PRESSESPIEGEL (17.07.2019)

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Oberschule Lehre: Schüler engagieren sich für Tierschutz

Von der Redaktion

An der Oberschule wird Tierschutz ganz groß geschrieben. Eine AG will nicht nur darüber aufklären, sondern sammelt auch Unterschriften. 1.000 hat sie schon.

Lehre – Die Tierfreunde AG der Oberschule Lehre sammelt Pfandspenden für Tierschutzprojekte. Im Mai konnte sie 125 Euro an „Ärzte gegen Tierversuche“ spenden, die auch noch verdoppelt wurden. „Wir möchten jedoch nicht nur Geld spenden, sondern wollen auch so viele Unterschriften wie möglich gegen Tierversuche sammeln“, so die AG. 1.000 (!) Unterschriften gegen Tierversuche hat sie schon. …

Wolfsburger Allgemeine – 17.07.2019; 16:00 Uhr
www.waz-online.de/Wolfsburg/Ve…

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Blutiges Spektakel kehrt zurück: Tierschützer empört über Stierkampf auf Mallorca

Von Ralph Schulze

Mallorca – Auf Mallorca sollen im August wieder Stierkämpfe stattfinden. Vier Toreros sollen insgesamt acht Stiere mit ihren Degen töten. Fans sind begeistert, Tierschützer sind empört und wollen vor der Arena demonstrieren.

Kampfeslustig und stolz schauen sie auf dem Ankündigungsplakat in die Runde. Jene vier Toreros, die am Abend des 9. August in Palmas Arena „Coliseo“ insgesamt acht Stiere mit ihren Degen töten sollen. Nach zwei Jahren Stierkampfverbot wird nun wieder Blut fließen in Palmas „Kolosseum“. Der Name dieses Stierkampfplatzes in Mallorcas Inselhauptstadt erinnert wohl nicht zufällig an das berühmte römische Amphitheater, in dem in der Antike grausame Gladiatorenkämpfe stattfanden. …

General-Anzeiger – 17.07.2019
www.general-anzeiger-bonn.de/n…

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NABU klagt gegen unnötigen Ostseetunnel

NABU-Newsletter vom 17.07.2019

Liebe Martina Patterson,

die Artenvielfalt schwindet weltweit – auch in unseren Meeren. Durch Überfischung, Verschmutzung und Bauprojekte befindet sich auch die Ostsee an der Belastungsgrenze. Nach der Nord Stream 2-Pipeline droht der Ostsee nun die nächste Großbaustelle mit dem geplanten Absenktunnel zwischen der deutschen Insel Fehmarn und der dänischen Insel Lolland. Gegen die kürzlich erfolgte Baugenehmigung hat der NABU jetzt Klage beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht. Die Verantwortlichen müssen einlenken und das unverantwortliche Vorhaben stoppen.

Jetzt Protest-Mail schicken!:
mitmachen.nabu.de/ostseetunnel…

(…)

Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
news.nabu.de/ov?mailing=3EEHMF…

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Gesendet: Mittwoch, 17. Juli 2019 um 13:51 Uhr
Von: “NABU-Meeresschutzteam” newsletter@nabu.de
An: pattersonmatpatt@gmx.de
Betreff: NABU klagt gegen unnötigen Ostseetunnel
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Übersandt von:

Martina Patterson (17.07.2019; 14:07 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.de

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Tierschützer setzen sich für flüchtigen Bären im Trentino ein

Appell an die Justizbehörden

Von: apa

Italienische Tierschützer haben eine Kampagne zur Rettung eines Braunbären mit der Kennzeichnung M49 gestartet, dem am Montag die Flucht aus einem elektronischen Gehege des Tierpflegezentrums Casteller im Trentino gelungen ist. Die Tierschützer riefen die Justiz auf, eine Untersuchung einzuleiten und dem entkommenen Raubtier das Leben zu retten. …

International-Suedtirol News – 17.07.2019; 12:09 Uhr
www.suedtirolnews.it/italien/t…

Siehe auch:

Tierschützer freuen sich über Flucht von Braunbär in Italien
www.tah.de/welt/afp-news-singl…

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🐻 + 🐻 sind in Sicherheit

VIER PFOTEN Österreich – Newsletter vom 16.07.2019

Liebe Frau Patterson,

zwei der letzten illegal gehaltenen Braunbären Kroatiens haben nun ein neues Zuhause! Spät in der Nacht sind Suzana und Bruno nach ihrer erfolgreichen Rettung im Bärenrefugium Kuterevo, ein Kooperationspartner von VIER PFOTEN in Kroatien, angekommen. Wir sind froh, dass beide den Umständen entsprechend wohlauf sind.

