Massentierhaltung: Weniger Vieh auf dem Hof. Weniger Fleisch auf dem Teller.

Von Sarah Jäggi

Das Tier wird politisch: Mit ihren Volksinitiativen wollen zwei Schweizerinnen die heimische Landwirtschaft total umkrempeln.

Wie soll eine Henne leben, während sie im Akkord unsere 3-Minuten-Eier legt? Und was soll ein Rind fressen, bevor es als Gehacktes mit Hörnli auf unserem Mittags-Tisch endet? Zwei Schweizerinnen haben darauf eine klare Antwort: Jedes Ei, jedes Kilo Hackfleisch, jeder Liter Milch soll hierzulande von glücklichen Tieren stammen und so hergestellt werden, dass die Umwelt dabei keinen Schaden nimmt. Die Aktivistin Franziska Herren und die grüne Nationalrätin Meret Schneider wollen mit ihren beiden Volksinitiativen nicht weniger als die Schweizer Landwirtschaft revolutionieren. …

ZEIT ONLINE – 18.01.2020; 13:29 Uhr
www.zeit.de/2020/04/massentier…

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Den Planeten durch unser Essverhalten retten?

Geschrieben von Rene Walter

Klimawandel – Ich lese wirklich gerne. Auf Arbeit in der Mittagspause und abends im Bett. Neulich habe ich ein Buch entdeckt, über das ich mich wirklich aufgeregt habe.

… Und zwar, weil es so gut ist. Weil der Autor den Nagel auf den Kopf trifft, um mal im Handwerksjargon zu bleiben. In „Wir sind das Klima“ führt uns Jonathan Safran Foer vor Augen, wie wir leben. Und dass unser Lebensstil die Hauptursache für den Klimawandel ist. …

Wissen Sie, was den Klimawandel am allermeisten beeinflusst? Es ist unser Fleischkonsum! Die oben erwähnten Faktoren spielen alle eine Rolle, aber der größte Feind des Klimas ist die industrielle Massentierhaltung. Hier werden Unmengen von CO² freigesetzt. Wir nehmen einfach zu viele tierische Produkte zu uns. Dazu gehört auch der Verzehr von Käse und anderen Milchprodukten. Ja, ich war auch schockiert. …

Freitag – Das Meinungsmedium – 18.01.2020; 10:44 Uhr
www.freitag.de/autoren/rene-wa…

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Verein „Ärzte gegen Tierversuche“ engagiert sich seit 40 Jahren: „Sieben Millionen Tiere sterben sinnlos im Labor!“

Von Oliver Haas

Tierversuche sind unnötig. Seit 1979 behauptet das der Verein „Ärzte gegen Tierversuche“. In der Region engagiert sich deren Arbeitsgruppe Frankfurt/Rhein-Main. Der EXTRA TIPP sprach mit zwei Mitgliedern.

Region Rhein-Main – „Der Gesellschaft ist leider noch nicht bewusst, dass Tierversuche unnötig sind. Es wird suggeriert, dass wir ohne Tierversuche alle unsere wissenschaftlichen Errungenschaften nicht hätten“, sagt Dr. Maleen Schaumburg von der Arbeitsgruppe (AG) Frankfurt/Rhein-Main des Vereins „Ärzte gegen Tierversuche“. Die Tierärztin engagiert sich seit dreißig Jahren für dieses Thema. Fünf davon arbeitet sie ehrenamtlich für die AG. Befürwortern der Tierversuche entgegnet sie wissenschaftlich: „95 Prozent aller im Tierversuch für den Menschen als wirksam und ungefährlich geltende Medikamente fallen in der letzten klinischen Studie durch.“ Heißt: In der Phase, wo der Mensch dann auch die Medikamente nimmt, bekommen 95 Prozent keine Zulassung. „Und selbst bei dem Rest, der auf den Markt kommt, werden viele nach kurzer Zeit aufgrund von Unwirksamkeit oder Nebenwirkungen wieder zurückgenommen. Das ist verrückt“, sagt Dr. Schaumburg. Und dies kostet Millionen Tieren sinnlos das Leben. „Offiziell ist von drei Millionen Tieren die Rede. Die Dunkelziffer ist wesentlich höher. Rund sieben Millionen Tiere sterben im Labor“, sagt sie. …

extratipp.com – 18.01.2020; 01:02 Uhr
www.extratipp.com/hessen/siebe…

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Strafanzeigen gegen Wolfsabschüsse – Professioneller Herdenschutz statt polit. Willkür!

