Bevölkerung sogar dazu auf, mehr Walfleisch zu essen.

Die Zeiten, in denen ein Käpt’n Ahab sich auf die Weltmeere begab, um dort Wale wie Moby Dick zu fangen, sind lange vorbei. Seit 1986 ist der kommerzielle Walfang weltweit verboten, nur wenige Länder halten sich nicht daran. Zu ihnen gehört auch Norwegen ( www.stern.de/sport/sportwelt/t… ) – dort soll nach dem Willen der Regierung nun sogar noch deutlich mehr Jagd auf Wale gemacht werden. …

STERN.de – 19.11.2018; 11:47 Uhr
www.stern.de/genuss/essen/norw…

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Sandy P. Peng – als Tattoomodel aktiv für mehr Tierschutz

Sandy P. Peng nutzt ihre Bekanntheit als Alternativmodel, um sich aktiv für mehr Tierschutz einzusetzen und hat dies mittlerweile zu Ihrer Lebensaufgabe gemacht. Darüber hinaus bietet sie mit ihren PENG-Shirts fair produzierte „Statement-Mode“. …

LifeVERDE – 19.11.2018
www.lifeverde.de/nachhaltigkei…

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Werden die Tiere jetzt wieder gekeult?

Betr.: “Gift im Futter aus Minden”, MT vom 16. November

Inge Röthemeier-Leiste

Nun haben wir endlich wieder einen zeitungsfüllenden Futtermittelskandal. Es stellt sich mir die Frage: Hätte man nicht zufällig Fleischanalysen durchgeführt, wäre es ja nicht aufgefallen und wir hätten weiterhin unbesorgt dieses “belastete” Geflügelfleisch gegessen. Jetzt fiel dem futtermittelproduzierenden Unternehmen der Schaden auf. Wer weiß denn, wie lange diese Lackabsplitterungen schon vorliegen? Es wäre doch weiterhin unvermindert produziert worden. …

Mindener Tageblatt – 19.11.2018; 10:49 Uhr
www.mt.de/lokales/leserbriefe/…

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Artenschutz: Jubel bei der ÖDP über Zulassung des Volksbegehrens

Innenministerium lässt ÖDP-Volksbegehren „Rettet die Bienen!“ zu – Kreisvorsitzender Alois Erber: „Die größte Chance für den Naturschutz seit Jahrzehnten“.

ROTTAL-INN – Das bayerische Innenministerium hat am 15. November bekannt gegeben, dass das von der ÖDP initiierte Volksbegehren „Rettet die Bienen und Schmetterlinge – Stoppt das Artensterben“ zugelassen wird. 94.700 Unterschriften wurden insgesamt gesammelt, darunter auch rund 500 aus dem Landkreis Rottal-Inn. „Wir sind überglücklich, dass uns ein höchst wirksamer und rechtlich trotzdem unangreifbarer Gesetzentwurf gelungen ist. Diese direktdemokratische Initiative ist die größte Chance für den Naturschutz seit Jahrzehnten“, freut sich ÖDP-Kreisrat Sepp Rettenbeck: „Wir danken allen Unterstützern und werden jetzt ein lokales Volksbegehren-Bündnis bilden und unser ganzes direktdemokratisches know how einbringen.“ …

Wochenblatt.de – 19.11.2018; 10:18 Uhr
www.wochenblatt.de/umwelt/pfar…

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Resistenz: Kann Fleisch mit Antibiotika belastet sein?

Karin Pollack

Geht es um Antibiotikaresistenzen, ist immer auch der Einsatz von Antibiotika in der Viehzucht ein Thema.

Der Gedanke liegt irgendwie auf der Hand. Wenn es um Antibiotika und deren schwindende Wirksamkeit geht, dann taucht schnell eine Frage auf: Welche Rolle spielt die Landwirtschaft dabei? Von den 71 Tonnen Antibiotika, die pro Jahr in Österreich verbraucht werden, kommen 44,4 Prozent in der Tierzucht zum Einsatz. Da stellt sich die nächste Frage: Enthält das Fleisch aus Massentierhaltung Antibiotika, die Konsumenten dann zu sich nehmen? Die Antwort ist: Nein. …

derStandard.de – 19.11.2018; 08:00 Uhr
www.derstandard.de/story/20000…

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EUROPA/Tierwohl-Konferenz: Brüssel rückt Tierwohl in den Mittelpunkt

von Thomas A. Friedrich

Katastrophale Zustände in einzelnen Schlachtereibetrieben in Deutschland, das Verenden von fast 2.000 Schweinen in einem Mastbetrieb nach einem Brand und die anhaltende Missachtung von europäischen Tierschutzvorschriften in den EU-Staaten ruft Brüssel auf den Plan. Das Tierwohl steht im Mittelpunkt einer Konferenz in Brüssel an diesem Montag. …

top agrar online – 19.11.2018
www.topagrar.com/management-un…

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Schlachten Live? Fleischbetriebe bald bundesweit per Video überwacht

Nach der bekanntgewordenen Misshandlung von Rindern in einem niedersächsischen Schlachthof setzt sich das Land Nordrhein-Westfalen für eine Video-Überwachung in Schlachtbetrieben ein, berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“.