Lesen Sie hier mehr:
vier-pfoten-at.sicher-helfen.o…

VIER PFOTEN erhielt Undercover-Videomaterial

Es zeigt Unwissenheit und auch, dass es berechtigten Grund zur Besorgnis gibt. Bei einer Fiaker-Tour in Wien plauderte ein Fahrer sehr offen über „seinen” Alltag: „Ein Pferd muss sich sein Futter verdienen” und „Oder wir machen Leberkäse aus ihm” sind nur einige der haarsträubenden Aussagen – nicht nur aus Tierschutzsicht.

Sehen Sie hier das unglaubliche Video:
www.vier-pfoten.at/unsere-gesc…

Eins ist klar: Die Wiener Fiakerpferde müssen raus aus der Innenstadt! Wir zählen auf Ihre Stimme.

Unterzeichnen Sie hier die Petition:
help.four-paws.org/en/viennese…

Ratgeber: Reisen mit dem Hund

Wichtige Dokumente, Impfungen, registrierter Mikrochip u.v.m.: Mit unseren Tipps starten Sie und Ihr vierbeiniger Begleiter entspannt in den Urlaub.

Alles, was Sie wissen müssen:
www.vier-pfoten.at/unsere-gesc…

(…)

Lesen Sie bitte den vollständigen Newsletter online unter:
info.vier-pfoten.at/u/gm.php?p…

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Gesendet: Dienstag, 16. Juli 2019 um 18:02 Uhr
Von: “VIER PFOTEN Österreich” newsletter@reply.vier-pfoten.a…
An: pattersonmatpatt@gmx.de
Betreff: 🐻 + 🐻 sind in Sicherheit.

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Übersandt von:

Martina Patterson (17.07.2019; 11:18 Uhr)
pattersonmatpatt@gmx.de

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Tierleid auf Umwegen

Mit Rindern im Gepäck auf Schleichwegen durch den rechtlichen Dschungel

Die Zahl der Langstreckentransporte von lebenden Tieren in außereuropäische Länder steigt seit Jahren an. Man schätzt, dass jährlich ca. 250 Millionen Tiere aus der EU in Drittländer transportiert werden.

Ausschlaggebend sind wirtschaftliche Gründe, aber auch religiöse. Der Transport von lebenden Tieren ist billiger als der von Fleisch. In einigen Ländern sind sogar Zölle für Fleisch höher als die für Tiere. Ein Hauptgrund für den Transport von lebenden Großtieren ist das Schächten in islamisch geprägten Regionen.

Seit Anfang 1990 sind Missstände beim Transport und tierquälerische Schlachtmethoden an den Bestimmungsorten von 17 Drittländern bekannt. Dokumentiert durch etliche Fernsehreportagen und Tierschutzgruppen.

Die EU hat zeitgleich erstmalig reagiert mit der „EU-Richtlinie über den Schutz von Tieren beim Transport“. Danach folgten in den nächsten Jahren weitere Nachbesserungen bis zur letztendlich bindenden Verordnung EU 1/2005. Diese Verordnung beinhaltet stärkere Kontrollen und ist maßgebend für alle Mitgliedstaaten. Der Europäische Gerichtshof hat dieses noch mit einem Urteil von 2015 verschärft. Danach gelten diese Vorschriften auch für Transporte nach Nicht-EU-Ländern. Gleichzeitig sollen diese Transporte vermieden werden, wenn anzunehmen ist, dass in den Ankunftsländern europäisches Recht verletzt wird. Zuständig sind die Behörden der Bundesländer. Die Transportdauer für Rinder wurde auf den Rhythmus 29 Stunden Fahrt, 24 Stunden Pause reglementiert.

Ein gleichartiger Erlass erging im Februar 2019 auch von der EU, mit der Verschärfung zu einem Transportverbot. Allerdings ohne rechtliche Bindung.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat sich dieser Empfehlung angeschlossen. „Transporte über Langstrecken sollen vermieden und von Fleischtransporten ersetzt werden.“

Seitdem im Fokus und Rechtsstreit sind Transporte von lebenden Rindern in Drittländer wie Russland, Türkei, Marokko, Ägypten, Usbekistan. Jährlich exportiert Deutschland ca. 70.000 Tiere in diese Regionen. Allein in die Türkei gehen nach Schätzungen in einem Jahr 30.000 Rinder. Für einen Transport in die Türkei veranschlagt man 4 Tage.