UT-UD -Schr. v. 17.01.2020 an StA Erfurt zur eindringlichen Kenntnisnahme – kein weiterer Wolfsabschuss

Nachdem etwas eingetreten ist, was Tierfreunde in Deutschland wohl nie erwartet hätten, wird nicht nur der NABU, der BUND und andere Tier- und Naturschutzorganisationen, wie wir die UT-DU, gegen den genehmigten Abschuss der Thüringer Wölfin mit allen erdenklichen Mitteln vorgehen!

An:
Staatsanwaltschaft Erfurt
Rudolfstraße 46, 99092 E r f u r t
sterf.poststelle@justiz.thueri…

17.01.2020

Werte Damen und Herren der Erfurter Staatsanwaltschaft,

bereits mit Schreiben vom 26.12.2019 setzten wir uns mit der Thüringer Generalstaatsanwaltschaft in Verbindung, um den angekündigten Abschuss der Ohrdrufer Wölfin zu verhindern!

Doch anscheinend sind politische Behörden nicht nur tierfeindlich und dem Leben sehr feindlich gegenüber gesonnen, sondern auch blind gegenüber den herrschenden Tatsachen! Da wird dem unsinnigen Geschrei von Weidetierhaltern mehr Gehör geschenkt als dem fehlenden Naturschutz, der sich in einem Land, was angeblich das beste Tierschutzgesetz hat, wie Deutschland, bereits nach dem Abschuss des Braunbären “Bruno” und der nun bereits schon stattlichen Anzahl abgeschossener Wölfe immer deutlicher zeigt, was Tiere in diesem Land den Menschen eigentlich und wahrhaftig bedeuten!

Weidetierhaltern mit aller Deutlichkeit klarzumachen, was diese für den Schutz ihrer Tiere tun müssen, scheint ein schwierigeres Problem zu sein, als streng geschützte und gefährdete Tierpopulationen vor der Mordlust von Lusttötern sowie dem völlig naiv-unwissendem Mob zu Schützen!

Die Staatsanwaltschaft sollte jetzt endlich, keinesfalls wie bei dem Welpenabschuss der Wolfshybriden, lapidar mit immer gleichen Verfahrenseinstellungen, sondern mit dringend notwendiger Verbrechensahndung antworten! Denn diesmal sind die tierlieben Menschen keineswegs mehr so ruhig, wie bisher – diesmal kann sich die Judikative warm anziehen, wenn sie glaubt, die aufgebrachten Menschen bleiben auch weiterhin ruhig!

Wir, die UT-DU, werden NABU und BUND folgen, denn das Maß des Tiermordens ist übervoll!

Mit vorsichtiger Hochachtung,

Harald von Fehr

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Unabhängige Tierschutz – Union Deutschlands
Rechtsdurchsetzungsorganisation für Tierschutz, Natur und Umwelt
Aktionsbündnis – „Natur ohne Jagd“ – Union zum Schutz allen Lebens
angeschlossen bundesweit tätige Tier- und Naturschutzorganisationen und Einzelpersonen, deren Arbeitsgebiet im karitativen und politischen Wirken für Tiere, Natur und Umwelt liegt.

Ansprechpartner im Netzwerk bundesweiter Tierschutz-Notruf 0700 – 58585810
Kooperationsleitung – Tüttleber Weg 13 – 99867 G o t h a U T – U D
Tel.: (03621) 400766 u. 506610 # Fax: (03621) 506611 # Mail: harald.von-fehr@tierschutz-uni…

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Gesendet: Freitag, 17. Januar 2020 um 16:50 Uhr
Von: “UT-UD H.v.F.” harald.von-fehr@tierschutz-uni…
Betreff: WG: UT-UD -Schr. v. 17.01.2020 an StA Erfurt zur eindringlichen Kenntnisnahme – kein weiterer Wolfsabschuss

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Übersandt von:
Martina Patterson (17.01.2020; 17:46 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.de

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Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 18.01.2020
twitter.com/fellbeisser

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