PRESSESPIEGEL (18.04.2019)

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“Soko Tierschutz” zeigt Staatsanwaltschaft Oldenburg an

Schlachthof in Düdenbüttel bleibt geschlossen

Autor: Tom Kreib

Schlachthofskandal in Düdenbüttel erst durch “Desinteresse der Ermittlungsbehörde” möglich

tk. Landkreis – Die “Soko Tierschutz”, die aktuell den Schlachthofskandal in Düdenbüttel aufgedeckt hat, wirft der Staatsanwaltschaft Oldenburg “Desinteresse” bei der Aufklärung und Verfolgung von Tierquälereien und Schlachthofskandalen vor. Die Gruppe hat daher Strafanzeige wegen des Verdachts auf Rechtsbeugung gegen die Staatsanwaltschaft Oldenburg gestellt. Dort werden niedersachsenweit alle Ermittlungen zu Landwirtschaft und Verstößen gegen das Tierschutzrecht geführt.

Die Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Landtag in Hannover habe ergeben, dass so gut wie keine Anzeige Folgen habe. In den vergangenen Jahren seien demzufolge 18 von 18 Strafverfahren in Sachen Tierschutz eingestellt und 450 weitere Fälle nie bis vor ein Gericht gekommen. “Das ist staatlicher Rückzug aus der Durchsetzung des Tierschutzrechts in Niedersachsen”, kritisiert “Soko Tierschutz”-Sprecher Friedrich Mülln. …

Kreiszeitung Wochenblatt – 18.04.2019; 17:11 Uhr
www.kreiszeitung-wochenblatt.d…

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Gerettete Löwen leiden wegen bürokratischer Willkür weiter in Albanien // VIER PFOTEN ruft zum Protest gegen die albanischen Behörden auf

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 18.04.2019

Hamburg, 18. April 2019 – Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN kämpft darum, drei Löwen aus ungeeigneten Haltungsbedingungen in Albanien zu holen. Die Löwen Lenci, Bobby und Zhaku wurden im Oktober 2018 aus dem verwahrlosten Safari Park Zoo Fier gerettet und vorübergehend im Tirana Zoo untergebracht. Nun blockieren die albanischen Behörden die Ausreise der Löwen in eine spezielle VIER PFOTEN Einrichtung in den Niederlanden. Der Grund: Ein laufendes Gerichtsverfahren, das der ehemalige Besitzer der Tiere wegen Sachbeschädigung eingeleitet hat. Im Widerspruch dazu war es VIER PFOTEN jedoch Anfang April erlaubt, die ebenfalls aus dem gleichen Zoo gerettete Bärin Dushi nach Deutschland zu bringen. Die Tierschutzorganisation ruft nun zum Protest gegen die Verantwortlichen der albanischen Regierung auf.

Unermüdlich kämpft VIER PFOTEN für die Ausreise der aus widrigen Umständen geretteten Löwen aus Albanien. Mit dem albanischen Ministerium für Umwelt und Tourismus war vereinbart worden, dass die Tiere in die VIER PFOTEN Großkatzenstation FELIDA in den Niederlanden übersiedelt werden. Dort hätten die Löwen in artgemäßer Umgebung die medizinische Betreuung und Pflege bekommen sollen, die sie dringend brauchen. Die albanische Regierung hat diesen Plan jedoch durchkreuzt. „Es ist uns unerklärlich, warum wir Bobby, Lenci und Zhaku nicht zu uns holen dürfen. Die albanischen Behörden nennen ein Gerichtsverfahren als Grund, aber wir wissen, dass die Löwen nicht Gegenstand dieses Verfahrens sind. Die Tiere haben damit nichts zu tun. Sonst hätten wir ja auch nicht Bärin Dushi, die wir ebenfalls kurzfristig im Tirana Zoo untergebracht hatten, in unser Tierschutzzentrum in Deutschland bringen dürfen“, sagt Ioana Dungler, Leiterin des Wildtierbereichs bei VIER PFOTEN und verantwortlich für die Rettung der Tiere aus dem
Safari Park Zoo.