„Ich finde den Ansatz, Schachthöfe durch Videoaufnahmen zu überwachen, richtig. Wir setzen uns jetzt für eine bundeseinheitliche Regelung ein“, zitiert die Zeitung ( www.ksta.de/politik/videokamer… ) die Umweltministerin von Nordrhein-Westfalen, Ursula Heinen-Esser. …

Sputnik Deutschland – 18.11.2018; 22:00 Uhr
de.sputniknews.com/panorama/20…

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Interview mit Agrarministerin Julia Klöckner: „Tierhaltung muss klimafreundlicher sein“

Von Jan Drebes

Berlin – Die CDU-Agrarministerin spricht im Interview über den Beitrag der Landwirtschaft zum Klimaschutz, die Massentierhaltung und Alleingänge beim Reizthema Glyphosat.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) empfängt zum Gespräch in ihrem Dienstzimmer in Berlin-Mitte. Gerade ist die Klausurtagung des Kabinetts zu Ende gegangen. Was sie in dieser Legislaturperiode mehr beschäftigt als ihre Amtsvorgänger: Der Klimaschutz. …

RP ONLINE – 18.11.2018; 18:55 Uhr
rp-online.de/politik/deutschla…

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Anstehende Entscheidung über Zustimmung zur Anerkennung des Brieftaubensports als immaterielles Kulturerbe in Deutschland

Sehr geehrter Herr Staatsminister Prof. Dr. Lorz,

ich schreibe Sie heute an in Ihrer Eigenschaft als 1. Vizepräsident der Kultusministerkonferenz 2018, die ja bald in Berlin stattfindet.

Wir möchten Sie bitten, der Anerkennung des Brieftaubensports als immaterielles Kulturerbe für Deutschland nicht zuzustimmen, da dieser eklatant gegen in Deutschland geltende tierschutzrechtliche Bestimmungen verstößt.

Von diesen Praktiken seien hier einige genannt:
· Selektion bzw. Tötung ohne Betäubung von für den Wettbewerb “unnützen“ Brieftauben,
· Abverlangen einer Leistung, die diese Vögel zu großen Teilen gar nicht erbringen können mit bis zu über 1.000 km Wettflügen,
· Hervorrufen seelischer Qualen durch Trennung von Partner und Brut, um die Tauben zum Rückflug zu zwingen (sog. Witwerschaft).
· Generierung und übermäßige Zucht zur Hervorbringung von sog. As-Tauben. Die “Nutzlosen” springen über die Klinge aus niedersten Beweggründen, nämlich der Gier nach Preisgeldern, teuer zu verkaufenden Brieftauben etc.,
· Belastung der öffentlichen Räume durch verloren gegangene Brieftauben, die auf der Strecke bleiben und sich im besten Fall den Stadttaubenpopulationen anschließen können und sich dort fortpflanzen – dadurch steigt die Anzahl der verhassten “Ratten der Lüfte” in den Städten zusätzlich,
· Aussetzen von Haustieren mit dem Wissen, dass ein Teil der zum Wettflug gezwungenen Tauben verhungern oder verdursten wird, da sie nicht wissen, wie sie Nahrung außerhalb des Heimatschlages generieren sollen, es sei denn, sie schließen sich den Stadttauben an und lernen, den menschlichen und völlig ungesunden Müll zu fressen.

Es wäre ein himmelschreiendes Unrecht, wenn hier die Anerkennung ausgesprochen würde. Und das in einem Land, in dem der Tierschutz als “STAATSZIEL” im Grundgesetz verankert wurde. Das darf nicht sein!

Ich übersende Ihnen anliegend einige sehr aussagekräftige Dokumente, die zum Teil von Brieftaubenzüchterseite inzwischen aus dem Internet gelöscht wurden, aus nachvollziehbaren Gründen.

(…)

Lesen Sie bitte den vollständigen Beitrag online unter:

Anstehende Entscheidung über Zustimmung zur Anerkennung des Brieftaubensports als immaterielles Kulturerbe in Deutschland

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Übersandt von:

Martina Patterson (18.11.2018; 17:26 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.de

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

Siehe auch:

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 19.11.2018
twitter.com/fellbeisser

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