Die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierrechte geht davon aus, dass bei dem Transport in 17 Drittländer „eine mit Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit besteht, dass Transport, Abladung und Schlachtung unter tierquälerischen Zuständen stattfinden.“

Seit Anfang des Jahres weigern sich immer mehr Landkreise und ganze Bundesländer Transporte in diese besagten Bestimmungsorte abzufertigen. Hessen und Bayern haben ein generelles Verbot in Drittländer erlassen, Rheinland-Pfalz strebt eine Bundesratsinitiative an. Der Landkreis Rendsburg in Schleswig ist allerdings mit seinem Versuch, einem solchen Transport die Genehmigung zu verweigern, vor dem Oberverwaltungsgericht Schleswig gescheitert. Und zeigt die momentane rechtliche Misere auf.

Der Transport eines Rindes unterliegt beim ersten Beladen ab Hof einem „Vorlaufattest“. Dieser soll garantieren, dass keine Seuche vorliegt. Der erste Stopp der Reise geschieht bei einer Sammelstelle. Dort wird eine „Plausibilitätsprüfung“ durchgeführt, in der sichergestellt werden soll, ob die gesamte Beförderung den EU-Richtlinien entspricht.

Und gerade diesen Vorlaufattest wollte man in Rendsburg verweigern. Der Transport sollte zu einer Sammelstelle in Niedersachsen gehen. Es gibt über ganz Deutschland verteilt 7 Sammelstellen, die sich durch eine sehr hohe „Durchlass-Quote“ auszeichnen. Zwei davon sind Aurich und Emsland in Niedersachsen.

Das dortige Landwirtschaftsministerium hat bekannt gegeben, dass jährlich mehr als 23.000 Rinder diese besagten Sammelstellen als Langstreckentransport verlassen. Die Tiere waren deklariert als Zuchtrinder.

Die Tierschutzgruppe „Animals Angels e.V.“ hat einen solchen Transport aus Niedersachsen begleitet und etliche Verstöße mit Videoaufnahmen protokolliert. Die Aufnahmen wurden dem dortigen Ministerium zur Verfügung gestellt.

Die Stellungnahme lautete: „Wir haben keine rechtliche Grundlage solche Transporte zu verbieten.“ Ähnlich war die Begründung des OVG Schleswig, in der man betonte dass Vorlaufatteste keine Tierschutzaspekte beinhalten. Auch wenn der Verdacht besteht, dass die angefahrene Sammelstelle einen Langstreckentransport genehmigt, ist trotzdem diese Sammelstelle rechtlich zuständig.

Es gibt mittlerweile 3 Varianten Exportverbote zu umfahren. Das gezielte Anfahren einer bestimmten Sammelstelle mit hoher „Durchlass-Quote“. Den Umweg über Österreich und neuerdings auch Tschechien, wo man Rinder als Zuchttiere einführt. Oder das sog. „Sammelstellen-Hopping“, die Verwendung von mehr als einer Sammelstelle bei ein und demselben Transportvorgang. Um zu verschleiern, dass in Wahrheit ein Langstreckentransport geplant ist.

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Wolfgang Große-Westermann (17.07.2019; 09:37 Uhr)
wolfgang-grosse-westermann@t-o…

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„Extrem unhygienische“ Zustände auf dem Hof: Landwirt verstößt gegen den Tierschutz

Der Mann muss sich zum wiederholten Mal verantworten

Roland Lory

Ein Skandal um gequälte Kühe in einem Großstall erschüttert gerade das Allgäu. Der Fall ist nicht vergleichbar. Doch auch in einer Verhandlung am Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen ging es jetzt um Verstöße gegen den Tierschutz.

Nordlandkreis – In dem Fall, der jetzt am Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen verhandelt wurde, lohnt sich ein Blick zurück ins Jahr 2012. Damals stand Max E. (Name geändert) schon einmal vor dem Kadi. Der frühere Amtsrichter Paul Georg Pfluger nahm seinerzeit kein Blatt vor den Mund: „Es war ein einziger Mist-, Dreck- und Güllehaufen, in dem sich die Tiere befanden.“ Dies erklärte er, nachdem er einige abstoßende Bilder zu den Verhältnissen am Hof des Angeklagten betrachtet hatte. …

Merkur.de – 16.07.2019; 19:18 Uhr
www.merkur.de/lokales/garmisch…

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Siehe auch:

Veröffentlichungen von Dr. Helmut F. Kaplan
www.tierrechte-kaplan.org/

AKT – AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ (Peter H. Arras):
www.akt-mitweltethik.de/

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Veröffentlicht von „der fellbeißer“© ( www.fellbeisser.net/news/ ) am 17.07.2019
twitter.com/fellbeisser

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