Tirana Zoo nur als Zwischenstation

VIER PFOTEN rettete im vergangenen Oktober insgesamt zehn Wildtiere aus dem Safari Park Zoo. Der Großteil der Tiere wurde in den Tirana Zoo gebracht. Dort kümmerten sich Tierärzte um die medizinische Erstversorgung. Bis alle Formalitäten für eine Weiterreise in VIER PFOTEN Tierschutzzentren geklärt wurden, sollten die drei Löwen und die dreibeinige Bärin Dushi in Tirana verbleiben. Die Bärin durfte dann tatsächlich am 3. April nach Deutschland ausreisen. „Wir sind zwar dankbar für die Unterstützung des Tirana Zoos, aber die Gehege sind für die zurückgebliebenen drei Löwen alles andere als optimal. Sie sind viel zu klein, haben nur einen Betonboden. Die Tiere haben keine Möglichkeit, nach draußen zu gehen. Sie sind den ganzen Tag auf engem Raum eingesperrt. Wir machen uns ernsthafte Sorgen, dass die Löwen schwerwiegende Verhaltensstörungen entwickeln“, so Dungler.

Protest gegen die Regierung

Alle bisherigen Verhandlungen mit den albanischen Behörden haben zu keinem konkreten Ergebnis geführt. Immer wieder wurde der Ausreisetermin verschoben. Die letzte Auskunft an VIER PFOTEN war, dass die Tiere vielleicht im September in die Niederlande umsiedeln dürfen. Das ist für die Tierschutzorganisation aber eindeutig zu spät, deshalb wird nun zum Protest gegen die Behörden aufgerufen. „Unsere Geduld hat ein Ende. Nur wegen bürokratischer Willkür müssen die Löwen weiter in Albanien leiden, obwohl wir ihnen ein artgemäßes Leben bieten könnten. Wir erwarten, dass die albanische Regierung sich als zuverlässiger Partner erweist und hoffen, dass sie ihre Verpflichtungen gegenüber diesen Tieren einhält“, sagt Dungler.

Safari Park Zoo in Fier: „Europas schlimmster Zoo“

Die drei Löwen haben bereits eine harte Vergangenheit hinter sich; sie wuchsen im berüchtigten Safari Park Zoo in Fier/Albanien auf. Seit Dezember 2015 ermittelte VIER PFOTEN mehrfach gegen den Zoo. Aufgrund rechtlicher Bestimmungen war ein Einschreiten lange nicht möglich. Fotos aus dem Inneren des albanischen Zoos tauchten Mitte Oktober 2018 auf und führten zu einem Aufschrei im In- und Ausland. Die Aufnahmen zeigten die schrecklichen Haltungsbedingungen der Tiere. Internationale Medien tauften den Safari Park Zoo daraufhin „Europas schlimmster Zoo“ und „Zoo aus der Hölle“. Die albanische Regierung entschied, alle Wildtiere zu konfiszieren. VIER PFOTEN unterstützte die Behörden bei dem Vorhaben und vereinbarte, die Löwen und die Bärin in ihren Schutzzentren aufzunehmen.

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Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

Gerettete Löwen leiden wegen bürokratischer Willkür weiter in Albanien // VIER PFOTEN ruft zum Protest gegen die albanischen Behörden auf

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Susanne von Pölnitz (18.04.2019; 13:41 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

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Wird Kükenschreddern zu Ostern endlich verboten?

Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz – Newsletter vom 18.04.2019

Guten Tag,

Ostern steht vor der Tür und der Eierkonsum boomt. Der aufgeklärte Konsument kann im Supermarkt anhand der verschiedenen ausgewiesenen Kategorien inzwischen entscheiden, ob er für artgerechte Tierhaltung mehr Geld ausgibt. Wir alle kennen die schrecklichen Bilder der überfüllten Käfige mit völlig verstörten Hühnern. Die wenigsten wissen, dass die Haltung der Legehennen nur ein Problem in der Massenproduktion ist. Weniger bekannt, aber umso verstörender ist die Tatsache, dass jedes Jahr 45 Mio. männliche Eintagsküken lebendig geschreddert werden ( www.erna-graff-stiftung.de/wan… ), weil sie sich weder zum Eierlegen noch für die Mästung eignen. Sie sind wirtschaftlich nutzlos und werden deshalb auf grausamste Weise entsorgt.

Dürfen männliche Küken aus “vernünftigem Grund” geschreddert werden?

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Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
archive.newsletter2go.com/?n2g…

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Beate Fischer (Erna-Graff-Stiftung) – 18.04.2019; 12:37 Uhr)
presse@erna-graff-stiftung.de

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Bitte helft den Kinipan-Wald zu retten!

Rettet den Regenwald e.V. – Newsletter vom 18.04.2019

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

auf Borneo halten Indigene vom Volk der Dayak seit Monaten die Bulldozer einer Palmöl-Firma auf. Für eine Plantage hatte sie begonnen, unersetzbaren Regenwald in Indonesien zu zerstören. Viele Hektar Dschungel wurden bereits vernichtet, bis der Widerstand der Bevölkerung stark genug wurde.

Die Dayak sind sicher: Der Wald von Kinipan kann gerettet werden!

Ein Schlüssel dafür ist die Arbeit der Umweltschutzorganisation Save our Borneo (SOB). Gemeinsam mit den Dorfbewohnern intensivieren sie jetzt die Kampagne mit Protestaktionen, Blockaden, mit Videos und Pressearbeit, mit der Hilfe von Rechtsanwälten und Umweltgruppen. Denn die Palmöl-Firma soll dauerhaft abziehen.

JETZT SPENDEN:
www.regenwald.org/spende/74/bo…

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Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
www.regenwald.org/newsletter/3…

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Rettet den Regenwald e.V. (18.04.2019; 11:02 Uhr)
action@regenwald.org

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Schafe, Schäferei und Wolle / Neues Magazin / Wichtige Termine

PROVIEH e.V. – Newsletter vom 18.04.2019

INHALT:

– Unser neues PROVIEH-Magazin “respektiere leben.”
– Schweiz: Von leidenschaftlichen Schäfern und Wollinitiativen
– End the Cage Age: Zwischenstand
– Termine

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Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
archive.newsletter2go.com/?n2g…

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Gesendet: Donnerstag, 18. April 2019 um 09:00 Uhr
Von: “PROVIEH e.V.” newsletter@provieh.de
An: pattersonmatpatt@gmx.de
Betreff: Schafe, Schäferei und Wolle / Neues Magazin / Wichtige Termine

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Übersandt von:

Martina Patterson (18.04.2019; 12:11 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.de

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Der BÄRENWALD Müritz trauert um seinen ersten Bewohner // Braunbär Lothar ist gestorben

VIER PFOTEN Deutschland – Pressemitteilung vom 18.04.2019

Hamburg, 18.04.2019 – Gestern nahmen die Tierpfleger im BÄRENWALD Müritz schweren Herzens Abschied von Braunbär Lothar. Der große, selbstbewusste Bär war der erste Bewohner im BÄRENWALD Müritz, einem Bärenschutzzentrum der internationalen Tierschutzstiftung VIER PFOTEN. Er wurde 29 Jahre alt.

Sabine Steinmeier, Cheftierpflegerin im BÄRENWALD Müritz trauert um Lothar: „Zuletzt war Lothars Gang sehr schleppend. Er zog seinen rechten Fuß nach und ist manchmal auch auf seine Seite gefallen. Der Tierarzt hat ihm Medikamente gegeben, aber das hat seinen Zustand leider nicht verbessert.

Lothar hatte große Schmerzen, das sah man ihm an. Also sind wir mit ihm ins Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nach Berlin gefahren. Nach den Untersuchungen mussten wir die traurige Entscheidung treffen, ihn von seinem Leid zu erlösen. Es ist gut zu wissen, dass Lothar noch so viele wunderschöne Jahre im BÄRENWALD verbringen konnte, aber wir werden ihn alle sehr vermissen.“

Marc Gölkel, Veterinärmediziner am Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), Berlin: „Lothar zeigte seit dem Aufwachen aus der Winterruhe starke neurologische Ausfallserscheinungen und zunehmende Schwäche beider Hintergliedmaßen. Trotz medikamentöser Behandlung besserte sich sein Gesundheitszustand nicht. Eine computertomographische Untersuchung am Leibniz-IZW in Berlin bestätigte dann einen Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule, eine Blasenentleerungsstörung sowie hochgradige Hüftgelenksarthrose. Aufgrund der unglücklichen Prognose, seinen starken Schmerzen und der deutlichen Beeinträchtigung seiner Lebensqualität musste Lothar daraufhin euthanasiert werden.”

Carsten Hertwig, Geschäftsführer BÄRENWALD Müritz: „Lothar war für mich der erste Bär, den ich im Rahmen meiner Tätigkeit bei VIER PFOTEN retten konnte. Insofern habe ich zu ihm immer ein besonderes Verhältnis gehabt. Ich bin sehr traurig, dass ich nun von Lothar Abschied nehmen muss. Andererseits tröstet es mich, dass er seine letzten Jahre hier bei uns im BÄRENWALD genießen konnte.”

Von Anfang an

Lothar war der erste Braunbär, der im BÄRENWALD Müritz ein Zuhause gefunden hatte. Pünktlich zur Eröffnung des BÄRENWALD Müritz am 13. Oktober 2006 zog Lothar ( www.baerenwald-mueritz.de/de/b… ) ein. VIER PFOTEN brachte ihn aus dem Schwarzwaldpark Löffingen in das weitläufige, naturnahe Schutzzentrum in Mecklenburg-Vorpommern. Nach nur einer Woche Trennung folgte seine Schwester Sindi ( www.baerenwald-mueritz.de/de/b… ).

Mit starkem Charakter

Lothar gehörte zu den größten Bären im BÄRENWALD Müritz; wenn er sich aufrichtete, war er 2,10 Meter groß. Genau wie seine Schwester Sindi hatte Lothar an seiner rechten Halsseite einen weißen Fleck. Besonders auffällig an ihm waren seine ausgeprägten Augenwulste und sein starker Nackenmuskel. Baden und Fressen gehörten zu Lothars Lieblingsbeschäftigungen. Für Nüsse, Honig und Tomaten hatte er eine besondere Vorliebe. Gerne grub er sich Sitzkuhlen und machte es sich darin bequem.

Ein bärengerechtes Leben

Nach seiner Ankunft im BÄRENWALD Müritz legte er schnell seine anfängliche Scheu ab und war aufgeschlossen, neugierig und voller Selbstbewusstsein. In seinem großen, artgemäßen Gehege konnte er sein natürliches Verhalten ausleben und hatte zahlreiche Möglichkeiten, sich zurückzuziehen, Höhlen zu graben und im Teich zu baden. So konnte er seine Instinkte wiederentdecken und ein bärengerechtes Leben führen.

In Gedenken

Als erster Bewohner hat Lothar eine ganz besondere Bedeutung für den BÄRENWALD Müritz. Der 13. Oktober, der Tag als er 2006 im Schutzzentrum ankam, soll unvergessen bleiben. In Gedenken an Lothar werden wir deshalb am 13. Oktober 2019 benachteiligten Kindern einen besonderen Tag im BÄRENWALD ermöglichen. Nähere Infos folgen.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.baerenwald-mueritz.de/de/

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Lesen Sie bitte die vollständige Pressemitteilung online unter:

Der BÄRENWALD Müritz trauert um seinen ersten Bewohner // Braunbär Lothar ist gestorben

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Susanne von Pölnitz (18.04.2019; 10:45 Uhr)
presse-d@vier-pfoten.org

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Siehe auch:

Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 18.04.2019
twitter.com/fellbeisser

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